Sturm steht nach Sweep mit Colorado bereits im Conference-HalbfinaleFlorida und Calgary gelingt Serienausgleich, Pittsburgh dicht vor nächster Runde

Nico Sturm ist mit Colorado Avalanche fast am Ziel. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | David Zalubowski)Nico Sturm ist mit Colorado Avalanche fast am Ziel. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | David Zalubowski)
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Die Colorado Avalanche konnte auch Spiel 4 siegreich gegen die Nashville Predators gestalten und zieht per Sweep (4:0 in der Serie) in die zweite Runde im Kampf um den Stanley Cup ein. Beim 5:3-Sieg ließ sich das Team des deutschen Nico Sturm auch von einem 2:3-Rückstand zu Beginn des dritten Drittels nicht aus dem Konzept bringen. Mit drei Treffern von Devon Toews (49.), Valeri Nichushkin (53.) und Superstar Nathan MacKinnon (60.) in den letzten elf Spielminuten besiegelte Colorado das frühe Aus der Nashville Predators. Für Nashville waren die Tore von Doppeltorschütze Yakov Trenin und Filip Forsberg zu wenig, um den Sweep gegen die starken Avs noch zu verhindern. Nico Sturm kam 8:13 Minuten zum Einsatz, stand davon 1:42 Minute in Unterzahl auf dem Eis, verzeichnete zwei Checks und blockte einen Schuss des Gegners. Im Conference-Halbfinale trifft Colorado auf den Gewinner der Serie zwischen Sturms Ex-Klub Minnesota Wild und den St. Louis Blues, in der es nach vier Spielen 2:2 steht.

Die Florida Panthers, bestes Team der Hauptrunde, haben mit einem Kraftakt den Serienausgleich zum 2:2 bei den Washington Capitals geschafft. Beim 3:2 nach Overtime erzielte Panthers-Stürmer Sam Reinhart erst in der 58. Minute, als Torhüter Sergei Bobrovsky bereits zugunsten eines sechsten Feldspielers den Kasten geräumt hatte, den Ausgleich zum 2:2. In der anschließenden Verlängerung machte Carter Verhaege (65.) mit seinem zweiten Tor des Abends die Aufholjagd perfekt. T.J. Oshie (8.) brachte die Washington Capitals früh in Überzahl in Führung, bevor Verhaege (15.) noch im ersten Durchgang für Florida egalisierte. Nach einem torlosen zweiten Drittel gelang Evgeni Kuznetsov (50.) der Treffer zum 2:1 für den Hauptstadt-Klub, bevor Reinhart der späte Ausgleich gelang. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag findet Spiel 5 in Florida statt.

Die Pittsburgh Penguins haben nach dem 7:2-Erfolg und der 3:1-Serienführung gegen die New York Rangers einen großen Schritt in Richtung zweite Playoff-Runde gemacht. Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt stand es nach Toren von Alexis Lafrenière und Sidney Crosby 1:1. Doch im zweiten Durchgang sorgte Pittsburgh nach den Toren von Mike Matheson, Jake Guentzel, Mark Friedman, Danton Heinen und Jeff Carter für eine 6:2-Führung und die Vorentscheidung. Danach war zum zweiten Mal hintereinander für Rangers-Schlussmann Igor Shesterkin (24 Paraden) vorzeitig Feierabend. Sein Backup Alexander Georgiev (10 Paraden) musste nur noch einmal gegen Superstar Evgeni Malkin zum 7:2-Schlusspunkt hinter sich greifen. Zum besten Spieler der Partie wurde Pittsburghs Kapitän Sidney Crosby (ein Tor, zwei Vorlagen) ausgezeichnet. Bereits in Spiel 5 stehen die New York Rangers nun im heimischen Madison Square Garden mit dem Rücken zur Wand und müssen dreimal in Folge gewinnen, um nicht vorzeitig aus den Playoffs auszuscheiden.

Die Calgary Flames haben sich mit einem 4:1-Sieg gegen die Dallas Stars den 2:2-Ausgleich in der Playoff-Serie erkämpft. In einem lange Zeit ausgeglichen Spiel brachte Rasmus Andersson erst zur Mitte des Spiels die Kanadier mit 1:0 in Front, bevor Johnny Gaudreau und Elias Lindholm auf 3:0 für Calgary stellten. Der Anschlusstreffer von Tyler Seguin (56.) gab den Gastgebern nochmal Hoffnung, die jedoch Mikael Backlund per Empty Netter zerstörte. Besonders Calgarys Torhüter Jacob Markström (34 Paraden) und sein Gegenüber Jake Oettinger (50 Paraden) standen wieder mit starken Leistungen im Mittelpunkt des Geschehens. Die Calgary Flames konnten sich mit dem Sieg das Heimrecht zurückerobern und empfangen Dallas zu Spiel 5 im heimischen Scotiabank Saddledome.  


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