Sieg in Spiel 7: Philipp Grubauer führt die Seattle Kraken in die zweite RundeOvertime-Drama in Boston

Der Moment, als die Rekord-Saison Boston Bruins jäh endete. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Michael Dwyer)Der Moment, als die Rekord-Saison Boston Bruins jäh endete. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Michael Dwyer)
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Oliver Björkstrand hat sich in den Geschichtsbüchern der NHL verewigt: Der dänische Stürmer der Seattle Kraken, die als Siebter der Western Conference ins Rennen gegangen waren, legte mit seinen ersten beiden Play Off-Treffern dieser Spielzeit den Grundstein für den Sieg seiner Mannschaft im alles entscheidenden siebten Spiel gegen Meister Colorado Avalanche. 

Er brachte damit die erste gewonnene Play Off-Serie der noch sehr jungen Kraken-Historie unter Dach und Fach, Zudem sind die Kraken das erste Expansion Team, das in seinem Play Off-Debüt den amtierenden Meister in den Sommerurlaub schickt. 

Nach Björkstrands Doppelschlag innerhalb von vier Minuten zu Beginn des Mitteldrittels schlug vor allem die Stunde von Philipp Grubauer: Der Rosenheimer im Tor der Kraken machte dem Vereinsnamen alle Ehre und parierte 32 von 33 Torschüssen der Avs (97,1 Fangquote), nur Mikko Rantanen konnten ihn in Überzahl kurz vor der zweiten Sirene zum 1:2-Anschlusstreffer bezwingen.

Bemerkenswert: Im Schlussdrittel, als der aktuelle Champion alles riskieren musste, ließ Seattle nur noch sechs Torschüsse zu. Die Avs, die in dieser Saison mit vielen Verletzungen zu kämpfen hatten, unter anderem der von Kapitän Gabriel Landeskog, hatten in dieser Phase offenbar keine Körner mehr in Reserve, um das Spiel noch zu drehen.

Die Seattle Kraken treffen in der zweite Runde auf die Dallas Stars, die als Zweiter der Central Division in die Endrunde gestartet waren.

In der Partie erzielte Avs-Superstar Nathan MacKinnon seinen 100. Punkt im 77. Play Off-Spiel. Nur fünf Spieler haben diese Marke schneller erreicht: Gretzky, Lemieux, Kurri, Bossy und MacKinnons Kumpel aus der Heimat in Nova Scotia, Sidney Crosby.

Eine der größten Ünerraschungen der letzten Jahre spielte sich in Boston ab: Die Bruins, die in ihrer von Franchise- und Liga-Rekorden geprägten Hauptrunde alles in Grund und Boden gespielt haben und diese mit 43 Zählern mehr auf dem Konto abschlossen als ihr Gegner, sind in der ersten Runde ausgeschieden. In Spiel 7 gegen die Florida Panthers drehten sie auf eigenem Eis zu Beginn des Schlussdrittel zunächst in gut drei Minuten einen 1:2-Rückstand in eine 3:2-Führung durch die Tore von Tyler Bertuzzi und David Pastrnak. Dann nahm das Drama seinen Lauf.

Bis in die Schlussphase verteidigten die Bruins den knappen Vorsprung und hatten die zweite Runde schon im Blick. Dann nahmen die Panthers ihren Torwart vom Eis. Und das sollte sich lohnen: Exakt eine Minute vor dem Ende traf Brandon Montour nach einem abgeblockten Schuss von Alexander Barkov zum Ausgleich für die Gäste.

Diesen Schwung nahmen die Panthers mit in die fällige Overtime: Nach etwas mehr als acht Minuten konnten die Bruins die Scheibe hinter dem eigenen Tor nicht konsequent klären. So passte Sam Bennett sie zu Carter Verhaeghe am unteren rechten Bullykreis, der genau im Moment auf das Tor der Bruins schoss, als sein Teamkollege Matt Tkachuck die Sicht für Connor Swayman im Kasten der Braunbären komplett weggenommen hatte.

So schlug die Scheibe rechts oben aus Sicht des Schützen im Gehäuse der Bruins ein, die nun nach einer unfassbaren Hauptrunde einen sehr langen Sommerurlaub vor sich haben.

Die Florida Panthers treffen nun auf die Toronto Maple Leafs, die als leichter Favorit ins Rennen gehen - aber das kommt den Raubkatzen vielleicht ganz gelegen.


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