Senators verlieren knapp gegen Toronto, Red Wings gehen in Nashville unterWieder Sechs-Punkte-Spiel von Mika Zibanejad

Drei Tore, drei Assists: Mika Zibanejad (#93) hat mit seinem zweiten Six Pack in dieser Saison gegen Philadelphia Geschichte geschrieben. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Matt Slocum)Drei Tore, drei Assists: Mika Zibanejad (#93) hat mit seinem zweiten Six Pack in dieser Saison gegen Philadelphia Geschichte geschrieben. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Matt Slocum)
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Ottawa Senators - Toronto Maple Leafs 2:3 (OT)

Leafs-Goalie Jack Campbell sicherte den Ottawa Senators in der "Battle of Ontario" zumindest einen Punkt: Zweimal konnte er tief geschossene Scheiben der Sens nicht kontrollieren. Nutznießer war zunächst Connor Brown: Die Leafs vertändelten in Überzahl die Scheibe in der Zone der Senators, sie trudelte über das gesamte Eis hinter das Tor der Leafs. Chris Tierney setzte nach und wurde beim Klärungsversuch von Campbell angeschossen. Die Scheibe kam auf die Kelle von Connor Brown, der das Geschenk dankbar annahm. Zuvor hatten die Leafs einige gute Chancenliegen lassen. Ilja Mikhehev und Jason Spezza mit einem abgefälschten Direktschuss korrigierten diesen kleinen Fauxpas, aber Campbell unterlief nochmal der gleiche Fehler: Einen langen Pass der Senators wollte er in Richtung der rechte Ecke klären. schoss sie aber an den Schlittschuh des Sens-Angreifers, von dort gelangte sie zu Alex Formenton, der zum Ausgelich traf.

In der fälligen Verlängerung hatte dann Auston Mattews seinen großen Auftritt: Erst verhinderte der Leafs-Kapitän einen 3-auf-1-Konter, dann setzte er zu einem spektakulären Solo an. Er überlief den Verteidiger der Gastgeber und ließ Anton Forsberg im Tor der Sens aussteigen, sein Schuss landete aber am Außennetz. Den Abpraller nahm Mitch Marner auf, passte den Puck auf Justin Holl, der zum Sieg für die Gäste aus Toronto traf.

Anton Forsberg feierte sein Debüt im trikot der Senators und machte seine Sache sehr ordentlich: 36 Saves gelangen dem 29jährigen Schweden, den die Sens aus der Not - drei ihrer Torhüter sind verletzt - heraus von Carolina Hurrcanes geholt haben. Es war sein erstes NHL-Spiel seit mehr als einem Jahr.

Nashville Predators - Detroit Red Wings 7:1
Nach zuletzt einigen ordentlichen Ergebnissen sind die Red Wings dieses Mal regelrecht abgeschossen worden. Insbesondere zu Beginn fanden die Red Wings überhaupt kein Mittel gegen die Predators: Vier Tore in gut zweieinhalb Minuten erzielte der Finalst von 2017, drei davon Rocco Grimaldi, der zuletzt 15 Spiele ohne Treffer geblieben war. Tor Nummer drei dieser Anfangsoffensive schoss Eeli Tolvanen. Er beendete damit den Arbeitstag Thomas Greiss, der bereits nach gut siebeneinhalb Minuten vom Eis genommen wurde. "Wir sind überhaupt nicht ins Spiel gekommen, es war nicht fair gegenüber Thomas", sagte Dylan Larkin schuldbewusst nach dem Spiel. Mit Chet Pickard im Tor lief es nicht wirklich besser für die Red Wings: er war noch keine hlabe Minute auf dem Eis, als Grimaldi seinen Hattrick komplett machte. Er musste vier von 23 Schüssen passieren lassen, kam damit auf eine Fangquote gerade einmal 82 Prozent.

Die Predators haben damit fünf ihrer letzten Spiele gewonnen. Die einzig gute Nachricht an diesem Abend für die Red Wings: Nach exakt 150 Minuten ohne Torerfolg haben sie wieder einmal getroffen. Bobby Ryan brach in Überzahl den Bann zum zwischenzeitlichen 1:4 aus Sicht der Red Wings.

Colorado Avalanche - Vegas Golden Knights 5:1
Im Spitzenspiel der Western Conference verlebte Philipp Grubauer einen beinahe geruhsamen Abend (18 Paraden) im Tor der Avalanche, war aber stets zur Stelle, wenn er gebraucht wurde. Ein Zwischenspurt im Mitteldrittel sicherte den Erfolg für die Gastgeber, als sie Joonas Donskoi, J.T. Compher, Cale Makar und Kapitän Gabriel Landeskog vier Tore in gut elf Minuten erzielten. Max Pacioretty hatte die Gäste nach 40 Sekunden im ersten Drittel in Führung gebracht. Bellemare setzte nach gut 44 Minuten den Schlusspunkt.

Die Avs zogen mit ihrem neunten Spiel in Serie, in dem sie zumindest einen Punkt holten, mit den Golden Knights gleich an der Spitze der Western Division.

Historischer Hattrick in Philadelphia

MIka Zibanejad hat beim 8:3-Auswärtssieg seiner New York Rangers gegen die Philadelphia Flyers Geschichte geschrieben: Er ist der erste Spieler überhaupt, der es geschafft hat, in zwei aufeinanderfolgenden Spielen gegen denselben Gegner sechs Punkte (drei Tore, drei Assists) zu erzielen. Überhaupt nur zwei weitere Aktuere haben dies im Verlauf einer Saison geschafft: Doug Bentley von den Chicago Blackhawks in der Saison 1942-43 und Joe Malone vor mehr als 100 Jahren. Nach Thomas Vanek und Peter Pondra ist Zibanejad auch der dritte Stürmer, der in einer Saison zwei Hattricks gegen den gleichen Gegner erzielt hat.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht:
Boston Bruins - New York Islanders 3:4 (OT)
Washington Capitals - New Jersey Devils 4:3
Columbus Blue Jackets - Carolina Hurricanes 3:4
Pittsburgh penguins - Buffalo Sabres 4:0
Minnesota Wild - St. Louis Blues 2:0
Chicago Blackhawks - Florida Panthers 3:0
Dallas Stars - Tampa Bay Lightning 4:3


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