Ottawa verliert gegen Montreal, die Oilers unterliegen in der Battle of Alberta Niederlagen für die deutschen Spieler

Nur einmal konnten Leon Draisaitl und Dominik Kahun gemeinsam jubeln: Das Tor von Darnell Nurse zum zwischenzeitlichen 4:5-Anschluss bereiteten die beiden Stürmer vor - es kam jedoch zu spät. (picture-alliance)Nur einmal konnten Leon Draisaitl und Dominik Kahun gemeinsam jubeln: Das Tor von Darnell Nurse zum zwischenzeitlichen 4:5-Anschluss bereiteten die beiden Stürmer vor - es kam jedoch zu spät. (picture-alliance)
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Ottawa Senators – Montreal Canadiens 1:2

Dem Gala-Abend folgte die Ernüchterung: Nach zuletzt drei Spielen Folge, in denen er punktete, konnte sich Tim Stützle dieses Mal nicht in die Statistikbücher eintragen. Prompt verloren die Senators wieder gegen ihren Lokalrivalen aus Montreal. Habs-Stürmer Josh Anderson sorgte mit seinem achten Saisontreffer nach 95 Sekunden im Schlussdrittel für die Entscheidung, nachdem im ersten Drittel Jeff Petry für Montreal und Colin White für die Senators jeweils im Powerplay getroffen hatten.

Es war der 200. Sieg für Trainer Claude Julien mit den Canadiens. Ermöglicht wurde er auch von Torhüter Jake Allen, der 34 Schüsse parierte (Fangquote: 94 Prozent). Tim Stützle gab drei Torschüsse ab, stand fast 18 Minuten auf dem Eis und zog drei Strafzeiten gegen die Habs.

Calgary Flames – Edmonton Oilers 6:4

Ungeachtet der Tabelle sind die Spiele zwischen den beiden Teams aus der Provinz Alberta oft echte Highlights. Die Rivalität der beiden Nachbarn sorgt immer wieder für sehr intensive Spiele. Zehn Tore erzielten beide Mannschaften dieses Mal, wobei insbesondere die Oilers die Flames ein bisschen zu schnell zu ihren Treffern kommen ließen. Elias Lindholm erzielte nach nicht einmal einer Minuten die frühe Führung für die Flames. Ex-Oiler Milian Lucic und Mikael Bäcklund holten im zweiten Drittel innerhalb von nicht einmal zwei Minuten die Führung wieder zurück für die Gastgeber zum zwischenzeitlichen 3:2. Jesse Puljujärvi glich nach 78 Sekunden im Schlussdrittel erneut aus für die Oilers, doch nur 98 Sekunden später brachte Dillon Dube die Gastgeber erneut in Führung, die Johnny Gaudreau nur 140 Sekunden danach ausbaute.

Davon erholten sich die Oilers nicht mehr, auch wenn sie durch Darnell Nurse noch einmal herankamen. Sein Tor bereiteten Dominik Kahun und Leon Draisaitl vor. Doch gute zwei Minuten später sorgte Sam Bennett für den Endstand. Die Calgary Flames haben damit nun eine ausgeglichene Bilanz und liegen nur einen Punkt hinter den Oilers, die dank der Niederlage der Canucks in Toronto auf Rang vier blieben.

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick:

Anaheim Ducks – San Jose Sharks 2:1 (SO)
St. Louis Blues – Arizona Coyotes 1:3
New York Islanders – Pittsburgh Penguins 4:3
Toronto Maple Leafs – Vancouver Canucks 5:1

Die eigentlich angesetzten Spiele von Colorado Avalanche gegen die Blues und der Arizona Coyotes gegen Minnesota Wild wurden aufgrund des COVID-Protokolls der NHL verschoben.


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