Später Doppelschlag lässt Vegas jubeln, Shutout-Sieg für Montreal 40 Paraden von Grubauer können Niederlage nicht verhindern

Eng zu ging es in Spiel 3 zwischen Vegas und Colorado, bei dem Philipp Grubauer trotz 40 Paraden die Niederlage die verhindern konnte. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | John Locher)Eng zu ging es in Spiel 3 zwischen Vegas und Colorado, bei dem Philipp Grubauer trotz 40 Paraden die Niederlage die verhindern konnte. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | John Locher)
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Vegas Golden Knights - Colorado Avalanche 3:2

Serienstand: 1:2

Ein später Doppelschlag innerhalb von 45 Sekunden in der 55. und 56. Minute bescherte den Vegas Golden Knights den ersten Sieg in der Best-of-Seven-Serie gegen die Colorado Avalanche. Philipp Grubauer im Tor der Avalanche war mit 40 Paraden einmal mehr der große Rückhalt, konnte jedoch die erste Niederlage im siebten Playoffspiel in der aktuellen Endrunde nicht verhindern. Nach einem torlosen ersten Abschnitt, den Vegas mit 14:3 Schüssen klar dominierte stand es dank Grubauer noch 0:0. Doch zu Beginn des zweiten Drittels belohnten sich die Golden Knights, als ein Schuss von Alex Pietrangelo zwar zunächst vor dem Tor hängen blieb, William Karlsson (25.) aber am schnellsten reagierte und den Abpraller zur Führung einschob. Doch die Führung währte nur kurz, da Carl Söderberg nur 89 Sekunden später auf 1:1 stellte. Die erstmalige Führung dann für Colorado im Schlussabschnitt, als die Mannen aus Denver in Überzahl ran durften und Mikko Rantanen mit einem strammen Schlagschuss zum 2:1 in den Winkel vollendete. Der 24-jährige Finne traf damit im vierten Spiel hintereinander und punktete saisonünergreifend im 17. Playoffspiel in Folge. Doch Vegas erhöhte den Druck und wollte diesmal nicht erneut trotz Überlegenheit als Verlierer vom Eis gehen. Colorado verteidigte die Führung gute zehn Minuten, doch dann war Jonathan Marchessault (55.) alleine durch, scheitere zwar im ersten Versuch, doch die Scheibe kam wieder zu dem 30-jährigen Kanadier hinter dem Tor, von wo aus er Grubauer anschoss und der Puck in das Tor zum Ausgleich gelenkt wurde. Nur 45 Sekunden später setzte sich Vegas erneut im Angriffsdrittel fest, Nick Holden zog von der blauen Linie ab und Max Pacioretty fälschte unhaltbar zur 3:2-Führung ab. Vegas verteidigte die Führung bis zum Ende und verdiente sich letztendlich den Sieg auch mit einem Torschussverhältnis von 19:8 alleine im dritten Drittel (insgesamt 43:20). Spiel 4 steigt in der Nacht von Sonntag auf Montag, erneut in der T-Mobile Arena von Vegas. 

Winnipeg Jets - Montreal Canadiens 0:1

Serienstand: 0:2

Auch das zweite Spiel des Conference-Halbfinales konnten die Montreal Canadiens gegen Winnipeg für sich entscheiden. Am Ende stand ein äußerst knappes 1:0, bei dem insbesondere Canadiens-Torhüter Carey Price mit 30 Paraden und seinem achten Karriere-Playoff-Shutout der Matchwinner war. Sein gegenüber Connor Hellebuyck (23 Paraden) musste sich nur einmal geschlagen geben, als Tyler Toffoli (22.) in Unterzahl einen Konter zum Siegtreffer verwandelte. Besonders im Schlussdrittel konnte Montreal sich bei Price bedanken, als dieser 14 Schüsse parierte und drei Sekunden vor Ende gegen Kyle Connor in höchster Not rettete. Montreal führt nun in der Serie mit 2:0 und tritt zweimal zu Hause an.


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