Schafft Colorado mit Philipp Grubauer eine Überraschung gegen Calgary?Play Off-Vorschau Western Conference

Erster gegen Achter heißt es in der ersten Runde der Western Conference: Auch Dank Philipp Grubauer erscheint Colorado nicht völig chancenlos gegen Calgary. (picture alliance / AP Images)Erster gegen Achter heißt es in der ersten Runde der Western Conference: Auch Dank Philipp Grubauer erscheint Colorado nicht völig chancenlos gegen Calgary. (picture alliance / AP Images)
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Nashville Predators – Dallas Stars

Die Nashville Predators erkämpften sich am letzten Spieltag den ersten Platz in der Central Division und treffen nun in der ersten Runde auf die Dallas Stars. Mit Pekka Rinne im Tor, Roman Josi, P.K. Subban, Matthias Ekholm und Ryan Ellis in der Verteidigung verfügen die Preds über eine Defensive, die für Dallas nur schwer zu knacken sein dürfte. In der Offensive gehören Filip Forsberg (28 Tore), Viktor Arvidsson (34 Tore) und Ryan Johannsen (14 Tore, 50 Assists) zu den gefährlichsten Angreifern.

Die Dallas Stars kassierten nach den New York Islanders die wenigsten Gegentore in der gesamten Liga. Ein großer Verdienst von Torhüter Ben Bishop der zu den besten seines Fachs gehört. Manko der Texaner ist allerdings die Offensive, die mit 209 Toren nur den 29. Rang belegt. Um eine Chance haben zu wollen, müssen sich Tyler Seguin, Alexander Radulov und Jamie Benn, die zu dritt 89 Tore erzielten, mächtig ins Zeug legen. 

Nashville ist mit seinen lautstarken Fans im Rücken ein Gegner, der nur schwer zu besiegen sein dürfte. Letztendlich sollte sich die Qualität der Nashville Predators gegen die in der Offensive zu harmlosen Dallas Stars durchsetzen.

Winnipeg Jets – St. Louis Blues

Winnipeg und St. Louis hatten völlig unterschiedliche Saisonverläufe. Winnipeg war nach der ersten Saisonhälfte das stärkste Team der Western Conference, schwächelte jedoch aufgrund mehrerer Verletzungen im weiteren Saisonverlauf und rettete gerade noch so das Heimrecht gegen die St. Louis Blues. Die Blues hingegen starteten schwach in die Saison und lagen am unteren Ende der Western Conference. Nach einer unglaublichen Aufholjagd kämpften sie jedoch bis zum letzten Spieltag um die Tabellenführung in der Central Division.

Bei den Jets kommt es insbesondere auf die Performance der brandgefährlichen Stürmer Mark Scheifele (38 Tore), Kyle Connor (34 Tore) und Blake Wheeler (20 Tore, 71 Vorlagen) an. Für St. Louis sind Vladimir Tarasenko (33 Tore) und Ryan O’Reilly (28 Tore, 49 Assists) neben Rookie-Torhüter Jordan Binnington die Hoffnungsträger. 

Ein Favorit ist in dieser Paarung nur sehr schwer auszumachen. Sollten die Blues ihre gute Form aus der Vorrunde auch in den Play Offs zeigen können, wird ein Weiterkommen für die Jets sehr schwer. Kann Winnipeg jedoch das gefürchtete körperbetonte Spiel der Play Offs 2018 abrufen, winkt die zweite Runde.

Calgary Flames – Colorado Avalanche

Die Calgary Flames holten sich überraschend den ersten Platz in der Western Conference und sind nach Punkten und geschossenen Toren hinter Tampa Bay sogar das zweitbeste Team der Liga. Im Angriff haben die Kanadier mit Johnny Gaudreau (36 Tore), Sean Monahan (34), Matthew Tkachuk (34), Elias Lindholm (27), Mikael Backlund (21) und Verteidiger Mark Giordano (17) jede Menge Power, die für Colorado nur schwer zu kontrollieren sein dürfte.

Colorado schaffte den Einzug in die Play Offs dank eines starken Saison-Endspurts und eines überragenden Philipp Grubauer im Tor. Mit Nathan MacKinnon (41 Tore, 58 Vorlagen), Mikko Rantanen (31 Tore, 56 Assists), Gabriel Landeskog (34 Tore, 41 Assists) und Verteidiger Tyson Barrie (14 Tore, 45 Vorlagen) müssen sich die Avalanche auf keinen Fall vor Calgary verstecken. Sollte Grubauer weiter auf so konstant hohem Level spielen und Colorado den Schwung des Schlussspurts in die Endrunde mitnehmen können, ist eine Überraschung des Außenseiters möglich. 

San Jose Sharks – Vegas Golden Knights

Erneut treffen die San Jose Sharks und die Vegas Golden Knights in den Playoffs aufeinander. Bekanntermaßen hatte Vegas in der vergangenen Saison den Schlagabtausch in der zweiten Runde auf dem Weg ins Stanleycup-Finale gewinnen können. 

Beide Teams hatten in der regulären Saison ihre Schwächephasen, konnten sich jedoch letztendlich souverän für die Endrunde qualifizieren. Beim Blick auf die Kader kommt man bei San Jose aus dem Schwärmen gar nicht heraus. Mit dem erneut überragenden Brent Bruns (83 Punkte), Tomas Hertl (74 Punkte), Logan Couture (70 Punkte), dem Schweizer Timo Meier (30 Tore, 36 Assists), Joe Pavelski (64 Punkte), Evander Kane und Kevin Labanc (beide 56 Punkte) verfügen die Sharks über ein Star-Ensemble, das seinesgleichen sucht. Hinzukommen Joe Thornton (51 Punkte) und Erik Karlsson (45 Punkte), der nach einer langwierigen Leistenverletzung sein Comeback im letzten Saisonspiel feierte. 

Die Vegas Golden Knights haben hingegen mit Jonathan Marchessault (59 Punkte), William Karlsson (56 Punkte), Reilly Smith (53 Punkte) und Alex Tuch (51 Punkte) nur vier Spieler entgegenzusetzen, die mehr als 50 Punkte gesammelt haben. Hinzukommen jedoch mit Paul Stastny, Cody Eakin, Mark Stone und Max Pacioretty Spieler, die unter dem Radar fliegen und in den Play Offs den Unterschied ausmachen können. 

Marc-Andre Fleury im Tor der Golden Knights, mit 129 Siegen Rekordhalter in der Endrunde unter den aktiven Goalies, ist rechtzeitig zum Start der Endrunde wieder fit. Mit acht Saison-Shutouts hat er erneut gezeigt zu welchen Leistungen er fähig ist. 

Es wird sich zeigen, ob sich die individuelle Klasse der San Jose Sharks gegen die leidenschaftlich und aufopferungsvoll kämpfenden Vegas Golden Knights durchsetzen wird. 

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