Thomas Greiss und Tom Kühnhackl wollen mit den Islanders ins Conference-HalbfinaleVorschau Eastern Conference Play-Off Viertelfinale: Alle vier Serien werden eng

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Philadelphia Flyers (1) - Montreal Canadiens (8)

Die Teams aus dem  Mutterland des Eishockeys haben seit 27 Jahren keinen Stanley-Cup mehr gewinnen können. Am 9. Juni 1993 triumphierten die Canadiens gegen die Los Angeles Kings, mit Superstar Wayne Gretzky, mit 4:1 und holten zum letzten Mal die Trophäe in das Land des Ahornblattes. 

Jetzt wären sie dran, meinen die Fans aber sind die Canadiens in einer Endrunde konkurrenzfähig? Tatsächlich hat das Team aus Montreal nicht die Einzelspieler in ihren Reihen, die zwingend eine Serie entscheiden können. Ihre Stärke ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Bestes Beispiel sind die Spezialisten. In der Powerplay Statistik stehen Sie mit 17,7 Prozent nur auf Platz 22 der Liga, in Unterzahl liegen Sie mit mit 78,7 Prozent immerhin auf Platz 19. Gegner Philadelphia glänzt zwar auch nicht, hat aber mit 81,8 und 20,8 Prozent solide Mittelwerte anzubieten. Der beste Scorer, der Slowake Tomas Tatar steht mit 61 Punkten (22 Tore) auf Platz 36 in der Scorerwertung. Phillip Danault folgt mit mageren 47 Zählern gar nur auf Rang 85. Verteidiger Jeff Petry schaffte auch nur mäßige 40 Zähler. Auch Philadelphia hat keinen dominierenden Topscorer. Ihr bester Mann, Travis Konecny erreichte, wie Tatar 61 Punkte. Knapp dahinter, Sean Couturier (59), Jakub Voracek (56) und Claude Giroux (53). Die Canadiens haben eine schwer auszurechnende Offensivabteilung. Auch beim Topmann in der Defensive geht das Duell zugunsten von Philadelphia aus. Ivan Provorov kam auf 36 Punkte, bei einer Plus/Minus-Wertung von +11, während sein Pendant bei den Montreal Canadiens,  Jeff Petry -10 erreichte. Wir meinen: Das wird eine enge Serie zweier gleichwertiger Mannschaften, mit leichtem Vorteil für Philadelphia. 

Hockeyweb-Tipp: 4:3 für die Philadelphia Flyers

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Tampa Bay Lightning (2) - Columbus Blue Jackets (7)

Diese Serie ist das Highlight in der Eastern Conference. Ausgerechnet die Blue Jackets gingen 2019 gegen Tampa Bay in die Geschichte ein. Als erstes Team in der NHL-Historie warfen sie das punktbeste Team der Vorrunde mit einem Sweep aus dem Wettbewerb. Tampa, dass zuletzt 2015 im Finale stand, gilt bei den Buchmachern als klarer Favorit. Ausschlaggebend hierbei u.a. die Powerplaystärke des Teams aus Florida. Mit 23,1 zu 16,4 Prozent ist hier Tampa gegenüber Columbus klar überlegen. Beim Penaltykilling sind die beiden Teams ebenbürtig. Beide kommen auf 81,5 Prozent. Ein echter Pluspunkt für Columbus kann die richtige Wahl bei den Torhütern sein. Coach John Tortorella hat bei den Blue Jackets die Qual der Wahl. In der Quali-Runde gegen Toronto glänzte Joonas Korpisalo mit zwei Shutouts und direkt dahinter wartet Top-Rookie Elvis Merzlikins auf seinen Einsatz. Der aus Lugano gekommene Lette glänzte nach mäßigem Start mit einer Fangquote von fast 95 Prozent. Tampa muss eventuell auf Victor Hedman verzichten, da sich der Schwede ohne gegnerische Einwirkung im Spiel gegen Philadelphia verletzte. Tampas Trainer Jon Cooper meinte frustriert, dass er gegen Columbus nicht nur auf Hedman, sondern auch auf Steven Stamkos und Verteidiger Jan Rutta verzichten müsse.

Hockeyweb-Tipp: 4:3 für die Columbus Blue Jackets

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New York Islanders (3) – Washington Capitals (6)

Das aus deutscher Sicht interessanteste Duell, spielen doch mit Thomas Greiss und Tom Kühnhackl zwei deutsche bei den Islanders. Thomas Greiss wird wohl in den Play-Offs zunächst der Back-up des Russen Semyon Varlamov sein.

Der zweifache Stanley-Cup Gewinner Tom Kühnhackl, der in seinen bisherigen drei Play-Off-Partien immerhin einen Scorerpunkt ergattern konnte, wird vermutlich in der dritten oder vierten Sturmreihe zum Einsatz kommen. Favorit sind die Capitals, die in der abgebrochenen Vorrunde auf 65,2 Prozent Erfolgsquote kamen, während die Islanders am Ende auf 58,8 Prozent absackten und in die Qualifikation mussten, wo sie sich gegen die Florida Panthers mit 3:1 durchsetzten. Interessant noch am Rande, dass der New Yorker Coach vor seinem Engagement in Brooklyn ausgerechnet beim Gegner arbeitete. Barry Trotz: „Es wird eine unglaublich enge Serie. Beide Teams haben viel Talent, arbeiten hart und die Capitals haben zudem schon mal eine Meisterschaft gewonnen. Sie werden alles versuchen, auch weil sie wissen, dass ich viel über sie weiß.“ Wichtig für Trotz, dass sich die Capitals in drei Zwischenrundenspielen nicht mit Ruhm bekleckerten. Von sieben Play-Off-Serien gegen Washington gewannen die Islanders fünf. Die letzte ging allerdings, 2015, an die Capitals, die sich in der ersten Runde mit 4:3 durchsetzten.

Hockeyweb-Tipp: Die Capitals setzen sich mit 4:2 durch.

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Boston Bruins (4) - Carolina Hurricanes (5)

Davon träumen die Canes, das Team aus Raleigh noch heute. Als am 19. Juni 2006 die Schlusssirene ertönte und die gastgebenden Hurricanes nach einem 3:1 im siebten Finalspiel gegen Edmonton den Titel holten, hob das Dach des RBC-Centers in Raleigh ab. Danach folgte eine schreckliche Durststrecke mit elf Nicht-Qualifikationen, nur unterbrochen 2009 und 2019. Jetzt wird es Zeit für eine längere Play-Off-Präsenz. Da sind die favorisierten Boston Bruins genau der richtige Gegner. Die Bruins waren nämlich diejenigen, die die Hurricanes im Mai 2019 im Conference-Halbfinale mit 4:2-Siegen eliminierten. Einer der damaligen Torschützen ist noch im Team der Bruins. Stürmer David Kreijci: „Es ist nicht das gleiche wie vor einem Jahr aber ich freue mich darauf. Es wird eine harte, aber machbare Aufgabe.“ Beide Teams sind bei den Spezialformationen Top. Im Powerplay liegen die Bruins mit 25,2 zu 22,3 Prozent vorne, im Penaltykilling haben ebenfalls die Bruins die Nase vorne, diesmal mit 84,0 zu 84,3 Prozent. Wichtig für die Hurricanes sind zwei Topspieler, die sich im Augenblick in prächtiger Form präsentieren. Zum einen ist dies Torhüter James Reimer und zum anderen der Top-Rookie Andrei Svechnikow. Der 20jährige überraschte die Fachwelt mit einer couragierten Vorstellung in der Pre-Play-Off-Runde, wo er den New York Rangers einen Hattrick einschenkte. Sein erster in seiner Karriere und auch der erste für die Hurricanes in den Play-Offs. Neben Svechnikow überzeugten auch die Finnen Sebastian Aho und Teuvo Teräväinen sowie die Kanadier Jordan Staal und Warren Foegele. Bostons beste Kräfte sind der Tscheche David Pastrnak, Brad Marchand und Patrice Bergeron. 

Hockeyweb-Tipp: 4:2 für die Carolina Hurricanes

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