Rangers ringen Devils niederNHL-Play-off: Eastern Conference

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Während sich im Westen mit den Phoenix Coyotes und Los Angeles Kings zwei Underdogs um den Einzug ins diesjährige Stanley Cup-Finale streiten, stehen sich im Osten deutlich prominentere Kontrahenten gegenüber. Für die New York Rangers, Erster der Eastern Conference nach der Vorrunde, und die New Jersey Devils, dieses Mal Sechster nach Verpassen der Play-off in der vorigen Saison, stehen immerhin vier bzw. drei Stanley Cup-Siege zu Buche. Pikanterweise standen sich beide Mannschaften schon einmal in einem Conference-Finale gegenüber: Das war 1994 und endete nach sieben Spielen mit dem Einzug der Rangers ins Stanley Cup-Finale, die sich dann die begehrte Trophäe wiederum in sieben Spielen gegen die Vancouver Canucks sicherten. Kann sich Geschichte wiederholen?

Den ersten Schritt zumindest absolvierten die „Blues Shirts“ mit ihrem Heimerfolg schon mal. In den ersten beiden Dritteln begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Doch ihre Torhüter, Henrik Lundqvist bei den Rangers und Martin Brodeur im Kasten der Devils, drückten mit ihren zahlreichen Glanztaten dem Match bis zur zweiten Pause klar ihren Stempel auf. Doch keine Minute nach Beginn des Schlussabschnitts bekommt Devils-Verteidiger Bryce Salvador den Puck in der neutralen Zone nicht unter Kontrolle, der gerade 21-jährige Rangers-Stürmer Chris Kreider erobert die Scheibe, passt zurück zur blauen Linie auf Verteidiger Dan Girardi und der hämmert den Puck mit Urgewalt hinter Brodeur in die Maschen – 1:0 (41. - Vorarbeit: Kreider/Del Zotto). Kurz danach hatte Ilja Kovalchuk den Ausgleich für die Devils auf der Kelle, aber einmal mehr parierte Lundqvist spektakulär. Gegen Marc Staals Geschoss gegen Mitte des Drittels stand Brodeur seinem Kollegen nicht nach und verhinderte noch die Zweitore-Führung der Rangers. Nachdem Steve Bernier aber New Yorks Dan Girardi hart in die Bande befördert hatte, duften die Rangers in Überzahl ran. Chris Kreider (52. - Anisimow/Girardi) sorgte mit seinem präzisen Handgelenkschuss zum 2:0 ins rechte untere Eck für die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren. Dank ihrer großen Aggressivität ließen die Rangers danach, trotz zweier Powerplays für die Devils, nicht mehr viel zu. Den Deckel drauf setzte letztlich Artjom Anisimow (59. - Boyle/Fedotenko), der die Scheibe im verlassenen Devils-Gehäuse unterbrachte. „Henrik! Henrik!“, feierten die Rangers-Fans ihren überragenden Torhüter. Henrik Lundqvist hatte durch seine Leistung zwischen den Pfosten seinem Team diesen Erfolg im Schlussspurt ermöglicht.

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