Sieg in Las Vegas: Die Edmonton Oilers können auch ohne Star-Power gewinnenDraisaitl und McDavid bleiben beim 3:2-Erfolg ohne Punkte

Moritz Seider bewies gegen die Chicago Blackhawks bei seinem 23. Saison-Assist viel Übersicht und großes Spielverständnis. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Paul Sancya)Moritz Seider bewies gegen die Chicago Blackhawks bei seinem 23. Saison-Assist viel Übersicht und großes Spielverständnis. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Paul Sancya)
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Erstmalig in dieser Saison haben weder Leon Draisaitl noch Connor McDavid für die Oilers in einem Spiel gepunktet - und dennoch haben die Kanadier bei den starken Vegas Golden Knights gewonnen. Es ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber es ist doch ein wichtiges Signal, dass es auch mal ohne die Star-Power den beiden geht. Auch scheinen die Verpflichtungen des Sommers gut zu passen: Zach Hyman traf, Warren Foegele bereitete den dritten Treffer durch Jesse Puljujärvi vor. Zuvor hatte Ryan Nugent-Hopkins zur Führung für die Oilers getroffen auf Zuspiel von Tyson Barrie. "Nuge" ist damit nur noch zwei Zähler von der 500-Punkte-Marke entfernt. Zur Spielmitte verkürzte Chandler Stephenson für die Ritter aus der Wüste Nevadas, Reilly Smith brachte sie nach vier Minuten im Schlussabschnitt wieder in Schlagdistanz. Jedoch brachten die Oilers den knappen Vorsorung über die Zeit.

Von solchen Erfolgserlebnissen können die Ottawa Senators derzeit nur träumen: Ganze vier Siege stehen für das Team aus Kanadas Hauptstadt zu Buche. Und auch für die LA Kings waren sie - zuletzt gab es sechs Niederlagen in Serie für die Kalifornier - der ideale Aufbaugegner. Routinier Anze Kopitar steuerte drei Punkte zum 4:2-Sieg der Kings bei. Es war das 250. Mehr-Punkte-Spiel seiner Karriere. Carl Grundström traf doppelt für den zweifachen Stanley Cup-Gewinner, für die Sens waren Michael Del Zotto und Connor Brown erfolgreich. Tim Stützle erhielt gut 20 Minuten Eiszeit, in der er drei Torschüsse abgab, fünf Hits verteilte und einen Schuss blockte.

Matt Murray darf die Senators verlassen, Brendan Lemieux nach Beiß-Attacke vor Sperre

Einer der Gründe, warum die Senators derzeit das punktschlechteste Team der Liga sind, ist sicher auch die Torwartfrage. Mit dem zweimaligen Meister-Goalie der Pittsburgh Penguins, Matt Murray, wollte man eigentlich Abhilfe schaffen, aber der Kanadier konnte an seine großen Tage nicht anknüpfen. Nun haben ihn die Sens auf der Waiver-Liste gesetzt. Wenn ihn ein Team kurzfristig haben will, kann er gehen, ansonsten wird er in die AHL zu den Belleville Senators wechseln, um Spielpraxis zu sammeln und zu seinem Leistungsvermögen zurückzufinden. Ein Wechsel innerhalb der NHL könnte schwierig werden, denn sein Gehalt ist mit 6,25 Millionen Dollar pro Jahr ziemlich üppig für einen Keeper, der alle seine fünf Starts in dieser Saison verloren hat, im Schnitt mehr als drei Gegentore kassiert und eine Fangquote von weniger als 90 Prozent aufweist.

Die siegreichen Kings werden in den nächsten Spielen wohl auf Brendan Lemieux verzichten müssen, der Brady Tkachuk kurz vor dem Ende biss - und dafür mit einer Matchstrafe belegt wurde. Wie Vater Claude Lemieux, der bekanntermaßen auch immer wieder mal die Grenzen der Fairness überschritt, diese Aktion fand, ist nicht bekannt.

Detroit Red Wings bleiben auf Play-off-Kurs

Die Detroit Red Wings bleiben auf einem Play-off-Platz in der Atlantic Division: Mit einem 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen die Buffalo Sabres untermauerten sie ihre Ansprüche. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur 79 Sekunden drehten sie zur Spielmitte die Partie, nachdem Dylan Cozens die Gäste aus dem Staat New York in Führung gebracht hatte. Zum zweiten Treffer der Red Wings durch Pius Suter leistete Moritz Seider das Zuspiel - Assist Nummer zwölf in dieser Spielzeit. Jeff Skinner glich kurz vor dem Ende nochmals aus und sicherte den Sabres einen Punkt. Ihren zweiten Zähler holten sich Gastgeber aus der Autostadt nach nur 26 Sekunden in der Verlängerung durch Lucas Raymond.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick:

Montreal Canadiens - Pittsburgh Penguins 6:3
Florida Panthers - Seattle Kraken 1:4
Arizona Coyotes - Dallas Stars 2:3
St. Louis Blues - Columbus Blue Jackets 6:3
Colorado Avalanche - Nashville Predators 6:2
Calgary Flames - Winnipeg Jets 2:4


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