Red Wings müde: Pittsburgh gleicht Serie aus

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In der Stanley-Cup-Finalserie ist wieder alles offen: Die Pittsburgh Penguins gewannen gestern auch ihr zweites Heimspiel der Serie mit 4:2 und glichen somit zum 2:2 aus. Den Red Wings merkte man die Strapazen der Vorwochen an, sie wirkten müde und unkonzentriert, begingen viele Fehler vor allem in der gegnerischen Zone, die immer wieder zu Kontern führten. Nicht mit dabei war übrigens Pavel Datsyuk, der eigentlich hoffnungsvoll war, für die Wings spielen zu können, er kommt möglicherweise aber im nächsten Spiel zum Einsatz. Bereits das erste Überzahlspiel konnte Evgeni Malkin für die Penguins verwerten (3. Spielminute) und setzte das auch in Spiel drei so erfolgreiche Powerplay seines Teams fort. Ein schwerer Abspielfehler von Rob Scuderi im eigenen Drittel ermöglichte Darren Helm eine gute Schusschance, die der Wings-Stürmer in der 19. Minute auch nutzte. Kurz nach Beginn des zweiten Durchgangs brachte Brad Stuart Detroit mit einem Schlagschuss (21.) mit 2:1 in Führung, aber Detroit agierte in der Folge nicht konzentriert und war in den Zweikämpfen nicht konsequent und aggressiv genug. So auch in der 29. Minute, als Jordan Staal in Unterzahl auf und davon zog und den Ausgleich mit einer tollen Einzelaktion besorgte. Als dann 119 Sekunden später Sidney Crosby auf Vorarbeit von Malkin zum 3:2 einschoss, war das Spiel bereits gelaufen. Zumal Tyler Kennedy in der 35. Minute eine schöne Kombination über Kunitz und Crosby zum Abschluss brachte. Bei diesem Tor waren die Wings erneut nicht aufmerksam genug und vernachlässigten die Defensivarbeit. Insgesamt hatten die Wings mit 39:31 Schüssen zwar mehr in der Offensive getan, aber Pittsburgh verlegte sich aufs Kontern, spielte aus einer kontrollierten Defensive und gewann dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Spiel fünf findet am Samstag wieder in Detroit statt, Spielbeginn ist 20 Uhr Ortszeit (2 Uhr MEZ). (Patrick Bernecker)