Pittsburgh Penguins stehen im Stanley-Cup-Finale

NHL-Play-Offs: Flyers scheitern - Sharks überlebenNHL-Play-Offs: Flyers scheitern - Sharks überleben
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Nach vier

Spielen ist die Eastern-Conference-Finalserie in der NHL beendet: Mit einem

4:1-Auswärtssieg haben die Pittsburgh Penguins die letzte Hürde genommen und

stehen nach der Finalteilnahme 2008 erneut in der Endrundenserie. Der Gegner

könnte bereits heute Abend in Nordamerika feststehen, wenn die Detroit Red

Wings das fünfte Spiel der Serie gegen die Chicago Blackhawks gewinnen.

Zunächst hatten sich im gestrigen Spiel die Hurricanes erfolgreich gewehrt und

waren nach nur 1:36 Minuten durch eine tolle Einzelaktion von Eric Staal in

Führung gegangen. Ein Fehler von Dennis Seidenberg begünstigte dann den

Ausgleich durch Ruslan Fedotenko in der 9. Minute: Einen Flachschuss von Brian

Boucher von der blauen Linie ließ Seidenberg am Torraum passieren, indem er den

Fuß hochnahm – er wollte so verhindern, den Puck ins eigene Tor abzulenken.

Jedoch stand am langen Pfosten Ruslan Fedotenko, der nur den Schläger

hinzuhalten brauchte für seinen sechsten Play-Off-Treffer. Ein unglückliches

Gegentor für Carolina. Noch viel unglücklicher verlief ein Angriff der Pens in

der 19. Spielminute für die ´Canes: Maxime Talbot hatte per Handgelenkschuss

abgezogen, der Puck wurde abgefälscht und flatterte im hohen Bogen Richtung

Torwart Cam Ward, der bei seiner Rettungstat daneben griff und den Puck mit der

Fanghand ins eigene Tor lenkte. Ein Schock für die Hurricanes, die dann im

zweiten Drittel viel für die Offensive taten, aber immer wieder am starken

Marc-Andre Fleury scheiterten. Auf der Gegenseite schloss Bill Guerin eine

schöne Kombination mit Sidney Crosby in der 33. Minute zum 3:1 ab. Danach

stellten die Penguins auf Defensive um und brachten den Vorsprung über die

Zeit. Craig Adams kam so noch zu einem Tor in der 59. Minute, nachdem die

Hurricanes ihren Torhüter vom Eis genommen hatten. Gewinnt Detroit heute in der

Western Conference, wird das erste Finalspiel bereits am Samstag in Detroit über

die Bühne gehen. (Patrick Bernecker)