Taylor Hall wechselt zu den Arizona CoyotesDevils geben Star-Stürmer ab

Taylor Hall könnte in Arizona in eine erfolgreiche Zukunft blicken. (Jeffrey T. Barnes / picture alliance / AP Photo)Taylor Hall könnte in Arizona in eine erfolgreiche Zukunft blicken. (Jeffrey T. Barnes / picture alliance / AP Photo)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Die New Jersey Devils spielen wahrlich keine gute Saison. Bereits Anfang September hatten sie Trainer John Hynes entlassen und durch Ex-IceTiger Alain Nasreddine ersetzt, der 2015 mit seinem Ex-Chef Hynes aus Pittsburgh zu den Devils gewechselt war. Das Team hatte im Sommer noch Superstar PK Subban aus Nashville verpflichtet, um im Rennen um die Play-Offs wieder ein Wörtchen mitzusprechen. Doch das wird diese Saison wohl nichts: Nur 25 Punkte stehen nach 32 Spielen auf dem Konto der Teufel - zweitschlechtester Wert der Liga.

Nun haben sie sich offenbar für einen Neuaufbau entschieden und Taylor Hall sowie Stürmer Blake Speers zu den Aufsteigern der Saison, den Phoenix Coyotes, abgegeben. Im Gegenzug erhielten die Devils die Stürmer Nicholas Merkley und Nate Schnarr sowie den Defensivmann Kevin Bahl. Ebenfalls im Paket enthalten: Ein Conditional Draft Pick für die erste Runde im kommenden Jahr und ein Conditional Draft Pick für die dritte Runde im Jahr 2021. 

Die Phoenix Coyotes, die sich im Sommer bereits die Dienste des zweifachen Stanley Cup-Siegers Phil "The Thrill" Kessel von den Pittsburgh Penguins gesichert haben, verstärken damit ihre Ambitionen auf eine gewichtige Rolle im diesjährigen Titelkampf. Derzeit steht der jahrelange Prügelknabe der Liga punktgleich mit den Edmonton Oilers (je 42 Zähler) auf Rang Eins der Pacific Division der Western Conference. Nur Colorado und Titelverteidiger St. Louis haben im Westen mehr Punkte geholt. Für Taylor Hall, der trotz seiner Erfahrung von fast 600 NHL-Spielen erst fünf Play Off-Partien absolviert hat, könnte sich der Trade somit als echter Fortschritt erweisen. 

Die Transaktion hatte sich in den letzten Tagen angekündigt: In den letzten beiden Partien hatten die Devils den 28jährigen Kanadier aus dem Line-Up gestrichen, um die Trade-Gespräche nicht durch eine Verletzung Halls in letzter Sekunde zu gefährden.