Playoff-Halbfinale: Fleury führt Golden Knights zu Sieg in Spiel 1 gegen Canadiens Vegas beendet Montreals Siegesserie von sieben Siegen

Marc-Andre Fleury und Shea Theodore gehörten zu den Matchwinnern für Vegas im ersten Halbfinalspiel  (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | John Locher)Marc-Andre Fleury und Shea Theodore gehörten zu den Matchwinnern für Vegas im ersten Halbfinalspiel (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | John Locher)
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Vegas Golden Knights – Montreal Canadiens 4:1

Serienstand: 1:0

Einen Auftakt nach Maß feierten die Vegas Golden Knights beim 4:1-Heimsieg in Spiel 1 der Halbfinal-Serie gegen die Montreal Canadiens. Dabei konnten sich die Casinostädter wieder einmal auf ihren Torhüter Marc-Andre Fleury verlassen, der mit 28 Paraden und einer Fangquote von 96,6 Prozent der gewohnt starke Rückhalt für sein Team war. Daneben zeigte sich aber auch die Defensive der Knights mit drei erzielten Treffern in bester Torlaune. Zunächst eröffnete Defender Shea Theodore im ersten Abschnitt den Torreigen. Nach Bullygewinn legte Brayden McNabb an der blauen Linie ab auf Theodore und dieser vollendete mit einer Direktabnahme in den linken Winkel zur 1:0-Führung. Montreal geriet damit erstmals seit 447:08 Minuten wieder in Rückstand, was damit die zweitlängste Serie nach dem im Jahre 1960 aufgestellten Rekord von 488:38 Minuten in der Vereinsgeschichte ist. Kurz nach Wiederbeginn des zweiten Drittels landete die Scheibe wieder bei Shea Theodore, der mit einem angetäuschten Schuss Canadiens-Keeper Carey Price entscheidend aus dem Tor lockte, uneigennützig einen tollen Pass auf Verteidiger-Kollege Alec Martinez spielte und dieser den Puck per Direktabnahme zum 2:0 im Tor versenkte. Spannend wurde es dann wieder, als Montreal Mitte der Partie viel Druck in Überzahl machte und der 20-jährige Rookie Cole Caufield einen Rebound zum Anschlusstreffer und seinem ersten Karriere-Playofftor verwertete. Doch nur 53 Sekunden später stellte Vegas den alten Abstand wieder her. Der Schuss von Alex Tuch wurde von einem Habs-Verteidiger so abgefälscht, dass er genau auf dem Schläger von Vegas-Stürmer Mattias Janmark landete und dieser seinen vierten Playofftreffer in dieser Saison zum 3:1 erzielte. Die Entscheidung dann in der 51. Minute, als sich Vegas in der Angriffszone festsetzte, Reilly Smith mit viel Übersicht aus der Ecke kommend Verteidiger Nick Holden schön im Slot freispielte und dieser zum 4:1 einschob. Der erste Sieg von vier benötigten war damit unter Dach und Fach und die ausverkaufte T-Mobile Arena (17.844 Zuschauer) stand Kopf. Für Montreal endete damit eine Siegesserie von sieben Spielen, nachdem zuvor in Runde 1 Toronto nach 1:3-Rückstand noch mit 4:3 bezwungen wurde und ein 4:0-Sweep gegen die Winnipeg Jets in der zweiten Runde folgte. Die Kanadier bestritten erstmals seit 464 Tagen wieder ein Spiel in der USA, nachdem zuvor wegen der Corona-Pandemie keine Grenzüberschreitungen zwischen Kanada und USA erlaubt waren. Für Vegas war es der fünfte Sieg in Folge, nachdem die Franchise in der zweiten Runde gegen Colorado mit 0:2 in der Serie zurücklag. Spiel 2 steigt am kommenden Mittwoch erneut in der T-Mobile Arena von Vegas.

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