Penguins verlieren Spiel drei – und Kapitän Sidney CrosbyNHL kompakt

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Das Ausscheiden Crosbys nach nur fünf Minuten gab dem Spiel aus Sicht der Penguins einen Stoß in die ganz falsche Richtung. Bei einem Konter der Penguins zog Sidney Crosby zum Tor, als ihn Alexander Ovechkin kurz aus der Balance brachte und Matt Niskanen den Kapitän der Pens eine halbe Sekunde später mit einem Check gegen den Kopf niederstreckte. Crosby musste noch auf dem Eis behandelt werden. Er konnte zwar auf eigenen Füßen das Eis verlassen, kam aber eben auch nicht wieder. Noch im ersten Drittel erzielte Nicklas Bäckström in doppelter Überzahl die Führung für Washington. Im zweiten Abschnitt fielen keine Tore, Kuznetzov erhöhte dann in der 50. Minute sogar auf 2:0 für die Caps. Diese hatte bis in die Schlussphase Bestand, als Pittsburghs Coach Sullivan bereits zwei Minuten vor der dritten Sirene Goalie Fleury zog für den zusätzlichen Angreifer. Das zahlte sich aus: Innerhalb von nur 48 Sekunden schafften die Penguins den Ausgleich durch Malkin und Schultz, jeweils per Direktschuss.

So ging es in die Verlängerung, in der Pittsburgh bereits nach drei Minuten in Unterzahl geriet. Diese Chance ließen sich die Caps nicht entgehen: Einen mit viel Übersicht gespielten Querpass vom Torschützen Nicklas Bäckström konnte Verteidiger Kevin Shattenkirk in Ruhe annehmen und seinen platzierten Handgelenkschuss am heranstürzenden Tom Kühnhackl und Torwart Fleury zum 3:2-Siegtreffer für die Capitals vorbeibringen. Damit haben die Caps einen wichtigen Sieg gelandet und den Anschluss in der Serie hergestellt.

Über den Gesundheitszustand Crosbys, der im Laufe seiner Karriere bereits einige Gehirnerschütterung erlitten hat, gab es zunächst keine weiteren Informationen. Ob die Liga gegen Niskanen ermittelt, steht noch nicht fest. Das dürfte den Penguins aber auch herzlich egal sein, denn ein längerer Ausfall von Crosby wäre ein herber Verlust, der die durchaus guten Chancen auf die Titelverteidigung deutlich schmälert.

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