San Jose Sharks gewinnen engen Schlagabtausch nach OvertimeJoe Thornton und Erik Karlsson treffen jeweils doppelt zum 5:4-Sieg

Joe Thornton (vorne) traf zweimal für die San Jose Sharks. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)Joe Thornton (vorne) traf zweimal für die San Jose Sharks. (Foto: dpa/picture alliance/AP Photo)
Lesedauer: ca. 1 Minute

St. Louis Blues – San Jose Sharks 4:5 n.V.

Play-off-Stand: 1:2

Die San Jose Sharks gewinnen auswärts bei den St. Louis Blues mit 5:4 nach Verlängerung und führen im Finale der Western Conference mit 2:1. Nach einem ausgeglichenen Beginn konnten die Gäste aus San Jose in der 14. Spielminute durch den ersten Treffer von Erik Karlsson in den diesjährigen Playoffs mit 1:0 in Führung gehen. Noch besser kam es für die Kalifornier als Joe Thornton in der 17. Minute per Rückhand auf 2:0 erhöhte. Der wichtige Anschlusstreffer für St. Louis gelang Alexander Steen (22.). Die Freude währte jedoch nur kurz, da 18 Sekunden später Joe Thornton mit seinem zweiten Treffer des Abends den alten zwei-Tore-Abstand wiederherstellte. Dieser Rückstand schien der Weckruf für die Blues zu sein. Zunächst verkürzte Vladimir Tarasenko (25.) auf 2:3, bevor David Perron in der 37. Minute der Ausgleich gelang. Als Brent Burns wegen Hakens auf der Strafbank schmorte, erzielte David Perron (39.) noch vor der zweiten Pause die vielumjubelte 4:3-Führung der Hausherren. Somit war der Spielstand auf den Kopf gestellt. Diese knappe Führung konnte St. Louis lange verteidigen. Allerdings nicht lange genug. 61 Sekunden vor der Schlusssirene erzielte Logan Couture, aktueller Topscorer der Playoffs (14 Tore, 6 Vorlagen), den Ausgleich zum 4:4. In der Verlängerung spielten beide Teams mit offenem Visier, wodurch sich gute Chancen auf beiden Seiten ergaben. In der sechsten Minute der Verlängerung dann der entscheidende Treffer durch das zweite Tor des Spiels von Erik Karlsson. Timo Meier leitete auf den Knien mit seinem Handschuh weiter zu Nyquist, Karlsson beförderte letztendlich den Puck an Blues-Goalie Binnington vorbei in die Maschen. Trotz heftiger Proteste von St. Louis zählte der umstrittene Siegtreffer der Sharks. Der Viedeobeweis darf laut Regelbuch für solch eine Spielsituation nicht eingesetzt werden und so zählte das Tor, da die Schiedsrichter keinen Handpass erkannten.

Somit erkämpfen sich die Sharks mit dem späten Ausgleich und einem umstrittenen Siegtor einen glücklichen Sieg in Spiel drei.