Rieder punktet auch in den Play-offsDie Deutschen in Nordamerika

Lesedauer: ca. 5 Minuten

AHL

Marcel Müller – Toronto Marlies / Toronto Maple Leafs (T: 12, A: 26, P: 38)
Korbinian Holzer – Toronto Marlies / Toronto Maple Leafs (T: 1, A: 16, P: 17)
Justin Krueger – Charlotte Checkers / Carolina Hurricans (T: 1, A: 8, P: 9)

Justin Krueger ist weiterhin an der Hand verletzt. Die beiden Marlies konnten in nur einem der beiden Spiele punkten. Bei der 2:4-Niederlage gegen die Texas Stars schoss Marcel Müller das 1:2-Anschlusstor und wurde dabei assistiert von Korbinian Holzer.

ECHL

Philipp Grubauer – South Carolina Stingrays/ Washington Capitals
Timo Pielmeier – Elmira Jackals / Albany Devils / New Jersey Devils

Auch Philipp Grubauer ist weiterhin an der Hand verletzt. Timo Pielmeier hingegen absolvierte zwei Spiele. Eines gegen Toledo und dabei verhalf er seinem Team zu einem 7:1-Sieg. Pielmeier hielt dabei 34 Schüsse auf sein Tor. Das zweite Spiel gewannen die Jackals dann gegen Trenton. Pielmeier kassierte ebenfalls ein Tor. 30 Schüsse wehrte er dabei ab. Die Jackals gewannen 2:1 nach Verlängerung.

Canadian Hockey Leagues – Play-offs

Western Hockey League – Ed Chynoweth Cup

Portland Winterhawks – Kelowna Rockets 3:0 (6:3, 4:0, 6:3)
Marcel Noebels: 0 Tore, 6 Assist, 6 Punkte

Beide Deutschen schafften es in die Play-offs. Marcel Noebels und seine Winterhawks führen nach Spielen 2:0 gegen Kelowna.

Marcel Noebels kam im ersten Spiel gegen die Rockets aus Kelowna zu zwei Assistpunkten. Den ersten gab er Ty Rattie zum 1:1-Ausgleich in der 28. Spielminute. Der zweite Assist ging dann wieder auf Ty Rattie und sorgte für den 6:3-Endstand. Beim zweiten Spiel gewannen die Portland Winterhawks 4:0 im heimischen Memorial Coliseum. Marcel Noebels gelang eine Vorlage, diese führte zum 1:0. Dieses Spiel war auch ruppiger als das erste. Kelowna kam auf insgesamt 53 Strafminuten und die Winterhawks auf 38. Marcel Noebels blieb aber ohne Strafe. Beim Auswärtsspiel in Kelowna gewannen die Winterhawks dann 6:3. Marcel Noebels konnte gleich drei Vorlagen zum Sieg beisteuern. Zum 2:1, 3:2 und 4:2 gelangen ihm die Punkte.

Tri-City Americans – Everett Silvertips 4:0 (7:2, 3:1, 4:0, 4:3)
Dominik Bittner: 0 Tore, 0 Assist, 0 Punkte

Bereits ausgeschieden sind die Everett Silvertips. Die Americans überrannten Everett im heimischen Stadion mit 7:2. Der Schwede Malte Strömwall war dabei mit zwei Toren und einem Assist bester Spieler von Tri-City. Dominik Bittner verließ das Eis mit einer Plus-Minus-Statistik von - 2.

Das zweite Spiel war dann ein wenig knapper gehalten. Tri-City konnte zwar erneut gewinnen, dieses Mal mit 3:1 doch konnten sich die Silvertips nach zwei schnellen Toren in der Mitte des ersten Drittels fangen. Dominik Bittner blieb ohne Punkt und verließ das Eis mit einer ausgeglichenen Plus-Minus-Statistik. Im dritten Spiel gab es dann noch mal eine 0:4-Heimniederlage, ehe es dann im letzten Spiel eine 3:4-Niederlage gab. Trainer Mark Ferner ließ in der Play-off-Serie die meiste Zeit mit vier Verteidigern spielen. Domini Bittner gehört dazu.

Quebec Major Junior Hockey League – President Cup

Chicoutimi Saguenéens – Acadie-Bathurst Titans 3:1 (3:1, 6:1, 5:6 n.V., 4:2)
Mirko Höfflin: 1 Tore, 1 Assist, 2 Punkte

Die Chicoutimi Saguenéens liegen mit 2:0 Siegen in der Serie vorn. Die erste Partie ging mit 1:3 verloren, wobei die Titans sogar noch mit 1:0 in Führung gingen. Guillaume Asselin auf Seiten von Chicoutimi glich das Spiel allerdings nach nur knapp zwei Minuten wieder aus.

Besagter Asselin wurde auch zum besten Spieler der Partie gewählt. Zwei Tore und einen Assist steuerte er zum Sieg dazu. Mirko Höfflin blieb ohne Punkt. Dafür gewann Höfflin neun von 13 Bullys und war damit erfolgreichster Spieler beim Anspiel. Im dritten Spiel klappte es dann für das Titans. In einem Auf und Ab an Toren schoss Mirko Höfflin ein wichtiges 2:3-Anschlusstor und bereitete am Ende das Siegtor in der ersten Verlängerung von Alec Jon Banville vor. Das vierte Spiel ging dann mit 4:2 erneut an Chicoutimi.

Halifax Mooseheads – Moncton Wildcats 4:0 (5:1, 4:1, 8:2, 5:4 n.V.)
Konrad Abeltshauser: 1 Tore, 2 Assist, 3 Punkte

Die Mooseheads konnten die ersten zwei Heimspiele der Serie gewinnen und führen 2:0 nach Spielen. Konrad Abeltshauser konnte im ersten Spiel einen Assist zum 1:1 Ausgleich beisteuern. Außerdem war er mit sechs Checks gegen Monctons Spieler bester „Hitter“ im Spiel.

Einer dieser Hits führte allerdings dazu, dass Moncton ein Video an die Liga schickte. Diese sperrte Abeltshauser anschließend für zwei Spiele. Das erste saß er bereits ab. Seine Mooseheads zeigten den Wildcats bereits nach einer Minute, dass sie auch ohne ihren besten Verteidiger Tore schießen können und führten bereits 2:0. Innerhalb von sechs Sekunden netzten sie dazu ein.

Das dritte Spiel in Moncton gewannen die Mooseheads ohne ihren Abwehrriesen Abeltshauser klar mit 8:2, ehe es einen Tag später wieder im Moncton Coliseum zum Sweep für die Mooseheads kam. Nach einem 0:3-Rückstand kämpfte sich das Team wieder ran. Abeltshauser eröffnete mit dem 3:1 die Aufholjagd, wenig später gab er eine Vorlage zum 3:4-Anschlusstreffer. Am Ende gewannen die Mooseheads nach Verlängerung 5:4.

Ontario Hockey League – J. Ross Robertson Cup

Barrie Colts – Mississauga St. Michaels Majors 2:2 (3:1, 0:4, 4:0, 2:3)

Unterschiedlicher können die Ergebnisse nicht sein. Zunächst startete Matthias Niederberger mit seinen Colts beim Heimspiel mit 3:1 in die Serie. Nur um im zweiten Spiel beim Auswärtsspiel in Mississauga nach 23:46 Minuten und vier Gegentreffern ausgewechselt zu werden. Im ersten Spiel parierte er noch 26 von 27 Schüssen auf sein Gehäuse. In der zweiten Partie waren es dann bereits 24 Schüsse nach nur 24 Minuten. Gehalten hat er 20. In Spiel drei drehten die Colts das Ergebnis einfach und gewannen 4:0. Damit feierte Niederberger seinen ersten OHL-Play-off-Shutout. Er parierte 22 Schüsse. Das vierte Aufeinandertreffen war dann wieder ein knappes Spiel. 2:3 verloren die Colts in Mississauga. Niederberger hielt dabei 29 Schüsse auf sein Tor.

Niagara IceDogs – Oshawa Generals 2:2 (8:2, 6:1, 4:6, 3:5)
Tom Kühnhackl: 1 Tor, 2 Assist, 3 Punkte

Eigentlich hätte es ein deutsch-deutsches Duell werden sollen. Doch leider verletzte sich Sebastian Uvira von den Oshawa Generals vor dem Start in die Play-offs und fällt für den Rest der Saison aus. Sein Nationalmannschaftskollege Tom Kühnhackl ist aber mit dabei und konnte beim 8:2-Sieg im ersten Spiel je ein Tor und ein Assist feiern. Die Vorlage gab er zum 3:0 durch Brett Ritchie. Das 6:0 schoss er dann selber.

Das zweite Spiel ging dann „nur“ 6:1 an die Ice Dogs. Kühnhackl selbst konnte mit einem Assist zum 2:0 dazu beisteuern. Danach war Oshawa am Drücker. Zunächst gewannen sie das Auswärtsspiel in Niagara mit 6:4, nur um das nächste Spiel in Oshawa mit 5:3 zu gewinnen. Tom Kühnhackl blieb in den letzten beiden Spielen ohne Punkt. 

Kitchener Rangers – Owen Sound Attack 3:2 (6:2, 3:2, 4:1, 5:6 n.V.,)
Tobias Rieder: 5 Tore, 4 Assist 9 Punkte

Tobias Rieder ist weiterhin stark in Form. Beim 6:2-Sieg gegen Owen Sound ging er als „First Star of the Night“ vom Eis. Zwei Tore und einen Assist konnte er erzielen. Seine Tore schoss er in der 27. Minute zum 3:2 sowie in der 39. Minute zum 4:2. Beim 5:2 kam es dann noch ein Assist hinzu. Das zweite Spiel fiel mit 3:2 knapper aus. Beim Heimspiel steuerte Rieder einen Assist zum 3:0 bei. Am Ende siegten die Rangers 4:1. Und anstatt den Sack zuzumachen, verloren die Rangers ihr Auswärtsspiel bei Owen Sound Attack 5:6 nach Verlängerung. Da halfen auch die drei Punkte von Tobias Rieder nichts. Er schoss zunächst das 1:0 und das 4:5-Anschlusstor und gab die Vorlage zum 5:5-Ausgleich.  Rieder ist damit hinter Teamkollege Michael Catanacci zweitbester Scorer der Liga in den Play-offs.

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