Tampa Bay Lightning stößt die Tür zum Stanley Cup-Finale weit auf Spiel 4 in 12 Sekunden gedreht

Brayden Point erzielte bei seinem Comeback nach einem Spiel Pause ein Tor und steuerte einen Assist bei. (dpa / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | JASON FRANSON)Brayden Point erzielte bei seinem Comeback nach einem Spiel Pause ein Tor und steuerte einen Assist bei. (dpa / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | JASON FRANSON)
Lesedauer: ca. 1 Minute

Tampa Bay Lightning – New York Islanders 4:1


Play-off-Stand: 3:1

Etwas mehr als 31 Minuten waren gespielt, als Brock Nelson seine New York Islanders mit einem wuchtigen Schlagschuss in Führung brachte. Doch die Freude währte nur kurz – sehr kurz: Quasi im direkten Gegenzug nahm Tampas Blake Coleman einen Pass von Yanni Gourde auf und glich nur 15 Sekunden nach dem Treffer für den Sechstplatzierten der Eastern Conference aus. Den anderen Assist steuerte Keeper Andrej Vasilevsky bei, der zudem noch 26 Schüsse der Islanders parierte. Und die Bolts legten nach: Weitere zwölf Sekunden waren vergangen, als Nikita Kucherov losstürmte und Ondrej Palat mit einem präzisen Pass durch den Slot bediente. Diese Gelegenheit ließ sich der Tscheche nicht nehmen und netzte zum achten Mal in diesen Play-offs ein – alle seine Treffer erzielte er in den letzten acht Partien.

Thomas Greiss kam für die Islanders erneut nicht zum Einsatz – und ob er in dieser Endrunde nochmal die Chance erhält, sich auszuzeichnen, ist fraglich. Definitiv nicht auf das Eis zurückkehren wird Tom Kühnhackl, der wegen einer nicht näher bezeichneten Verletzung die „Bubble“ in Edmonton bereits verlassen hat.

Erstes Stanley Cup-Finale seit fünf Jahren möglich für den Meister von 2004

Tampa Bays Topscorer Brayden Point, der nach einem Spiel verletzungsbedingter Pause wieder auf dem Eis stand, erhöhte nach dreieinhalb Minuten im Schlussabschnitt auf 3:1, Pat Maroon machte mit seinem ersten Treffer dieser Play-offs in das verwaiste Tor der Isles gut zweieinhalb Minuten vor dem Ende alles klar zum Sieg in der Best Of Seven-Serie. Statistisch gesehen gibt es damit jetzt eine gute und eine schlechte Nachricht für die New Yorker: In diesen Play-offs hat noch kein Team einen 1:3-Serienückstand aufholen können. Zuletzt gelang dies im Conference Finale den New Jersey Devils im Jahr 2000 – und die Teufel holten anschließend auch den Cup.

Für Tampa Bay gilt es nun, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch den Sack zuzumachen und erstmals seit 2015 wieder ins Stanley Cup-Finale einzuziehen. Und der letzte Sieg in einer Serie ist bekanntlich – Obacht, Phrase! – immer der schwerste.

Tore:

0:1 Brock Nelson (Bailey) 31:27


1:1 Blake Coleman (Gourde | Vasilevsky) 31:42


2:1 Ondrej Palat (Kucherov | Point) 32:54


3:1 Brayden Point (Palat | Kucherov) 43:33


4:1 Pat Maroon (Gourde | Paquette) 57:36 (ENG)


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