Red Wings siegen verdient

NHL-Play-Offs: Osgood siegt für Wings - Sharks verlierenNHL-Play-Offs: Osgood siegt für Wings - Sharks verlieren
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Die Detroit

Red Wings haben das erste Spiel des Western-Conference-Finales gegen die

Chicago Blackhawks gewonnen. Obwohl die Wings insgesamt überlegen waren, war

das erste Heimspiel der Serie keine leichte Aufgabe. 43:32 Schüsse standen für

die Gastgeber am Ende zu Buche, die Hawks hatten ihr Heil vor allem in

körperbetontem Spiel gesucht. Überraschend gingen sie auch in der 6.

Spielminute durch Adam Burish in Führung, gut drei Minuten später sorgte eine

Unachtsamkeit nach gewonnenem Bully im Drittel der Wings für einen Durchmarsch

von Dan Cleary. Allerdings hatte er noch einen Verteidiger auf gleicher Höhe

mit sich laufen, so dass er sich im Drittel der Hawks zu einem Fernschuss

entschloss: Die Handgelenkrakete sauste ins rechte obere Eck aus gut neun

Metern Entfernung und sah durchaus haltbar für Nikolai Khabibulin aus. In der

Folge waren die Wings das bessere Team, konnten jedoch zwei Strafen gegen

Chicago nicht verwerten. In der 37. Minute schaltete der erneut glänzend

aufgelegte Johan Franzen hinter dem Tor der Hawks am schnellsten, spitzelte

einem Gegenspieler den Puck vom Schläger, kurvte um das Tor herum und schoss

ein – 2:1 für die Wings, bis dahin hoch verdient. Per Powerplaytor schlugen die

Hawks in der 44. Minute durch Kris Versteeg zurück und glichen aus, das war

durchaus schmeichelhaft. Viereinhalb Minuten später überwand Mikael Samuelsson

per Handgelenkschuss in den linken oberen Winkel erneut Khabibulin, auch dieser

Schuss schien haltbar. Einen Break über Zetterberg und Franzen schloss Dan

Cleary in der 49. Minute mit seinem zweiten Tor ab: Franzen hatte von

halbrechts aufs Tor geschossen, Cleary den Schläger hingehalten und so den Puck

entscheidend abgefälscht. 43 Sekunden vor dem Ende netzte Henrik Zetterberg ins

leere Tor ein und sorgte für den 5:2-Endstand. Spiel zwei findet am Dienstag um

19:30 Uhr Ortszeit (1:30 Uhr MEZ) in Detroit statt. (Patrick Bernecker)