Tampa Bay Lightning gleicht Halbfinalserie ausKlarer 4:2-Heimsieg des Meisters

Nikita Kucherow erzielte drei Assists beim wichtigen Serienausgleich aus Sicht der Lightning. (picture-alliance / AP)Nikita Kucherow erzielte drei Assists beim wichtigen Serienausgleich aus Sicht der Lightning. (picture-alliance / AP)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Tampa Bay Lightning – New York Islanders 4:2 (1:1, 1:0, 2:1)

Serienstand: 1:1

Die Bolts wollten eine weitere Heimniederlage vermeiden und suchten sofort die Offensive. Bereits nach wenigen Minuten hatte Nikita Kucherow eine Hundertprozentige, aber er scheiterte am Hexer im Islanders-Tor, Semyon Varlamow. Der 33jährige Russe war dann aber in der neunten Minute doch geschlagen, als Braden Point nach perfekter Vorlage von Kucherow aus nähester Entfernung das 1:0 erzielen konnte. Aber auch Tampas Keeper Andrei Vasilewsky wurde gefordert, konnte nur mühevoll mit dem rechten Schoner den Ausgleich gegen Islanders-Stürmer Travis Zajac verhindern. Keine Chance hatte er jedoch beim Ausgleich, der aus der Sicht von Tampa äußerst unglücklich verlief.

Es begann mit einem Alleingang von Bolts-Stürmer Brayden Point: Isles-Verteidiger Adam Pelech gab Point wenige Meter vor dem Tor der Gäste von hinten einen kleinen Crosscheck, der Point für einen kurzen Moment aus dem Gleichgewicht brachte. So krachte er aus vollem Lauf beinahe ungebremst in Varlamov hinein. Obwohl man ihm dabei keinen Vorwurf machen kann, gab es eine kleine Strafe gegen den Stürmer der Lightning. Im anschließenden Powerplay passte Isles-Stürmer Josh Bailey in den Slot, Tampas Defender Ryan McDonagh versuchte zu klären und gab unfreiwillig dem Torschützen Brock Nelson die Vorlage. Der 29jährige Kanadier traf aus kurter Distanz. Varlamov wurde für den Rest des Drittels untersucht, konnte aber im zweiten Abschnitt seine Arbeit wieder aufnehmen

Eine Traumkombination in der 34. Minute brachte die Bolts dann wieder in Führung. Hedman schickte mit einem Pass über vierzig Meter Nikita Kucherow, der band im Vorwärtsdrang zwei gegnerische Verteidiger, bediente Ondrej Palat und der Tscheche ließ Varlamow keine Chance. Die optische Überlegenheit der Bolts hatte sich - aus ihrer Sicht - endlich ausgezahlt. Dass auch die zweite Garde der Lightning Tore schießen kann, zeigte der Tscheche Jan Rutta in der 43. Minute. Nach Pass von Barclay Goodrow jagte er die Scheibevon der blauen Linie direkt ins Tordreieck. Varlamow im Islanders-Tor sah den Puck erst, als dieser wieder aus dem Tor heraustrudelte. Jetzt lagen die Lightning mit zwei Toren vorne, schalteten in den Verwaltungsmodus und konnten trotzdem sogar noch auf 4:1 erhöhen. Der beste Defender der Bolts, der Schwede Victor Hedman traf in Überzahl zum entscheidenden 4:1.

Damit war das Spiel gelaufen. Als das zweite Tor für die New Yorker fiel, hatte dies nur noch statistischen Wert. Mathew Barzal traf ins leere Tor, nachdem Jordan Eberle perfekt mit der Rückhand vorgearbeitet hatte. Nach dem Spiel war Lightning-Stürmer Braden Point trotzdem noch vorsichtig: „Bisher ist es gut gelaufen, aber wir müssen vorsichtig sein. Die Islanders sind heimstark und die Serie wird sehr eng ausgehen, hoffentlich natürlich für uns.“ Überrascht zeigte sich der Schwede Victor Hedman: „Es ist komisch. Im ersten Spiel hat niemand gesagt, dass die Abwehr kein Tor erzielt hat. Aber als wir verloren hatten, war es auf einmal ein Fakt. Dem wollten wir ein Ende bereiten und das haben wir geschafft. Wir freuen uns auf unseren Ausflug nach New York.“

Die Islanders gehen optimistisch in die Spiele drei und vier vor heimischer Kulisse. Isles-Coach Barry Trotz: „Wir haben uns etwas gehen lassen, daher das Spiel verloren. Jetzt kennen wir unsere Fehler und wir werden weitere verhindern.“


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