Zwei Assists von Tim Stützle reichen für Ottawa nicht zum Sieg3:5-Heimniederlage gegen Arizona

Tim Stützle im Trikot der Ottawa Senators. (picture alliance / empics)Tim Stützle im Trikot der Ottawa Senators. (picture alliance / empics)
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Seit 22. Januar hatten die Arizona Coyotes nicht mehr gewonnen. Da kam das Gastspiel bei den Ottawa Senators, Letzter in der Atlantic Division, gerade recht. Drei Tore erzielten die Gäste aus dem Wüstenstaat im ersten Drittel, ehe Vladimir Tarasenko in der Schlussphase des ersten Abschnitts noch verkürzen konnte. Im Mitteldrittel fingen sich die Gastgeber und stellten durch einen Doppelschlag innerhalb von 123 Sekunden von 1:3 auf 3:3. Drake Batherson und Shane Pinto bei einem Mann mehr auf dem Eis trafen für Kanadas Hauptstädter. 

Beide Male entscheidend beteiligt war Tim Stützle. Mit einem Flip-Pass spielte er zunächst den Verteidiger an der blauen Linie frei, dessen Schuss konnte der Coyotes-Keeper Karel Vejmelka nicht festhalten, so staubte Batherson aus kurzer Dustanz ab. Zwei Minuten später schob er im Powerplay aus dem eigenen Drittel den Angriff der Sens an und leitete damit den Ausgleich durch Shane Pinto ein, der aus halbrechter Position ein Zuspiel von Tarasenko verwertete.

Im Schlussdrittel traf Dylan Guenther nach vier Minuten erneuten Führung für die Gäste, die bis in die Schlussphase Bestand hatte. Dann machte Matthias Macelli mit dem Treffer ins leere Tor der Sens alles klar und beendete damit die Serie von Niederlagen. Diese hat die Coyotes aller Wahrscheinlichkeit nach die Chancen auf eine Play Off-Teilnahme gekostet. Im Moment haben sie 17 Punkte auf den letzten Wild Card-Platz in der Western Conference. 

Die Washington Capitals haben hingegen ihre Play Off-Hoffnungen gewahrt mit einem 5:2-Heimsieg im Sieg im Derby gegen die Philadelphia Flyers. Die Flyers waren im ersten Drittel mit zwei 2:0 in Führung gegangen, kassierten dann aber fünf Tore in Folge. Einer der Torschützen war Alexander Ovechkin, der nun bei 17 Saisontreffern und insgesamt bei 839 Toren steht. Und er löste Wayne Gretzky als besten Torschützen im Monat März ab (145 Tore). Klingt nach statistischer Spielerei, zeigt aber, dass "Ovi" dann am besten ist, wenn es darauf ankommt: zum Ende der Hauptrunde. Er trug mit seinem Tor zum fünften Sieg der Caps in den letzten sieben Spielen bei. Dylan Strome erzielte für die US-Hauptstädter ein Tor und gab zwei Vorlagen.

Im Moment liegen die Capitals fünf Punkte hinter Tampa Bay Lightning, die auf dem zweiten Wild Card-Platz im Osten stehen, haben aber drei Spiele weniger als die "Bolts" absolviert. 

Die New Jersey Devils haben es verpasst, etwas Boden auf eben jene Bolts gut zu machen. Sie verloren bei den Anaheim Ducks mit 3:4. Dabei zeigte Ducks-Schlussmann Lukas Dostal eine herausragende Leistung mit 52 Paraden. Und er rettete seiner Mannschaft den Sieg: Zwei Sekunden vor der Schlusssirene gab es einen Penalty für die Devils, weil Frank Vatrano in höchster Not absichtlich das Tor der Ducks verschoben hatte. Beim folgenden Strafschuss von Jack Hughes zwang er den Schützen so lange zu zocken, bis ihm die Scheibe vom Schläger sprang. Streng genommen war dies keine Parade, aber irgendwie dann doch.



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