Penguins besiegen Golden Knights bei Fleurys Rückkehr NHL kompakt

Immer noch ein Idol in Pittsburgh: Vegas-Goalie Marc-Andre Fleury. (picture alliance / AP Images)Immer noch ein Idol in Pittsburgh: Vegas-Goalie Marc-Andre Fleury. (picture alliance / AP Images)
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Es war speziell, es war seltsam, großartig und emotional – so in etwa lassen sich die Statements der Akteure zum gestrigen Spiel der Pittsburgh Penguins gegen die Vegas Golden Knights, das erste von Knights-Schlussmann Marc-Andre Fleury an seinem alten Arbeitsplatz, zusammenfassen. Am Ende blieben in einem spektakulären Spiel die Punkte in Pittsburgh, wie bereits 20 Mal in 28 Heimpartien der Pens – Bestwert in der Eastern Conference! Am meisten dürfte Marc-Andre Fleury, der in der ersten Spielunterbrechung mit einem Gänsehaut-Clip auf der Stadionleinwand nochmals gefeiert wurde, gewurmt haben, dass ihm sein Ex-Team fünf Tore am Stück eingeschenkt hat. Dabei hatten William Karlsson im Powerplay und Ex-Penguin James Neal die Gäste aus der Glücksspielstadt zunächst in Führung gebracht. Zur Mitte des Spiels traf Ryan Reaves nach einem Steal von Riley Sheahan erstmals für die Hausherren. Ein Doppelschlag am Ende des Mitteldrittels brachte die Führung für die Penguins: Ian Cole und Jake Guentzel trafen innerhalb von 76 Sekunden. Im Schlussabschnitt benötigten Evgeni Malkin und Phil Kessel nur gut drei Minuten, um das Spiel zu entscheiden. Von wegen – denn nur 18 Sekunden nach dem fünften Streich der Penguins schlugen die Knights zurück und erzielten durch Ryan Carpenter den Anschlusstreffer. Jonathan Marchessault brachte die Ritter acht Minuten vor dem Ende auf ein Tor heran, mehr ließen die Gastgeber jedoch nicht zu. Fleury, der beim Aufwärmen nach eigenem Bekunden Gänsehaut hatte, stoppte 33 Schüsse seiner ehemaligen Kollegen, konnte die Niederlage aber nicht verhindern, auch weil die „Big Guns“ der Penguins derzeit in bestechender Form sind: Malkin hat im Januar ligaweit die meisten Tore erzielt und liegt derzeit bei 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen, Phil Kessel hat ebenfalls einen Lauf und Sidney Crosby hat in den letzten 13 Partien kontinuierlich gepunktet und steht bei 24 Zählern. Kurios: Seit er am 14. Januar dieses Jahres sein 399. NHL-Tor erzielt hat, wartet er auf einen Treffer. Crosby hat aber zuletzt 21 Torvorlagen gegeben. Tom Kühnhackl musste ab dem zweiten Drittel wegen einer Unterkörperverletzung pausieren. Näheres soll am morgigen Donnerstag bekanntgegeben werden.

Korbinian Holzer spielt und gewinnt, Tobias Rieder muss zuschauen und die Coyotes verlieren

Warten musste in den vergangenen Wochen auch Anaheims Verteidiger Korbinian Holzer, allerdings nicht auf ein Tor, sondern vor allem auf einen Einsatz. Gestern Abend war es dann mal wieder soweit. Bei den Buffalo Sabres stand er rund neun Minuten auf dem Eis, hatte eine ausgeglichene Plus-Minus-Bilanz und blockte einen Schuss und landete einen Hit. Die Buffalo Sabres gingen im ersten Drittel mit einem Mann weniger auf dem Eis durch den Letten Zemgus Girgensonns in Führung. Diese glich Richard Rackell im Powerplay nach nur 21 Sekunden im Mittelabschnitt aus. Jack Eichel brachte die Sabres spät im zweiten Drittel erneut in Führung, doch nur 123 Sekunden später glich Ondrej Kase für die Kalifornier wieder aus. Corey Perry brachte die Gäste zur Mitte des Schlussabschnitts erstmals in Führung. Diese hatte auch bis 15 Sekunden vor der Schlusssirene Bestand. Dann aber traf Ryan O’Reilly mit dem Extra-Angreifer auf dem Eis zum Ausgleich für das Team aus dem Bundesstaat New York. Adam Henrique sicherte den Ducks nach gut eineinhalb in der fälligen Verlängerung den zweiten Punkt.

Die Arizona Coyotes – dieses Mal ohne Tobias Rieder – hingegen haben ihr Auswärtsspiel in Winnipeg verloren. Drei Tore der Jets im ersten Drittel durch Jack Roslovic, Dustin Byfuglien und Nic Petan waren eine zu große Bürde für die nicht gerade furchteinflößende Offensive der Coyotes. Arizonas Christian Dvorak konnte zum Ende des Eröffnungsdrittels zum zwischenzeitlichen 2:3 verkürzen, doch bereits früh im Mitteldrittel baute Kulikov die Führung wieder aus für das Team aus der kanadischen Provinz Manitoba. Derek Stepan brachte die Wüstenhunde zu Beginn des Schlussabschnitts noch einmal heran, aber es reichte letztlich nicht mehr zu einem Punktgewinn für die Coyotes. In seinem 800. NHL-Spiel verbuchte „Big Buff“ neben seinem Treffer zum 2:1 für Winnipeg noch einen Assist.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick:

Carolina Hurricanes – Philadelphia Flyers 1:2


Columbus Blue Jackets – Washington Capitals 2:3


Ottawa Senators – New Jersey Devils 5:3


Detroit Red Wings – Boston Bruins 2:3


Florida Panthers – Vancouver Canucks 3:1


St. Louis Blues – Minnesota Wild 2:6


Chicago Blackhawks – Calgary Flames 2:3


Colorado Avalanche – San Jose Sharks 3:1

 

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