Pastrnak netzt viermal bei Bruins-Sieg einFlorida gewinnt nach 1:4-Rückstand noch mit 6:4

David Pastrnak führte mit vier Toren die Boston Bruins zum Sieg (picture alliance / AP Images)David Pastrnak führte mit vier Toren die Boston Bruins zum Sieg (picture alliance / AP Images)
Lesedauer: ca. 4 Minuten

Boston Bruins - Anaheim Ducks 4:2

Die Boston Bruins gewannen ihre Heimpartie gegen die Anaheim Ducks mit 4:2. Der Tscheche David Pastrnak erzielte alle vier Tore der Bruins und war selbstverständlich der Mann des Abends. In der 5. Spielminute gelang dem 23-jährigen in einer Überzahlsituation der erster Treffer des Spiels zum 1:0. Nachdem die Ducks es verpassten den Puck aus der Gefahrenzone zu befördern, legte Patrice Bergeron den Puck schön an den linken Bullykreis, wo Pastrnak wartete und per Direktabnahme vollendete. Anfang des zweiten Drittels hatte Anaheim die Riesenchance bei einem Drei-gegen-eins-Konter auszugleichen - allerdings scheiterte Max Jones völlig freistehend an dem gut reagierenden Jaroslav Halak. Ebenso scheiterte Ondrej Kase (29.) per Alleingang an Halak. Auf der Gegenseite verlor Lindholm im Aufbau den Puck an Brad Marchand (32.), der schnell umschaltete, auf Pastrnak weiterleite und dieser erneut per Direktschuss zum 2:0 erhöhte. In der 38. Minute durfte dann auch erstmals Anaheim jubeln. Richard Rakell nutzte die Unordnung in der Bruins-Abwehr nach einem schlechten Reihenwechsel und verkürzte mit einem flachen Schuss ins lange Eck zum 1:2. Der dritte Streich von Pastrnak folgte in der 43. Spielminute. Nach einem Bullygewinn von Anaheim in der eigenen Zone prallte der Puck unglücklich vom Schlittschuh eines Ducks-Verteidigers direkt auf den Schläger von Pastrnak, der gedankenschnell schaltete und dem verdutzten Torhüter John Gibson keine Abwehrchance ließ. Die Vorentscheidung dann in einem weiteren Powerplay (45.) für Boston. Marchand übernahm die Scheibe an der blauen Linie, spielte weiter zu Torey Krug nach links außen und dieser bediente den am Torraum wartenden Pastrnak, der zu seinem vierten Tor des Abends nur noch den Schläger reinhalten musste. Den Schlusspunkt setzte Ducks-Stürmer Adam Henrique (57.), nachdem Teamkollege Nick Ritchie Bruins-Torhüter Halak den Puck neben Tor abnahm und Henrique freistehend zum 2:4 einschob. Der deutsche Verteidiger Korbinian Holzer durfte 17:02 Minuten spielen und hatte dabei vier Checks, zwei geblockte Schüsse und einen Schuss auf das gegnerische Tor. 

Chicago Blackhawks - Edmonton Oilers 3:1

Die Favoritenrolle in der Partie zwischen den noch sieglosen Chicago Blackhawks und den ungeschlagenen Edmonton Oilers war klar auf Seiten der Kanadier. Wie es aber häufig bei einer auf dem Papier klaren Angelegenheit kommt, so sollte es auch in dieser Partie laufen. Patrick Kane brachte Chicago nach einem torlosen ersten Spielabschnitt in der 25. Minute direkt nach einem Bullygewinn mit viel Übersicht 1:0 in Front. Das 2:0 dann in der 47. Spielminute durch Alexander Nylander, der zunächst Conor McDavid in der Mittellzone entscheidend störte, der Puck  Nylander in der Angriffszone auf den Schläger viel und dieser mit viel Geschwindigkeit die Abwehr aushebelte und Mike Smith im Tor der Oilers tunnelte. Hoffnung keimte nochmals bei Edmonton auf, als James Neal mit seinem bereits siebten Saisontor in Überzahl (58.) auf 1:2 verkürzte. Leon Draisaitl bediente Ryan Nugent-Hopkins am rechten Pfosten der direkt auf Neal nach links weiterspielte und dieser den Puck im Tor unterbrachte. Edmonton erhöhte nun das Risiko und Torhüter Smith räumte den Kasten zugunsten eines weiteren Feldspielers. Chicago konnte sich jedoch aus der Gefahrenzone befreien und entschied die Partie durch Brandon Saad, der 33 Sekunden vor Ende die Scheibe in das verwaiste Tor zum 3:1 bugsierte. Chicago konnte damit erstmals einen Sieg nach drei Niederlagen erringen. Für Edmonton bedeutete es die erste Niederlage der Saison, nachdem die ersten fünf Spiele gewonnen wurden. Leon Draisaitl erhielt mit 26:59 Minuten erneut die meiste Eiszeit seiner Mannschaft und konnte neben seinem Assist dreimal auf das Tor schießen und hatte eine Plus-Minus-Wertung von -1. Mit 12 Punkten (4 Tore, 8 Assists) liegt Draisaitl zusammen mit Teamkollege Conor McDavid (4 Tore, 8 Vorlagen) auf dem ersten Platz der NHL-Scorerliste. 

New York Islanders - St. Louis Blues 3:2 n.V.

Stanley Cup-Sieger St. Louis Blues war nach Toren durch Brayden Schenn (7.) und Vladimir Tarasenko (46.) in ihrer Auswärtspartie bei den New York Islanders auf Siegeskurs. Dank einer aufopferungsvollen Leistung der Gastgeber kamen diese jedoch nach zwei späten Toren von Brock Nelson (55.) und Mathew Barzal 27 Sekunden vor Ende zum vielumjubelten Ausgleich nach 60 Minuten. Nach nur 77 Sekunden in der Verlängerung gelang sogar der 3:2-Sieg durch Devon Toews. Torhüter Thomas Greiss war mit 21 Paraden und einer Fangquote von 91,3 Prozent der gewohnt sichere Rückhalt. Tom Kühnhackl erhielt mit 16:45 Minuten viel Eiszeit und konnte dabei vier Schüsse und einen Check verzeichnen. 

New Jersey Devils - Florida Panthers 4:6

Nach einer 4:1-Führung der New Jersey Devils nach 22 Minuten sprach vieles für den ersten Saisonsieg der Devils. Den frühen Rückstand durch Jonathan Huberdeau (2.) konnte New Jersey dank der Tore von Taylor Hall (3.), Jesper Bratt (20.), Will Butcher (21.) und Pavel Zacha (22.) schnell bereinigen. Wer jedoch die Rechnung ohne die Florida Panthers gemacht hatte, wurde eines besseren belehrt. Brett Connolly brachte die Gäste noch im zweiten Durchgang mit seinen beiden Treffern (30. und 40.) zurück in die Partie. Nach gerade einmal 30 Sekunden im letzten Drittel markierte MacKenzie Weegar das 4:4. Die erstmalige Führung für Florida folgte in der 48. Minute durch Noel Acciari. Die Vorentscheidung dann durch Evgenii Dadonov (56.) in Überzahl zum 6:4. Somit bleibt New Jersey das einzige Team, dass noch ohne Sieg in dieser Saison ist. 

Washington Capitals - Colorado Avalanche 3:6

Die Colorado Avalanche bleibt nach dem 6:3-Sieg bei den Washington Capitals das einzige Team ohne Niederlage in dieser Saison. Den Grundstein des Erfolgs legte Colorado im ersten Abschnitt. Nach Toren von Erik Johnson (4.), Nikita Zadorov ((6.), Nazrem Kadri (8.) und Mikko Rantanen (10.) führte die Avalanche mit 4:0. Der Arbeitstag von Capitals-Torhüter Braden Holtby war bereits nach dem dritten Gegentor bei drei Schüssen beendet. Lars Eller (27.) und T.J. Oshie (36.) machten das Spiel im zweiten Abschnitt wieder spannender. Matt Nieto erhöhte jedoch in der 45. Minute auf 5:2 für Colorado. Der Anschlusstreffer zum 3:5 durch Alex Ovechkin (58.) kam allerdings zu spät. Nathan MacKinnon machte per Empty-Netter 40 Sekunden vor Ende den 6:3-Sieg der Avalanche perfekt. Der deutsche Torhüter Philipp Grubauer zeigte mit 29 Paraden und einer Fangquote von 90,6 Prozent eine gute Leistung. 

Die weiteren Ergebnisse: 

Ottawa Senators - Minnesota Wild 0:2

Buffalo Sabres - Dallas Stars 4:0

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NHL Hauptrunde

Montag 11.11.2019
Boston Bruins Boston
2 : 3
Philadelphia Flyers Philadelphia
Chicago Blackhawks Chicago
5 : 4
Toronto Maple Leafs Toronto
Anaheim Ducks Anaheim
2 : 6
Edmonton Oilers Edmonton
Dienstag 12.11.2019
Carolina Hurricanes Carolina
8 : 2
Ottawa Senators Ottawa
Washington Capitals Washington
3 : 4
Arizona Coyotes Arizona
Mittwoch 13.11.2019
Boston Bruins Boston
- : -
Florida Panthers Florida
Montréal Canadiens Montréal
- : -
Columbus Blue Jackets Columbus
New York Rangers NY Rangers
- : -
Pittsburgh Penguins Pittsburgh
St. Louis Blues St. Louis
- : -
Arizona Coyotes Arizona
Winnipeg Jets Winnipeg
- : -
Colorado Avalanche Colorado
Anaheim Ducks Anaheim
- : -
Detroit Red Wings Detroit
Vancouver Canucks Vancouver
- : -
Nashville Predators Nashville
Los Angeles Kings Los Angeles
- : -
Minnesota Wild Minnesota
San Jose Sharks San Jose
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Edmonton Oilers Edmonton