Seider überzeugt beim Prospect TournamentTurniersieg mit den Detroit Red Wings und punktbester Verteidiger des Teams

Seider konnte beim Prospect Tournament im Trikot der Red Wings übezruegen (picture alliance / AP Images / The Canadian Press / Jonathan Hayward)Seider konnte beim Prospect Tournament im Trikot der Red Wings übezruegen (picture alliance / AP Images / The Canadian Press / Jonathan Hayward)
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Moritz Seider wußte diese Woche beim Prospect Tournament in Traverse City (Michigan) im Trikot der Detroit Red Wings zu überzeugen. Nach einer knappen Auftaktniederlage (4:5 nach Overtime) gegen die Chicago Blackhawks folgten zwei Siege gegen die St. Louis Blues (7:3) und Toronto Maple Leafs (7:4), so dass am Ende der erste Platz für Detroit in der Gordie Howe Division heraussprang. In der Ted Lindsay Division konnten sich die Dallas Stars gegen die Columbus Blue Jackets, New York Rangers und Minnesota Wild behaupten. Somit trafen die beiden Erstplatzierten im Finale, dem sogenannten Championship Game, aufeinander. Hier gewann Detroit am Ende denkbar knapp mit 6:5, nachdem Dallas bereits im dritten Drittel mit 4:2 in Führung lag. Seider steuerte in vier Spielen vier Assists bei und war mit vier Scorerpunkten erfolgreichster Verteidiger der Red Wings und lag im Turnier bei den Verteidigern auf Platz zwei hinter Adam Fox von den New York Rangers. Zudem hatte der deutsche Nationalspieler mit einer Plus-Minus-Statistik von +4 teamintern den besten Wert und lag in dieser Wertung auf Platz vier aller Spieler im Turnier. Der junge Verteidiger kam in der ersten Verteidigungsreihe zum Einsatz und erhielt entsprechend viele Spielminuten. Ebenfalls spielte er eine wichtige Rolle im erfolgreichen Powerplay von Detroit, dass bei 19 Überzahlsituationen neun Tore erzielen konnte. Mit 47,37 Prozent Erfolgsquote in Überzahl waren die Red Wings mit Abstand die erfolgreichste Mannschaft des Turniers. Währenddessen sieht es so aus, als ob Seider bereits eine Entscheidung getroffen hat, wo er in der kommenden Saison spielen möchte. „Es ist wahrscheinlich nicht mehr Deutschland. Ich habe mich entschieden, voraussichtlich ein paar Jahre in den USA zu bleiben,“ sagte Seider am Montag nach der Trainingseinheit der Red Wings-Prospects auf der Webseite der Red Wings. „Zunächst geht es darum, den Sprung zu 100 Prozent in das Team von Detroit zu schaffen. Deshalb bin ich hier.“ Hinsichtlich einer Rückkehr zu den Adler Mannheim, betonte Seider, dass die Entscheidung bei den Red Wings liege und nicht bei ihm. Eine Rückkehr nach Deutschland sei daher weiterhin möglich. „Es ist wahrscheinlich die die dritte Möglichkeit. Nur ein geringer Prozentsatz,“ sprach er. „Es ist immer eine Option nach Deutschland zu gehen, das ist klar. Aber zunächst sollte es Grand Rapids oder Detroit sein.“ Am kommenden Freitag startet das offizielle Trainingscamp der Detroit Red Wings.