1000 gute Gründe ...

Sponsorenschießen der Ratinger Ice AliensSponsorenschießen der Ratinger Ice Aliens
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... und keiner hat geholfen. Die Anhänger der Revier Löwen Oberhausen hatten sich vor dem Derby gegen die Ratinger Ice Aliens im eigenen Fanforum 1000 gute Gründe überlegt, warum die Partie gewonnen werden muss, doch sie halfen alle nichts. Mit einem 5:2-Erfolg in der Emscher-Lippe-Halle verließen die Ice Aliens das Eis zum zweiten Mal in dieser Saison als Derby-Sieger und machten nach dem Heimsieg gegen Riessersee das dringend benötigte 6-Punkte-Wochenende perfekt. Dringend benötigt deshalb, weil die Außerirdischen nun wieder auf dem 10.Tabellenplatz der Eishockey-Oberliga stehen, der bis Ende Januar gehalten werden soll um den frühzeitigen Klassenerhalt zu schaffen.

Das Derby-Fieber war jedoch nicht nur auf den Rängen zu spüren. 800 Zuschauer kamen in die Emscher-Lippe-Halle und erlebten ein turbulentes Anfangsdrittel, in dem die Revier Löwen den deutlich besseren Start gegen nervöse Außerirdische erwischten. Eiskalt nutzten sie die Fehler in der Ratinger Defensive, die ohne Sascha Pelzer und Michael Hrstka auskommen musste. Vor allem durch schnelle Breaks setzten sich die Gastgeber immer wieder gekonnt in Szene und nutzten zwei dieser Möglichkeiten durch Nils Liesegang. Bemerkenswert war, dass "Liese" zunächst in Unterzahl viel Übersicht bewies und den Puck eiskalt im Ratinger Tor versenkte, bevor er nur knapp zwei Minuten später in Überzahl nachlegen konnte.

Trotz eines 0:2-Rückstands kämpften sich die Ice Aliens jedoch zurück in die Partie und gewannen von Minute zu Minute mehr Spielanteile. Die Revier Löwen beschränkten sich zusehends darauf, in der Defensive möglichst sicher zu stehen und ihre Chancen in schnellen Kontern zu suchen. Die Außerirdischen durften sich mehrfach bei ihrem Goalie Torsten Schmitt und dem Pfosten bedanken, dass die Revier Löwen ihre Führung nicht ausbauen konnten.

Wer jedoch aus mehr als einem halben Dutzend Breakchancen keine weiteren Treffer macht, darf sich am Ende nicht beklagen, wenn er nicht zuletzt auch als Folge konditioneller Defizite am Ende als Verlierer die Eisfläche verlässt. Ab der 30. Minute kontrollierten die Außerirdischen das Spiel ziemlich mühelos, weil den Raubkatzen nach dem engagierten Startdrittel sichtlich die Kräfte schwanden. "Schmitti hat super gehalten und wir unsere Chancen nicht genutzt", ärgerte sich Löwen-Spieler Christoph Jahns nach der Partie. "Wir hatten genug Möglichkeiten."

Auf der anderen Seite machten es die Aliens deutlich besser. Nachdem Jay Luknowsky in der 15.Minute den Anschlusstreffer zum 1:2 besorgt hatte, legten Antti-Jussi Miettinen und Dennis Cardona in Überzahl nach. Als Jan Taube in der 53.Minute den vierten Treffer markierte, war das Derby endgültig zugunsten der Außerirdischen entschieden. Der letzte Treffer von Matthias Vater ins leer stehende Tor hatte zwar nur noch statistischen Wert, war jedoch für die arg gebeutelten Fans der Revier Löwen der Gipfel der Demütigung.

Zumindest konnten die Oberhausener Anhänger eines der Fanduelle in den Drittelpausen für sich entscheiden, denn beim Autoschieben der Firma "Europcar" lagen sie klar vorne. In der ersten Drittelpause gelang dem Ratinger Block dagegen ein Sieg, als zwei Fans auf der Eisfläche ein Sandwich-Wettessen der Firma "Subway" gegeneinander austrugen.

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