Revanche der Islanders missglückt: Der Neun-Sekunden-K.O. durch Nikita Kutcherov „Sudden Death“ ohne Verlängerung

Nikita Kutcherov (r.) versetzte den Islanders neun Sekunden vor der Schlusssirene den K.O.   (dpa / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | JASON FRANSON)Nikita Kutcherov (r.) versetzte den Islanders neun Sekunden vor der Schlusssirene den K.O. (dpa / picture alliance / ASSOCIATED PRESS | JASON FRANSON)
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New York Islanders - Tampa Bay Lightning 1:2

Play-off-Stand: 0:2

Tampa Bay Lightning sorgt im Eastern Conference Finale wieder für ein Highlight. Nach dem Kantersieg in Spiel 1 – mit acht Toren stellten sie den Franchise-Rekord ein, mit Nikita Kutcherov und Brayden Point erzielten erstmals seit Jari Kurri und Paul Coffey 1985 zwei Teamkameraden fünf Punkte in einem Spiel des Conference Finals – war es dieses Mal der späte Knockout. Nur noch 8,8 Sekunden standen auf der Uhr, als Marathon-Mann Ryan McDonagh mit einem Querpass aus der linken Ecke Nikita Kutcherov am langen Pfosten fand, der mit seinem Direktschuss Varlamov im Tor der Islanders bezwang. Sekunden zuvor war Yanni Gourde am russischen Keeper der Islanders gescheitert und Ondrej Palat hatte völlig freistehend – nach Pass von Kutcherov aus der rechten Ecke – knapp verzogen.

Dabei hatte es gut angefangen für die Islanders: Matt Martin traf bereits nach 84 Sekunden mit dem ersten Torschuss seines Teams zur Führung. Diese hielt jedoch nur bis in die vorletzte Minute des ersten Abschnitts, als Victor Hedman mit einem Schuss von der blauen Linie traf. Barclay Goodrow hatte dabei Varlamov die Sicht genommen. In der Mitte des Schlussabschnitts spielten die Islanders 38 Sekunden in doppelter Überzahl, konnten diese Gelegenheit aber nicht zur Führung nutzen. Auch von einer Fünf-Minuten-Strafe gegen Alex Killorn nach einem Bandencheck an Brock Nelson konnten die Islanders nicht profitieren.

Mit neun Stürmern zum Erfolg - Cooper lobt Einstellung der Bolts

Brock Nelson kehrte ins Spiel zurück. Neben dem ausgeschlossenen Killorn mussten die Bolts auch auf Brayden Point verzichten. Er krachte im ersten Drittel in die Bande und verlor dabei seinen Helm. Zum zweiten Drittel kam er verspätet aus der Kabine und musste nach nur zwei Schichten passen. Weitere Details zu Art und Dauer der Verletzung wurden nicht bekanntgegeben.

„Killorn ist fast das ganze Spiel ausgefallen, auch Brayden Point hatte vielleicht zwei, drei Schichten mehr. Es war ein langes Spiel mit nur neun Stürmern – und eine sehr, sehr beherzte Leistung meiner Mannschaft“, kommentierte Lightning-Coach Jon Cooper stolz nach dem Spiel.

Tore:

1:0 Matt Martin (Leddy) 1:24

1:1 Victor Hedman (Goodrow) 18:25

1:2 Nikita Kutcherov (McDonagh) 59:51


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