Westen triumphiert - Daniel Briere MVP beim All-Star Game

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Mit 12-9 besiegte die Western Conference im gestrigen All-Star Game das Team aus dem Osten. Jenes stellte allerdings mit Daniel Briere den MVP des Spiels.
Der Stürmer der Buffalo Sabres markierte einen Treffer und bereitete vier weitere vor, so dass er am Ende der All-Star Tage neben tollen Erinnerungen auch die Prämie in Form eines Dodge Nitro mit nach Hause nehmen konnte. "Ich wollte hier einfach diese Zeit genießen. Es ist noch gar nicht richtig gesackt", erklärte der MVP.
Der Westen nahm in dieser Partie erfolgreich Revance für die Niederlagen im Young-Stars Game sowie in der Skills Competition. Für das Team von Randy Carlyle trafen Yannic Perreault (2), Teemu Selänne, Lubomir Visnovsky, Patrick Marleau, Brian Rolston (2), Rick Nash (2), Martin Havlat (2) und Dion Phaneuf. Für den Osten, gecoacht von Lindy Ruff, waren Daniel Briere, Martin St. Louis, Eric Staal,Justin Williams, Zdeno Chara (2), Alexander Ovechkin, Dany Heatley und Sheldon Souray erfolgreich.
In dieser Partie zeigten auch die "alten Hasen" den "jungen Wilden" ihre Grenzen auf. Das mit Spannung erwartete Duo Alex Ovechkin und Sidney Crosby erzielte lediglich durch den Russen einen Treffer. Sein Kollege aus Pittsburgh ging sogar gänzlich leer aus.
Bedauernswert waren wieder einmal die Torhüter. Da beim All-Star Game die Abwehrarbeit traditionell vernachlässigt, wenn nicht sogar komplett eingestellt wird, mussten Roberto Luongo, Mikka Kiprusoff und Marty Turco (Westen) sowie Ryan Miller, Martin Brodeur und der Ex-Mannheimer Cristobal Huet (Osten) öfter hinter sich greifen, als ihnen lieb war. Allein Brodeur musste im zweiten Abschnitt gleich sechs Mal den Puck aus dem Netz fischen.
Insgesamt ging nun zwei tolle Tage in Dallas zuende, die nicht nur den Fans, sondern auch allen Akteuren sicherlich in unvergesslicher Erinnerung bleiben werden. (Dennis Kohl)