Philipp Grubauer steht mit Colorado Avalanche nach einer Heimpleite vor dem AusMeister Tampa Bay nach 4:1-Serie im Halbfinale

Mark Stone sorgte mit seinem Treffer zum 4:2 für die Vorentscheidung zum Serienauftakt gegen die Florida Panthers. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | John Locher)Mark Stone sorgte mit seinem Treffer zum 4:2 für die Vorentscheidung zum Serienauftakt gegen die Florida Panthers. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | John Locher)
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Colorado Avalanche – Vegas Golden Knights 2:3 (1:0, 1:0, 0:2, 0:1) n.V.

Serienstand: 2:3

Jetzt stehen die Avalanche, Team des deutschen Nationalkeepers Philipp Grubauer mit dem Rücken zur Wand. Vor ein paar Tagen gab es noch zwei Heimsiege in Folge, darunter gar ein 7:1. Jetzt scheint es so, als wenn diese Erfolge nicht viel wert waren. In Spiel fünf unterlagen die Avalanche mit 2:3 nach Overtime und müssen jetzt am 11. Juni auswärts versuchen, die Golden Knights zu stoppen. Ansonsten drohen die Sommerferien. Dabei sah es zunächst ganz prächtig aus.

Auch wenn die Gäste aus Vegas gleichwertig waren, die Stürmer der Avalanche trafen und führten nach vierzig Minuten durchaus verdient mit 2:0. Beim 1:0 durch Brandon Saad, zwei Sekunden vor der ersten Drittelpause, griff Vegas-Starkeeper Marc-Andre Fleury schlicht am Puck vorbei und dieser schlug unterhalb der Latte zum 1:0 ein. Ein Tor, das Fleury richtig ärgerte. Als der Finne Joonas Donskoi in der 37. Minute nach guter Vorarbeit von Newhook auf 2:0 erhöhte, da schien die Partie für die Fans in der ausverkauften Arena gelaufen. Aber das Team aus Vegas gab sich nicht geschlagen. Bereits in der 42. Minute fiel der Anschlusstreffer. Burakovsky verlor an der Bande die Scheibe an Vegas-Angreifer Nicolas Roy, der bediente Alex Tuch und der lenkte die Scheibe in Baseballmanier an Grubauer vorbei ins Netz.

Colorado verlor daraufhin etwas den Faden und musste nur drei Minuten später den Ausgleich hinnehmen. Der Schwede William Karlsson bediente bei einem Konter Jonathan Marchessault und der Kanadier, der in den letzten drei Spielen fünf Tore erzielt hat, traf zum 2:2. In der anschließenden Verlängerung ging es dann ganz schnell. Erst vergab noch Colorados Compher direkt vor Fleury und nur Sekunden später entwischte Mark Stone seinen Bewachern, wurde per Steilpass von Max Pacioretty angespielt und versenkte die Scheibe an Grubauer vorbei ins rechte obere Eck. Der deutsche Nationaltorhüter war auch hier chancenlos.

Carolina Hurricanes – Tampa Bay Lightnings 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)

Serienstand: 1:4

Obwohl als Divisionssieger in den Play-Offs angetreten, mussten die Carolina Hurricanes am Dienstagabend ihre Hoffnungen auf einen Stanley-Cup-Sieg begraben, und das auch noch auf eigenem Terrain.  Erster Totengräber war dabei Bolts-Keeper Andrei Vasilewsky. Der Russe avancierte mit 29 gehaltenen Schüssen zum Spieler des Abends und schaffte dabei auch einen Vereinsrekord. Er war der erste Torhüter der Lightning, der drei Play-Off-Serien in Folge mit einem Shut-out beendete.

Eine Spitzenleistung war von ihm aber auch von Nöten, denn die Hurricanes ergaben sich nicht willenlos ihrem Schicksal. Sie mussten gewinnen um in der Serie zu bleiben und hatten auch im ersten Drittel mehrere gute Chancen zur Führung, die beste in der 18. Minute durch Andrei Svechnikow, der an seinem Landsmann Vasilewsky scheiterte. Als im zweiten Drittel auch Carolinas Cedric Paquette am gegnerischen Keeper scheiterte, wandelte sich langsam die Begegnung. In der 25. Minute fiel dann auch das erste Tor. Alex Killorn bereitete die Führung vor und wer anders als Play-Off-Monster Brayden Point sollte mit der Rückhand das 1:0 markieren. Hurricanes-Keeper Alex Nedeljkovic war chancenlos. Im dritten Drittel blieb Carolina absolut gleichwertig, konnte sich aber, ebenso wie die Gäste nicht durchsetzen. Erst in der 50. Minute fiel die Entscheidung zugunsten der Bolts. Ross Colton erzwang das 2:0 nach einem Abpraller von Nedeljkovic.

Tampas Trainer Jon Cooper war dann auch happy: „Dieses Viertelfinale war nicht leicht, aber wir haben den richtigen Weg gefunden. Es braucht dafür die richtigen Spieler und die hatten wir zur Verfügung.“ Carolinas Trainer Rod Brind`Amour war enttäuscht: „Uns fehlte der entscheidende Touch. Das Talent war vorhanden, aber wir müssen uns zwingend in den großen Bereichen, sprich Powerplay und Abwehrverhalten, noch verbessern, wenn wir eine Cup-Chance haben wollen."


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