Steve Yzerman is back

NHL-Play-Offs: Osgood siegt für Wings - Sharks verlierenNHL-Play-Offs: Osgood siegt für Wings - Sharks verlieren
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Nachdem er in den bisherigen 61 Saisonspielen wegen seiner Knieverletzung fehlte, feierte Steve Yzerman beim 5:4 Sieg gegen die Los Angeles Kings ein erfolgreiches Comeback für die Detroit Red Wings. In einigen Augen unvernünftig, quälte sich der Leader der Red Wings in der vergangenen Saison trotz seiner Kniebeschwerden im wahrsten Sinne des Wortes von Match zu Match und spielte insbesondere in den Play-offs unter großen Schmerzen. Belohnt mit dem Titel, führte jedoch im Sommer kein Weg mehr an einem Eingfriff vorbei, bei dem viele bereits ein Ende der beeindruckenden NHL-Karriere prognostizierten. Neben der Tatsache, dass er immerhin neun von 16 Bullies gewann, war es in der Nacht vor allem seine Präsenz auf dem Eis und auf der Bank, die bei den Red Wings für Motivation sorgte, auch wenn er nach der langen Pause erwartungsgemäß in den 13 Minuten Eiszeit für seine Verhältnisse relativ unauffällig agierte . Mit dem Heimsieg gegen die Kings festigte der Titelverteidiger Platz 3 in der Western Conference hinter Vancouver und Dallas.

Detroit Red Wings- Los Angeles Kings 5:4

Legace (26 Saves) - Storr (26)

1:0  16. B.Hull (Lidström, Dandenault)

2:0  21. Larionov (Fedorov, Shanahan)

2:1  26. Schneider (Palffy, Armstrong -PP)

3:1  36. Maltby (Dandenault, Draper)

4:1  38. Holmström (B.Hull, Larionov- PP)

4:2  40. Laperriere (A.Miller, E.Belanger)

4:3  54. E.Belanger (Laperriere)

5:3  57. Fedorov (Shanahan)

5:4  58. Armstrong (Palffy, Smolinski)

Fast ähnlich herzlich wie Steve Yzerman wurde Darryl Sutter von den Fans der San Jose Sharks empfangen, obwohl er mittlerweile in Diensten der Calgary Flames steht. Nach sechs überaus erfolgreichen Jahren in san Jose sahen sich die Verantwortlichen der Sharks im Dezember genötigt ihren Coach aufgrund des schwachen Saisonstarts wegen Erfolglosigkeit zu feuern, wobei sich die Situation unter Ron Wilson keinen Deut verbesserte. Immerhin legten sich die Kalifornier gegen ihren Ex-Coach "ins Zeug" und kamen gegen die Flames zu einem 5:2 Sieg. Beste Akteure neben Goalie Evgeni Nabokov (32 Saves) und dem zweifachen Torschützen und "Sutter-Freund" Teemu Selanne waren Marco Sturm und Rookie Niko Dimitrakos mit jeweils zwei Vorlagen.

San Jose Sharks-Calgary Flames 5:2

Nabokov (32) - Turek (25)

1:0    5. Bradley (Rathje, McLaren)

2:0  32. Nolan (McGillis, Sturm- PP)

3:0  47. Selanne (Dimitrakos)

4:0  55. Damphousse (Fahey, Sturm -PP)

4:1  56. Lowry (Iginla, Gauthier)

5:1  58. Selanne (Dimitrakos)

5:2  59. Nichol (Gelinas, Yelle)

Während die Sharks noch (wenn auch geringe) Chancen auf die Endrunde haben, ist der Zug für die Buffalo Sabres längst abgefahren. Das diese Tatsache kein Grund ist sich hängen zu lassen, bewies das Schlußlicht der NHL mit drei Punkten aus zwei Spielen in Florida. Nachdem Maxim Afinogenov zunächst über 40 Spiele verletzt fehlte, dauerte es jetzt 13 Spiele, bis der überaus talentierte Russe endlich sein erstes Saisontor beim überraschenden 4:1 Auswärtssieg gegen die Tampa Bay Lightnings erzielte. Endgültig geplatzt scheint der Knoten, nachdem er auch beim 2:2 gegen die Florida Panthers in der 4.Minute die Führung und damit sein zweites Tor in Folge schaffte. In beiden Spielen, die einmal mehr ohne den wieder verletzten Jochen Hecht stattfanden, avancierte Goalie Martin Biron mit überragenden Leistungen zum Matchwinner, gegen Tampa blieben die Sabres auch im 8.Spiel in Folge ungeschlagen. In der 20.Minute gab es eine Rauferei, an der neben Vaclav Varada und Brad Lukowich auch die beiden Torhüter Biron und John Grahame beteiligt waren.

Tampa Bay Lightnings- Buffalo Sabres 1:4

Grahame (21)- Biron (30)

0:1    4. Afinogenov

0:2  10. Zhitnik (Kalinin, Barnes)

1:2  41. Richards (St.Louis, Prospal- PP)

1:3  53. Satan (B.Campbell, Patrick- PP)

1:4  60. Varada (Gratton, Zhitnik- empty net)

Florida Panthers- Buffalo Sabres 2:2

Loungo (23)- Martin Biron (29)

0:1    4. Afinogenov (C.Brown, Dumont -PP)

1:1  14. Jokinen (Mathieu Biron, V.Kozlov)

1:2  52. Satan (Connolly, Kalinin)

2:2  58. Bednar (Matteau, Toms)

In der Eastern Conference weiter auf Play-of Kurs sind neben den New Jersey Devils auch die New York Islanders, bei denen Kapitän Michael Peca nach langer Verletzungspause seiner gewohnten Rolle als team leader immer mehr gerecht wird. Mit seinen beiden Toren gegen die Boston Bruins sahen die Gastgeber lange wie der sichere Sieger aus, mussten jedoch in der 58.Minute noch das 4:4 durch Verteidiger Don Sweeney hinnehmen. Beim Auswärtsspiel der Devils gegen die Pittsburgh Penguins schaffte Joe Nieuwendijk seinen 1000. NHL-Punkt und sorgte damit zusammen mit Scott Gomez durch einen Doppelschlag in der 50.Minute für den hochverdienten 4:3 Erfolg, obwohl der erste Block der Penguins auch ohne den nach New York abgewanderten Alexei Kovalev überzeugte. Der 22-jährige tschechische Rookie Tomas Surovy bot neben Mario Lemieux und Martin Straka erneut eine sehr starke Leistung.

Pittsburgh Penguins- New Jersey Devils 3:4

Caron (31) - Brodeur (19)

1:0  25. M.Lemieux (Surovy, Straka)

1:1  30. T.Stevenson (Gomez, Albelin)

1:2  32. Friesen (Langenbrunner, Rafalski)

2:2  43. Fata (Hrdina, R.Robitaille)

3:2  45. Straka (Surovy, M.Lemieux)

3:3  50. Nieuwendijk (Friesen)

3:4  50. Gomez (Rafalski, S.Stevens)

New York Islanders-Boston Bruins 4:4

1:0    5. Wiemer (Scatchard, J.Blake)

1:1    9. G.Murray (Rolston -PP)

1:2  10. Rolston

2:2  14. Peca (Bates, Parrish)

3:2  16. Peca (Parrish, Bates- PP)

3:3  23. Stümpel

4:3  34. J.Blake (Scatchard)

4:4  58. Sweeney (Stümpel, Rolston)

Washington Capitals- Montreal Canadiens 4:1

Kölzig (25) - Theodore (14)

1:0  10. Ciernik (Nylander, Bondra)

2:0  23. Jagr (Zubrus, Lang)

3:0  43. Bondra (Ciernik, C.Johansson)

3:1  53. Bulis (Sundström, Juneau)

4:1  55. Konowalchuk (Grier, Halpern)

Edmonton Oilers- Atlanta Thrashers 3:3

T.Salo (29)- Hnilicka (22)

1:0  20. Comrie (Marchant, Brewer -PP)

2:0  22. Staios (Horcoff- UZ)

2:1  24. Tjarnqvist (Tapper, Rheaume)

3:1  35. Brewer (Reasoner)

3:2  55. Tremblay (Heatley, Safronov)

3:3  58. Snyder (Heatley, S.Kozlov)


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