Overtime Sieg - Kühnhackl und die Pittsburgh Penguins gewinnen Spiel 2Stanley Cup Finale

10 Minuten Eiszeit, eine sehr gute Chance - Tom Kühnhackl hatte ein starkes zweites Spiel im Stanley Cup Finale. (Foto: Imago)10 Minuten Eiszeit, eine sehr gute Chance - Tom Kühnhackl hatte ein starkes zweites Spiel im Stanley Cup Finale. (Foto: Imago)
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Die San Jose Sharks starteten im zweiten Spiel besser, als beim 2:3 im ersten Spiel. Die erste gute Möglichkeit hatten dennoch die Penguins nach etwa fünf Minuten durch Sidney Crosby, der einen harten Pass von Patric Hornqvist nur knapp über das Tor tippte. In der zehnten Minute verhindert nur der Pfosten die Führung der Pittsburgh Penguins.

Anschließend konnten die Penguins die Sharks besser unter Druck setzten. Ließen die erste Überzahl des Spiels (13.) jedoch ungenutzt liegen. Das erste Drittel endete 0:0, Pittsburgh hatte das Chancen-Plus mit 11:6 Schüssen -allein Phil Kessel schoss drei Mal auf das Tor der Sharks.

Zu Beginn des zweiten Drittels hatte die Reihe um Tom Kühnhackl die beste Möglichkeit auf die Führung – Kühnhackl und Matt Cullen scheiterten an Martin Jones.

In der 29. Minute brachte Phil Kessel die Penguins in Führung. Roman Polak verlor die Scheibe in der eigenen Zone und ermöglichte so einen weiteren Treffer durch die HBK-Reihe (Hagelin, Bonino, Kessel). Summiert haben die drei Stürmer nun 50 Punkte in den Playoffs gesammelt. Carl Hagelin spielte die Scheibe in die Mitte auf Nick Bonino, der lang wartete bevor er sie in die Mitte auf Kessel ablegte, Martin Jones hatte keine Chance.

Mitte des zweiten Abschnitts hatten die Penguins bereits 20 Schüsse auf dem Konto, San Jose verbuchte nur neun Schüsse. Dabei machte sich besonders bemerkbar, dass die es Pittsburgh immer wieder gelang, Puckverluste der Sharks. in der eigenen oder neutralen Zone zu erzwingen. Dadurch beraubten sie dem Team aus Kalifornien einer ihrer stärksten Waffen – dem Forecheck. Zusätzlich zeigte sich im zweiten Drittel, durch den langen Wechsel, welchen Geschwindkeitsvorteil die Penguins gegenüber den Sharks haben. Carl Hagelin scheiterte fünf Minuten vor Ende des zweiten Drittels an der Latte. Es blieb bei der 1:0 Führung durch die Penguins nach 40 Minuten (Schüsse: 23:11).

Direkt zu Beginn des dritten Drittels überstanden die Penguins eine Unterzahl und kamen durch Horqvist zur Chance mit 2:0 in Führung zu gehen. Der abgefälschte Schuss des Schweden ging allerdings links am Tor vorbei. Chris Tierney traf kurz darauf auf der anderen Seite den Pfosten, es war die bis dahin beste Chance der Sharks in Spiel 2. Anschließend nahm das Spiel deutlich an Fahrt auf. Erst scheiterte Kessel am Pfosten, dann kamen die Sharks zu ein paar guten Chancen, u.a. durch Brent Burns. In der 52. Minute scheiterte Crosby aus nächste Nähe an Martin Jones.

In der 56. Minute erzielte Justin Braun, aus dem Nichts, den 1:1 Ausgleich. Mit einem Handgelenkschuss von der blauen Linie konnte Braun, dessen Schwiegervater vor zwei Tagen verstarb, Matt Murray überwinden und erzwang damit die Overtime.

In der Overtime dauerte es nur 2:35 Minuten, bis Conor Sheary den Siegtreffer für die Pittsburgh Penguins erzielte. Sidney Crosby gewann ein Anspiel in der Zone der Sharks, von Kris Letang kam der Pass zu Sheary, dessen Schuss perfekt platziert, über der Fanghand von Jones einschlug.

Die Serie geht nun nach Kalifornien (Samstagnacht 2 Uhr). In San Jose haben die Sharks nun die Chance, in die Serie zurück zu finden. Bisher konnte San Jose noch nie eine Playoff-Serie gewinnen, in der sie 0:2 zurücklagen. Bis auf die letzten fünf Minuten im dritten Abschnitt und wenige Szenen im ersten Spiel, waren die Sharks bisher deutlich unterlegen, sie müssen nun Antworten finden, um die Chance auf den Stanley Cup zu bewahren.


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