Oilers desolat

Alle Acht: Oilers putzen Avalanche mit 8:1 in DenverAlle Acht: Oilers putzen Avalanche mit 8:1 in Denver
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In der vergangenen Nacht unterlagen die Edmonton Oilers den Los Angeles Kings mit 1:5 und warten noch immer auf den ersten Sieg seit dem Weggang von Ryan Smyth.
Michael Cammalleri (2), Noah Clarke, Alexander Frolov und Rob Blake trafen für die Kings, den einzigen Oilers-Treffer markierte Marc Pouliot. Die Oilers haben mittlerweile acht Spiele in Serie verloren und laborieren derzeit an einer wahren Verletzen-Seuche. Gleich zehn Spieler, darunter Schlüsselakteure wie Ales Hemsky, Steve Staios oder Marty Reasoner, muss Cheftrainer Craig MacTavish derzeit ersetzen. In den letzten drei Partien verfügten der letztjährige Stanley Cup Finalist gar nur über 17 Feldspieler. Zudem macht sich auch eindeutig das Fehlen von Ryan Smyth, zwölf Jahre lang Herz und Seele des Teams, immer deutlicher bemerkbar. Den Oilers, die sich endgültig aus de Play-off Rennen verabschiedet haben, "fehlen" nur noch drei Niederlagen, um den Negativrekord aus der Saison 1993/1994 einzustellen. "Die Ergebnisse spiegeln unsere derzeitige Personalsituation wider", meinte ein frustrierter Craig MacTavish nach der Begegnung.
Bei den Kings hatten indes zwei Akteure Grund zur Freude. Torhüter Mathieu Garon, der lange Zeit aufgrund einer Fingerverletzung ausfiel, feierte seinen ersten Sieg seit knapp zwei Monaten. Torschütze Noah Clarke war der erste Akteur aus Süd-Kalifornien, der im Trikot der Kings einen Treffer erzielen konnte: "Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, in der viele sagten, die Kids aus Kalifornien können kein Eishockey spielen", erklärte der 27-Jährige. "Doch mittlerweile schaffen immer mehr Jungs aus der Region den Sprung." (Dennis Kohl)