Vier Spiele mit deutscher Beteiligung - vier NiederlagenMoritz Seider und Tim Stützle punkten

Moritz Seider im Trikot der Detroit Red Wings. (Foto: dpa/picture alliance/ASSOCIATED PRESS)Moritz Seider im Trikot der Detroit Red Wings. (Foto: dpa/picture alliance/ASSOCIATED PRESS)
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Große Moral bewiesen die Detroit Red Wings in ihrem zweiten Auftritt hintereinander bei Meister Colorado Avalanche. Nach der 0:7-Klatsche vom Wochenende lagen sie auch in der zweiten Partie bis kurz vor Ende des zweiten Drittels aussichtslos mit 0:5 zurück, bis Andrew Copp dem Team aus Michigan mit seinem Treffer wieder etwas Leben einhauchte. Zu Beginn des Schlussabschnitt verkürzte Ben Chiarot auf 2:5 aus Sicht der Gäste, ehe Nathan MacKinnon keine zwei Minuten später den alten Abstand wieder herstellte. In der Schlussminute erzielte David Perron den Treffer zum 6:3-Endstand, als er einen Schuss von Moritz Seider unhaltbar abfälschte. 

Trotz der vielen Gegentore ging der deutsche Nationalspieler mit einer ausgeglichenen Plus-Minus-Bilanz aus dem Spiel und erhielt mit 23:40 Minuten wieder die meiste Eiszeit aller Feldspieler. Dabei verzeichnete er einen Block und einen Hit. Mit dem Heimsieg erreichten die Blues den 2000. Sieg ihrer mehr als 50jährigen Franchise-Geschichte.

Auch Tim Stützle punktete in seiner Partie mit den Ottawa Senators bei den St. Louis Blues. Ein katastrophaler Fehler von Sens-Goalie Anton Forsberg kostete die kanadischen Hauptstädter jedoch das Spiel: Beim Stand von 1:0 für die Gastgaber wollte er einen Befreiungsschlag der Blues direkt auf den rechten Flügel weiterleiten, semmelte aber über die Scheibe und ermöglichte somit Noel Acciari ein einfaches Tor (16.). Im zweiten Drittel konnten die Sens durch Tim Stützle, der sechs Torschüsse verzeichnete und dabei einige gute Offensiv-Aktionen zeigte, nur noch verkürzen. Dabei bewies der deutsche Stürmer seinen Wert für das Team: Erst eroberte in der eigenen Zone die Scheibe, um dann acht Sekunden später am anderen Ende der Eisfläche den aus dem Puckgewinn resultierenden Angriff zum Anschlusstreffer vollenden.

Die Senators probierten danach alles, erarbeiteten sich auch einige Chancen, konnten den Ausgleich aber nicht mehr erzwingen - auch weil Jordan Binnington im Tor des Meisters von 2019 einige Male stark parierte.

Mit ihrer Serie von sieben Auswärtssiegen in Folge im Rahmen eines zusammenhängenden Road Trips hatten die Seattle Kraken am Samstag mit dem 8:5-Auswärtssieg bei den Chicago Blackhawks einen NHL-Rekord augestellt. Zurück zuhause an der Pazikfikküste konnten sie jedoch nicht an diese Serie, die gleichzeitig der längste Winning Streak ihrer noch jungen Geschichte war, anknüpfen und verloren mit 1:4 gegen Tampa Bay Lightning. Allerdings ging es auch hier äußerst eng zu, denn die beiden letzten Tore fielen erst in der Schlussphase. Da hatte Philipp Grubauer nach einer starken Partie mit 27 von 29 gehalteten Torschüssen der Bolts (93,1 Prozent) bereits das Eis verlassen zugunsten des Extra-Angreifers.

Etwas klarer verlief das Spiel zwischen den Buffalo Sabres und den Florida Panthers. HIer stand es 3:1 für die Gäste aus dem Sunshine State, als Carter Verhaeghe mit dem Treffer ins leere Tor der Sabres den Schlusspunkt setzte. JJ Peterka blieb in der Partie ohne Punkte für die Gastgeber.

Mehr Glück mit der Herausnahme ihres Torwarts hatten die Pittsburgh Penguins in ihrem Spiel gegen die Anaheim Ducks. In der Schlussminute traf Pens-Stürmer Bryan Rust zum 3:3-Ausgleich nach einem "No Look"-Zuspiel von Jake Guentzel. Letzter sorgte dann in der fälligen Verlängerung höchstpersönlich noch für den Zusatzpunkt der Gastgeber, als er einen 2-auf-1-Konter mit einem platzierten Handgelenkschuss abschloss. Nur Sekunden zuvor hatten die Gäste aus Kalifornien bei einer ähnlichen Aktion die Entscheidung auf dem Schläger, konnten diese Gelegenheit aber nicht nutzen.

Gleiches gelang Jack Hughes von den New Jersey Devils: Zehn Sekunden vor dem Ende erzielte er bei den San Jose Sharks, für die Nico Sturm dieses Mal ohne Punkt blieb, den 3:3-Ausgleich. Die Verlängerung bracht keinen Sieger, so entschied Tomas Tatar mit dem einzigen Treffer im Schusswettbewerb diese Partie zugunsten der Devils. In seinem 1000. NHL-Spiel für die Boston Bruins erzielte David Krejci drei Assists und hatte damit entscheidenden Anteil am 6:0-Heimsieg seiner Mannschaft über die Philadelphia Flyers. Krejci ist damit der fünfte Spieler in der NHL-Geschichte, der in seinem Jubiläumsspiel mindestens drei Assists erzielt hat, und der neunte, der mindestens dreifach gepunktet hat.

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick:

Vegas Golden Knights - Dallas Stars 0:4
Columbus Blue Jackets - New York Rangers 1:3
New York Islanders - Washington Capitlas 3:4 (OT)
Nashville Predators - Calgary Flames 2:1


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