Showdown in Pacific Division: Vegas Golden Knights gewinnen gegen Edmonton und bauen Tabellenführung ausVegas-Torhüter Fleury hält seinen Kasten sauber

Marc-Andre Fleury feierte seinen fünften Saison-Shutout (picture alliance / AP Images)Marc-Andre Fleury feierte seinen fünften Saison-Shutout (picture alliance / AP Images)
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Leon Draisaitl (37 Tore, 62 Vorlagen) muss weiter auf seinen 100. Scorerpunkt der laufenden Spielzeit warten. Beim Gastauftritt bei den Vegas Golden Knights verloren die Edmonton Oilers 0:3 und konnten sich diesmal nicht auf die Torqualitäten ihres deutschen Topscorers (4 Torschüsse) und Connor McDavid (5 Torschüsse) verlassen. Spielverderber war Vegas-Goalie Marc-Andre Fleury, der alle 29 Schüsse der Oilers entschärfte und seinen fünften Saison-Shutout feierte. Den Siegtreffer zum 1:0 erzielte Max Pacioretty mit seinem 30. Saisontor in der 16. Spielminute, als er mit einem platzierten Handgelenkschuss von der rechten Seite über die Schulter von Mikko Koskinen (30 Paraden) abschloss. Neuzugang Nick Cousins (kam zur Trade-Deadline aus Montreal) verwertete während einer Überzahlsituation (46.) einen Abpraller zum 2:0. „Du willst Playoff-Hockey spielen“, sagte Cousins nach dem Spiel bei nhl.com. „Du willst im April nicht von zu Hause den anderen beim Playoff-Hockey zuschauen. Wir haben noch 17 Spiele vor uns und dieses Team ist auf dem richtigen Weg und spielt zur Zeit sehr gut. Wenn ich auf irgendeine Weise dazu beitragen kann, mache ich das gerne.“ In der 50. Minute dann das 3:0 für Vegas durch Verteidiger Shea Theodore. Nach einem Bullygewinn von Paul Stastny gegen Connor McDavid leitete Alec Martinez direkt weiter zu Theodore, der per Direktabnahme von der blauen Linie den Schlusspunkt markierte. Die Golden Knights (78 Punkte) bauten ihre Tabellenführung in der Pacific Division nach dem siebten Sieg in Folge auf die Verfolger Vancouver und Edmonton (beide 74 Punkte) auf vier Zähler aus.
Co-Trainer Marco Sturm durfte sich beim 2:1-Sieg seiner Los Angeles Kings gegen die Pittsburgh Penguins über einen Achtungserfolg freuen. Los Angeles liegt trotz des Sieges mit 52 Punkten weiter abgeschlagen auf dem letzten Platz der Western Conference. Die Pittsburgh Penguins (80 Punkte) kassierten die vierten Niederlage hintereinander und verpassten es den Rückstand in der Metropolitan Division auf Tabellenführer Washington Capitals (84 Punkte) zu verkürzen. 
Die Colorado Avalanche gewannen im heimischen Pepsi Center gegen die Buffalo Sabres mit 3:2. Sowohl Avalanche-Torhüter Philipp Grubauer, der weiter an einer Unterkörper-Verletzung laboriert, als auch Dominik Kahun, der auf sein Debüt bei den Buffalo Sabres wartet, kamen nicht zum Einsatz. Für Colorado trafen Gabriel Landeskog, Martin Kaut (erstes NHL-Tor) und J.T. Compher, während bei den Sabres Zemgus Girgensons und Curtis Lazar erfolgreich waren. Grubauer-Vertreter Pavel Francouz lieferte mit 31 Saves eine starke Leistung ab und hielt den Sieg mit teilweise spektakulären Paraden insbesondere in den Schlussminuten fest. „Ich weiß noch immer nicht genau, ob die Eishockey-Welt weiß wer Frankie ist“, sprach Gabriel Landeskog bei TSN. „Aber er stellt es jedes Spiel unter Beweis.“ Die Avalanche (81 Punkte) überholte nach dem Erfolg in der Central Division die zweitplatzierten Dallas Stars (80) und machte auf Meister St. Louis Blues (84) Boden gut. 

Die Ergebnisse der vergangenen Nacht in der Übersicht:

Vegas Golden Knights - Edmonton Oilers 3:0

Los Angeles Kings - Pittsburgh Penguins 3:0

Colorado Avalanche - Buffalo Sabres 3:2


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