Powerplay genutzt: Penguins siegen mit 4:2

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Die Pittsburgh Penguins haben ihr erstes Heimspiel in der diesjährigen Stanley-Cup-Finalserie gewonnen. Der 4:2-Sieg war allerdings schmeichelhaft, weil die Detroit Red Wings insgesamt das bessere Team waren und sich auch die deutlich besseren Chancen erarbeitet hatten. Im dritten Spiel war der jedoch bislang so starke Chris Osgood im Tor der Wings diesmal nicht der wichtige Rückhalt: Beim 1:0 der Penguins durch Maxime Talbot, der aus der Halbdistanz per Direktschuss in der 5. Spielminute verwandelte, sah Osgood nicht gut aus. Die Wings antworteten zwar prompt in der 7. Minute durch den gestern überragenden Henrik Zetterberg (sein 10. Play-Off-Treffer) und gingen auch durch Johan Franzens Tor in der 12. Minute im Powerplay verdient in Führung, doch erneut sah Osgood beim Ausgleich durch Kris Letang – ein Schlagschuss im Powerplay – in der 16. Minute nicht gut aus. Im zweiten Drittel dominierten die Wings – 14:4 Schüsse – doch Zählbares sprang nicht für die Gäste heraus. Das dritte Überzahlspiel der Penguins nutzten diese auf der anderen Seite in der 51. Minute, als Sergei Gonchar von der blauen Linie abzog und Osgood die Sicht genommen war. Evgeni Malkin hatte dieses Tor ebenso wie die beiden anderen vorbereitet und sich mit nun 33 Scorerpunkten an der Spitze der Topscorerliste festgesetzt. Die Wings drängten zwar auf den Ausgleich, nahmen zum Ende der Partie auch ihren Torhüter vom Eis, mussten aber durch Talbot ein weiteres Gegentor hinnehmen. Damit steht es 2:1 für den amtierenden Meister in der Serie, die am Donnerstag weiter geht in Pittsburgh, Spielbeginn ist 20 Uhr Ortszeit (2 Uhr MEZ). (Patrick Bernecker)