Tampa Bay Lightning holt sich mit klarem Sieg die Serienführung „Stammer-Time“ in Spiel 3 des Stanley Cup-Finales

Comeback gelungen: Steven Stamkos (Nr. 91) trug mit seinem Tor zur 2:1-Serienführung für Tampa Bay Lightning bei. (dpa / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | JASON FRANSON)Comeback gelungen: Steven Stamkos (Nr. 91) trug mit seinem Tor zur 2:1-Serienführung für Tampa Bay Lightning bei. (dpa / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | JASON FRANSON)
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Tampa Bay Lightning – Dallas Stars 5:2

Playoff-Stand: 2:1

Er ist wieder da! Mehr als ein halbes Jahr hatte Bolts-Capitano Steven Stamkos kein Spiel für Tampa Bay Lightning bestreiten können. Und sein Einstand in Spiel 3 des Stanley Cup-Finals hätte kaum besser sein können. Nach gut sieben Minuten traf er gleich mit seinem ersten Torschuss zur zwischenzeitlichen 2:0-Führung: Victor Hedman passte die Scheibe vom linken auf den rechten Flügel, Stamkos ließ einen Verteidiger aussteigen und rannte allein auf Anton Khudobon im Stars-Tor zu. Mit einem perfekten Schuss über die rechte Schulter Khudobin traf er ins lange Eck - "Stammer-Time" in Edmonton! Allerdings musste er noch im ersten Drittel wieder pausieren und kehrte auch nicht mehr auf das Eis zurück, setzte sich aber auf die Bank, um sein Team unterstützen.

Das sollte sich auszahlen, denn der Eastern Conference-Champion ließ sich auch durch den Unterzahltreffer von Jason Dickinson nach rund elf Minuten zum Anschluss der Stars nicht aus der Ruhe bringen. Im Gegenteil: Nach nur 54 Sekunden im Mittelabschnitt traf Victor Hedman in Überzahl. Es war sein zehntes Tor in diesen Playoffs. Damit schließt der hochaufgeschossene Schwede zu Rangers-Verteidiger Brian Leetch (elf Tore, 1994) und Oilers-Legende Paul Coffey (zwölf Tore, 1985) auf. Brayden Point und Ondrej Palat legten im zweiten Drittel nach. In der zweiten Pause reagierte Stars-Trainer Rick Bowness und nahm Anton Khudobin vom Eis. Der russische Keeper der Texaner hatte bis dahin nur knapp 83 Prozent der Schüsse auf sein Tor gehalten. Der junge Jake Oettinger übernahm und parierte alle drei Schüsse der Lightning.

Im Schlussabschnitt konnten die Stars nur noch verkürzen durch den Treffer von Miro Heiskanen. Aus Sicht der Stars besonders bedenklich: Wieder kontrollierte das Team aus Florida die Topreihe der Stars. Jamie Benn, Alexander Radulov, der die zweite Hälfte des Schlussdrittels nach einem Crash in die Bande nicht mehr absolvieren konnte, und der derzeit ohnehin schwächelnde Tyler Seguin blieben ohne Punkt, während bei den Bolts alle großen Namen trafen. Nikita Kucherov erzielte nach einem Scheibenverlust der Stars an der eigenen blauen Linie per Alleingang das wichtige erste Tor der Bolts und steuerte zudem zwei Assists bei.

Mann des Tages war aber Steven Stamkos, der mehr als erfreut über sein „Kurz-Comeback“ war: „Zu dieser Zeit des Jahres willst Du alles tun, um Deinem Team siegen zu helfen. Ich habe gesehen, wie überzeugt die Jungs von unserem großen Ziel sind. Heute ein Teil davon sein zu können, ist die Erfüllung eines Traums“, sagte „Stammer“ nach dem Spiel.

Das vierte Spiel der Finalserie findet in der Nacht von Freitag auf Samstag statt.

Tore:

1:0 Nikita Kucherov 5:33


2:0 Steven Stamkos (Hedman | Rutta) 6:58


2:1 Jason Dickinson (Hintz) 11:19 (SHG)


3:1 Victor Hedman (Cirelli | Palat) 20:54 (PPG)


4:1 Brayden Point (Kucherov | Hedman) 32:02


5:1 Ondrej Palat (Point | Shattenkirk) 38:55


5:2 Miro Heiskanen (Pavelski | Cogliano) 46:49

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