Sechster Sieg in Folge für Sturm mit Minnesota, Grubauer auf der Bank bei Avalanche-SiegNew York Rangers spielen erstmals wieder vor Zuschauern und feiern 6:2-Sieg gegen Boston

Erstmals durften die New York Rangers wieder vor Zuschauern spielen und feierten direkt einen 6:2-Erfolg gegen Boston (picture alliance / ASSOCIATED PRESS )Erstmals durften die New York Rangers wieder vor Zuschauern spielen und feierten direkt einen 6:2-Erfolg gegen Boston (picture alliance / ASSOCIATED PRESS )
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Minnesota Wild - Los Angeles Kings 3:1

Die Minnesota gewannen ihre Heimpartie mit 3:1 gegen die Los Angeles Kings. Matchwinner für die Wild war Torhüter Cam Talbot (27 Paraden), der erstmals wieder zwischen den Pfosten stand, nachdem er zuvor auf dem COVID-19-Protokoll stand. Grundstein des Erfolgs waren drei Treffer im ersten Drittel innerhalb von knapp drei Minuten durch Kirill Kaprizov (13.), Nick Bjugstadt (15.) und Joel Eriksson Ek (16.). Der Anschlusstreffer von Jeff Carter in der 58. Minute kam zu spät, um doch noch den siebten Erfolg in Serie feiern zu können. Der deutsche Wild-Stürmer Nico Sturm verzeichnete in 10:20 Minuten einen geblockten Schuss, eine Strafzeit und hatte einen positiven Plus-Minus-Wert von +1. Das Team von Co-Trainer Marco Sturm rutschte durch die Niederlage aus den Playoffrängen auf den fünften Platz der West Division mit 21 Punkten aus 19 Spielen. Minnesota feierte den sechsten Erfolg hintereinander und liegt mit 22 Punkten nach 17 Partien auf dem zweiten Rang nur einen Zähler hinter Tabellenführer Vegas Golden Knights. 

Arizona Coyotes - Colorado Avalanche 2:3

Nationaltorhüter Philipp Grubauer erhielt eine Pause und sah von der Bank aus, wie sein Team Colorado einen knappen 3:2-Sieg gegen Arizona einfuhr. Sein Vertreter Hunter Miska hielt 16 von 18 Schüssen und errang den ersten Saisonsieg im dritten Einsatz. Die 1:0-Führung zu Beginn des zweiten Drittels durch Mikko Rantanen bauten Andrei Burakovsky und Nazem Kadri im dritten Abschnitt auf 3:0 aus. Doch kurz vor Schluss gelang den Coyotes zunächst der Anschlusstreffer durch Phil Kessel (59.). Als Arizona Torhüter Adin Hill zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, gelang den „Wüstenhunden“ tatsächlich 53 Sekunden vor Ende in Person von Drake Caggiula das 2:3. Doch letztendlich rettete Colorado die knappe Führung über die Zeit. Nazem Kadri war mit einem Tor und zwei Vorlagen an allen drei Toren von Colorado beteiligt. 

New York Rangers - Boston Bruins 6:2

Im Madison Square Garden waren erstmals seit Ausbruch der Corona-Pandemie wieder Zuschauer erlaubt und die knapp 2.000  zugelassenen Fans dürften ihren Besuch nicht bereut haben. Mit 6:2 fertigten die heimischen Blueshirts die Gäste aus Boston ab. Rangers-Angreifer Ryan Strome avancierte mit einem Treffer und zwei Torvorlagen zum Matchwinner für die New Yorker. Entscheidend in der Partie waren zwei späte Treffer im zweiten Drittel innerhalb von zwölf Sekunden durch Colin Blackwell (39.) und Chris Kreider (40.) zum zwischenzeitlichen 4:1. Kurz nach Wiederbeginn entschieden dann Pavel Buchnevich (42.) und Jonny Brodzinski (44.) mit seinem ersten Treffer im Rangers-Trikot die Partie. Der Anschlusstreffer von Bruins-Stürmer Brad Marchand war zwar nur noch Ergebniskosmetik, jedoch das 300. Tor im Dienste für Boston, was zuvor nur sechs weitere Bruins-Spieler gelang. Das Tor zum 1:2 von Patrice Bergeron war dessen 889. Scorerpunkt für die Bruins, womit er Bobby Orr überholte und den fünften Rang in der vereinsinternen Bestenliste übernahm.


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