Tampa Bay: Auch Olaf Kölzig kann zweite Niederlage nicht verhindern

Tampa Bay: Auch Olaf Kölzig kann zweite Niederlage nicht verhindernTampa Bay: Auch Olaf Kölzig kann zweite Niederlage nicht verhindern
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Das Wochenende der NHL-Premiere in Prag gehörte ganz den New York Rangers. Nach dem 2:1 vom Samstag schickte die Mannschaft von Tom Renney auch 24 Stunden später Tampa Bay Lightning erneut mit 2:1 (0:1, 2:0, 0:0) als Verlierer vom Eis. Daran konnte auch das Debüt des deutschen Torhüters Olaf Kölzig im Kasten der „Bolts“ nichts ändern.



Der 38-Jährige stand ähnlich wie sein Kollege Mike Smith tags zuvor lange Zeit unter Dauerbeschuss. Entlastung durch die Lightning-Offensive gab es kaum. Ganze vier Schüsse hatte diese in den ersten 30 Minuten auf das Tor von Henrik Lundqvist gebracht. Dessen Arbeitslosigkeit war vielleicht auch ein Grund dafür, dass der dritte davon, ein Fernschuss von Andrej Meszaros (19.), durch die Schoner rutschte und Adam Hall nur noch die Kelle hinhalten musste.



Diese überraschende Führung für den Lightning, der am Vormittag auf den üblichen "morning skate" verzichtet hatte, drehten die Rangers im Mitteldrittel. Beim 23. Schuss war nämlich auch die Gegenwehr des tapferen Olaf Kölzig, der bis dahin die Null mit Glück und Können verteidigt hatte, gebrochen. Der neue Top-Star Wade Redden besorgte im Powerplay (24.) nach einer schönen Kombination den Ausgleich, es war sein erstes NHL-Tor für die New Yorker. Ein Abstauber von Scott Gomez (33.) kippte das Spiel dann schließlich in die bereits bestimmte Richtung.



Danach war durchaus ein Aufbäumen des Lightning gegen die drohende Niederlage zu spüren, was die Zuschauer angesichts des nun höheren Tempos wohlwollend zur Kenntnis nahmen. Aber Zählbares blieb aus, selbst aus drei Powerplay-Gelegenheiten im letzten Drittel konnten die Jungs aus dem Sonnenstaat Florida kein Kapital schlagen.



Das Fazit des tschechischen NHL-Wochenendes, das insgesamt 36.000 Zuschauer erlebt hatten, ist eindeutig. Während die Rangers mit zwei Siegen ihren Weg eingeschlagen haben, liegt vor Lightning-Coach Barry Melrose, der am Sonntag als einzige Veränderung auf dem Feld in der Verteidigung Mike Lundin für Shane O’Brien auflaufen ließ, noch richtig viel Arbeit. Die junge Defensive scheint noch überfordert und zu sehr von den Paraden der Torhüter abhängig, dem Angriff um Vincent Lecavalier und Martin St. Louis fehlen diesem ersten Eindruck nach Durchschlagskraft und Kaltschnäuzigkeit.

Tore:

0:1 (18:17) Hall (Meszaros, Gratton)

1:1 (23:48) Redden (Näslund, Gomez; 5:4)

2:1 (32:13) Gomez (Voros, Redden)

Strafminuten: New York 15 - Tampa Bay 13

Schiedsrichter: Shick, Fraser

Zuschauer: 18.000 (ausverkauft)


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