Noebels durfte siebenmal ran – Rieder verletztDie Deutschen in der AHL und ECHL

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Tobias Rieder ist bis jetzt der Pechvogel, er verletzte sich bereits nach dem ersten Spiel und konnte seit dem auch kein weiteres Spiel bestreiten.  Aber Spiel zwei ist bereits in Sicht. Ob er dann an die Erfolge seiner ersten Partie anknüpfen kann, wird sich zeigen.

AHL

Marcel Noebels – Adirondack Phantoms / Philadelphia Flyers (Sp: 7 T: 0 A: 3 P: 3)
Philipp Grubauer – Hershey Bears / Washington Capitals
Tom Kühnhackl – Wilkes-Barre/Scranton Penguins / Pittsburgh Penguins (Sp: 8 T: 4 A: 0 P: 4)
Konrad Abeltshauser – Worchester Sharks / San Jose Sharks (Sp 7 T: 0 A: 0 P: 0)
Tobias Rieder – Portland Pirates / Phoenix Coyotes (Sp: 1 T: 2 A: 0 P: 2)
Korbinian Holzer – Toronto Marlies / Toronto Maple Leafs (Sp: 8 T: 0 A: 2 P: 2)
Alexander Sulzer – Rochester Americans / Buffalo Sabres (Sp: 1 T: 0 A: 0 P: 0)

Marcel Noebels verpasste in dieser Saison erst ein Spiel und bestritt sieben Partien. In diesen Spielen kam er auf drei Assistpunkte. Für seine Phantoms läuft es nicht allzu rosig. Mit erst zwei Siegen und sechs Niederlagen liegen sie aktuell auf Platz elf der Eastern Conference. „Es wird nicht einfach, wir spielen ja meistens um die letzten Play-offs-Plätze, also wird es wieder eine harte Saison“, sagt Noebels mit Blick auf die laufende Saison.

Etwas besser läuft es für Tom Kühnhackl. Der Landshuter absolvierte alle acht Spiele und schoss dabei vier Tore. Am besten lief es dabei für ihn gegen die Worcester Sharks und Konrad Abeltshauser. In dieser Partie schoss Kühnhackl gleich zwei Tore. Soweit könnte Kühnhackl mit dem Saisonverlauf zufrieden sein: „Man ist nie ganz zufrieden“, gibt sich Kühnhackl selbstkritisch. „Es gibt immer was, das man besser machen kann. Ich schaue, dass ich jede Woche eine Sache nehme und diese besser mache.“

Im Moment sind die Worcster Sharks noch das Team mit den wenigsten Spielen in der Eastern Conference. Mit nur fünf Partien liegen die Sharks aktuell auf dem vorletzten Platz. Zwei Siege und drei Niederlagen sorgen für diese Platzierung. Konrad Abeltshauser bestritt die ersten vier Partien für die Sharks und wurde dann im aktuell letzten Spiel auf die Tribüne gesetzt.

Drei Begegnungen bestritt bisher Torhüter Philipp Grubauer – also Die Hälfte der Spiele seiner Hershey Bears. Dabei kassierte der Rosenheimer acht Tore, wobei das zweite Saisonspiel gleich mit einem Shutout gekrönt wurde. Gegen die St. John‘s Ice Caps hielt Grubauer alle 30 Schüsse auf sein Tor und wurde damit zum dritten Star des Abends gewählt. 

Einer der sich nach seinem neuen Ein-Jahres-Vertrag bei den Toronto Maple Leafs Hoffnung auf die NHL machen konnte, ist Korbinian Holzer, doch nun ist er bereits seit Anfang der AHL-Saison wieder im Farmteam, also bei den Toronto Marlies. In acht Spielen kommt Holzer auf zwei Vorlage und eine Plus-Minus-Statistik von minus drei.

Ebenfalls einer, der sich eher in der NHL wiederfinden wollte, ist Alexander Sulzer. Der Kaufbeurer verletzte sich in der letzten Saison schwer am Knie und fiel komplett aus. Nun findet er sich seit Anfang der Spielzeit in der AHL wieder. In fünf Spielen kommt er auf zwei Tore und drei Assists. Zwar wurde er am 13. Oktober in die NHL zu den Buffalo Sabres berufen, spielte dort aber nur circa 20 Minuten und wurde wieder zurück nach Rochester geschickt.

Einer, der bei seinem AHL-Debüt überzeugen konnte, muss seither auf der Tribüne platznehmen: Tobias Rieder schoss in seinem ersten Spiel gleich zwei Tore. Allerdings verlor das Team 2:3 gegen die Manchester Monarchs. Dass er keine weitere Partie bestritt, lag an einer Fußverletzung, doch steht er im Training schon wieder auf dem Eis.

ECHL

Mathias Niederberger –  Ontario Reign / Manchester Monarchs

Einer, der zwar in der AHL einen Vertrag unterschrieb, aber nun in der ECHL spielt, ist Mathias Niederberger. Der Düsseldorfer wurde kurz vor Saisonbeginn von den Manchester Monarchs in die ECHL zu den Ontario Reign geschickt. „Man ist sehr zufrieden mit mir und will, dass ich viel spiele. Außerdem handhabt man das hier so, man fängt unten an und arbeitet sich hoch.“

Aktuell teilt sich Niederberger das Tor mit Michael Hutchinson, der sogar ebenfalls bei den Barrie Colts in der Ontario Hockey League spielte – genau wie Niederberger. In der ECHL rotieren die beiden Torhüter. Beide Keeper standen zweimal zwischen den Pfosten.

In Niederbergers erstem Profispiel setzten sich die Ontario Reign mit 4:2 gegen die Stockton Thunder durch. Der Deutsche hielt 26 von 28 Schüssen. Im zweiten Spiel mussten die Reign gegen die von Ex-Bundestrainer Greg Poss trainierte Florida Everblades ran und unterlagen mit 4:5 nach Verlängerung. Der Rookie hielt 13 von 18 Schüssen.

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