St. Louis Blues gleichen nach dramatischem Spiel in Boston aus3:2 nach Verlängerung bei den Bruins

Jubel bei den St. Louis Blues nach dem Siegtreffer in Boston. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)Jubel bei den St. Louis Blues nach dem Siegtreffer in Boston. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)
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Schon der Start in dem mit 17.565 Zuschauern ausverkauften TD-Garden war für die mit enormen Selbstvertrauen gestarteten Bruins phänomenal. Gerade einmal 284 Sekunden nach dem Start bediente Jake DeBrusk in einem Powerplay den mitgelaufenen Charlie Coyle und der US-Amerikaner, der während der Saison von den Minnesota Wild gekommen war, jagte die Scheibe mit einem Onetimer am chancenlosen Jordan Binnington ins Netz. Ein Auftakt nach Maß also für Boston, das weiterhin die Offensive suchte. Allerdings zeigten die Blues ihre Verteidigerqualitäten, wussten sie doch auch, dass ein 0:2 in dieser Phase ihre Hoffnungen enorm mindern würden. Und dann kam ihnen das Glück zu passe. Der als Torschütze angegebene Robert Bortuzzo schoss von der Bande auf das Tor von Bostons Keeper Tuukka Rask und traf dabei den Schlittschuh des Bruins-Verteidigers Matt Grzelcyk. Die Scheibe nahm daraufhin einen etwas anderen Weg und schlug über der Schulter von Rask ein. Boston ficht dies nicht an. Die Mannschaft suchte weiterhin die Offensive und als in der zwölften Minute Joakim Nordström eine feine Einzelleistung mit dem 2:1 abschloss, da schienen die Bruins auf dem richtigen Weg zu sein. Bis zur 15. Minute blieb es bei dem Spielstand, da hatte St. Louis richtig Glück. Vladimir Tarasenko eroberte an der Bande die Scheibe, schickte Jaden Schwartz, der aber an Rask scheiterte. Der Puck blieb jedoch spielbar, Tarasenko versuchte es nach Schwartz, scheiterte ebenfalls, bekam das Spielgerät noch einmal auf die Schaufel und diesmal landete sich im Tor. Da hatte Glücksgöttin Fortuna aber ihr ganzes Füllhorn ausgeschüttet.

Fielen in den ersten 17 Minuten vier Tore, so gab es danach bis zur Schlusssirene keinen Jubel mehr auf beiden Seiten. Zwar hatten beide Vertretungen noch einige Großchancen, die beste davon Blues-Stürmer Carl Gunnarsson, der in der 59. Minute am Pfosten scheiterte, es blieb jedoch beim 2:2. Somit musste die Verlängerung an und hier war es wiederum Carl Gunnarsson, der in der 64. Minute mit einem Onetimer exakt die Lücke zwischen dem rechten Schoner und dem rechten Torpfosten von Bruins-Keeper Tuukka Rask fand und einlochte.