Tim Stützle verliert mit den Ottawa Senators das Kellerduell gegen die Buffalo Sabres Unglückliche Heimniederlage

Tim Stützle im Trikot der Ottawa Senators. (picture alliance / empics)Tim Stützle im Trikot der Ottawa Senators. (picture alliance / empics)
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Am Ende standen für die Ottawa Senators 44 Schüsse auf das Tor der Buffalo Sabres zu Buche. Dass sie trotzdem mit leeren Händen da standen, hatte vor allem zwei Gründe: Zum Einen zeigte der 29 Michael Houser im Tor der Sabres bei seinem ersten Start im fünften NHL-Spiel eine herausragende Leistung und entschärfte 43 Schüsse der kanadischen Hauptstädter. Und dann gab es zur Mitte des Schlussdrittels beim Stand von 1:1 eine kleine Rudelbildung an der Bank der Sens nach einem gegen Buffalos Kyle Okposo, der das Spielfeld verlassen musste und auch nicht mehr zurückkehrte. Während alle auf den Pfiff des Schiedsrichters warteten, schnappte sich Sabres-Stürmer Mark Jankowski aus dem Gewühl heraus die Scheibe, lief alleine auf das Tor von Anton Forsberg zu und und verlud den Schweden gekonnt zur Führung für die Gäste. 

Die Sens warfen danach alles nach vorne, nahmen in der Schlussphase ihren Torhüter vom Eis für den sechsten Angreifer und versuchten mir aller Macht, doch noch irgendwie zum Ausgleich zu kommen. Vergeblich - und in der Schlussminute schoss Alex Tuch, Neuzugang der Sabres aus Las Vegas, noch ins leere Tor der Sens.

Stützle mit starkem Spiel, Forsberg mit kapitalem Torwartfehler
Es war einer dieser Abende, an denen kaum etwas für die Senators lief: Im ersten Drittel feldüberlegen und mit zahlreichen guten Chancen, gerieten sie in Rückstand, als Dylan Cozens Sens-Schlussmann Forsberg mit einem Flachschuss aus wenig gefährlicher Position düpierte. 

Hoffnung keimte im Mitteldrittel auf: Tim Stützle, der einige sehr gute Aktionen zeigte, legte Drake Batherson in Überzahl den Ausgleichstreffer zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich. Verhindern konnte er diese aus SIcht der Senators unnötige Niederlage jedoch nicht.

Höchststrafe für Tuukka Rask, Ehrung für Willie O'Ree
In seinem zweiten Start nach seiner Rückkehr ins Tor der Boston Bruins erlebte Tuukka Rask einen Abend zum Vergessen: Fünf Tore kassierte er im ersten Drittel, als die Carolina Hurricanes wie ein Blizzard über die Bruins hinwegfegten, und wurde in der Pause ausgewechselt. Linus Ullmark musste in den verbleibenden 40 Minuten nur noch zweimal hinter sich greifen, konnte dem Team aber auch keine Impulse mehr geben. So stand am Ende eine derbe 1:7-Heimpleite zu Buche. Grund zur Freude hatte zumindest Willie O'Ree: Die Bruins werden seine Rückennummer 22 nicht mehr vergeben. Die Zeremonie fand genau 64 Jahre nach seinem Debüt als erster schwarzer Spieler der NHL-Geschichte vor Spielbeginn statt.

Alexander Ovechkin ist zurück an der Spitze der Torjägerliste und der Scorerwertung der NHL (27 Tore, 28 Assists): Beim 4:3-Heimsieg nach Verlängerung gegen die Winnipeg Jets erzielte der Kapitän der Washington Capitals im ersten Drittel den wichtigen 1:2-Anschlusstreffer nach zwei schnellen Toren der Gäste aus Manitoba durch Kyle Connor und Cole Perfetti in ersten 140 Sekunden des Spiels. Orlov und Protas drehten die Partie zugunsten der Caps, dann aber glich Pierre-Luc Dubois 65 Sekunden vor dem Ende mit dem sechsten Feldspieler auf dem Eis doch noch aus für die Jets. Die fällige Verlängerung währte nur kurz: Nach 26 Sekunden staubte Tom Wilson zum Siegtor ab, nachdem sich zuvor Jevgeni Kuznetzov mit feiner Bewegung gegen zwei Jets-Verteidiger durchgesetzt hatte. Ovechkin liegt mit Treffer Nummer 757 nur noch neun Tore hinter Jaromir Jagr (766).

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick: 

Philadelphia Flyers - New York Islanders 3:4 (SO)
Nashville Predators - Vancouver Canucks 1:3
Dallas Stars - Montreal Canadiens 3:5
Calgary Flames - Florida Panthers 5:1
Los Angeles Kings - Tampa Bay Lightning 4:6


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