Nico Sturm trifft beim Sieg der Minnesota Wild in BostonPenguins mit zehntem Sieg in Folge

Nico Sturm erzielte bei der 3:6-Niederlage seiner Minnesota Wild gegen die Dallas Stars sein neuntes Saisontor. (David Zalubowski)Nico Sturm erzielte bei der 3:6-Niederlage seiner Minnesota Wild gegen die Dallas Stars sein neuntes Saisontor. (David Zalubowski)
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Bitterer Sieg für Minnesota Wild: Erstmals seit fast fünf Jahren gewannen sie wieder bei den Boston Bruins, verloren beim 3:2-Auswärtserfolg nach zuletzt fünf NIederlagen in Folge aber ihren Rekord-Scorer Kirill Kaprizov wegen einer Oberkörperverletzung nach einem Bandencheck von Bostons Trent Frederich. Im ersten Drittel traf der junge Russe in doppelter Überzahl - Brad Marchand und Brandon Carlo mussten in der Kühlbox Platz nehmen - zum Ausgleich nach dem Führungstor von Bruins-Stürmer Taylor Hall. Es war sein 40. Scorerpunkt in nur 32 Spielen. So schnell hat noch kein Spieler der WIld-Historie diese Marke in einer Saison erreicht.

Immer noch mit einem Mann mehr auf dem Eis traf Nico Sturm kurz darauf zum sechsten Mal in dieser Saison. Der Augsburger fälschte einen Schuss von der blauen Linie unhaltbar ab. Mann des Abends war jedoch Matt Boldy: Der junge Stürmer, der aus dem rund 60 Kilometer südwestlich von Boston gelegenen Städtchen Milford stammt, wurde 2019 von den Wild in der ersten Runde gedraftet. In seinem NHL-Debüt erzielte er für Minnesota im Mittelabschnitt den Siegtreffer, als er einen schlecht getimten Wechsel der Bruins im Zusammenspiel mit Marcus Folgino ausnutzte. Brad Marchand konnte kurz darauf in Überzahl der Bruins nur nur noch verkürzen, als er einen perfekten von Pass Patrice Bergeron nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte. Diesen knappen Vorsprung brachten die Gäste aus Minnesota über die Zeit.

Penguins siegen deutlich im Derby gegen Flyers - Meister Tampa freut sich über die Rückkehr seines Top-Scorers
Einen besonders süßen Sieg feierten hingegen die Pittsburgh Penguins: In der "Battle of Pennsylvania" bezwangen sie ihren Dauerrivalen Philadelphia Flyers mit deutlich mit 6:2. Ermöglicht hat sich dies der fünfmalige Chmapion durch zwei "Dreifach-Schläge": Im ersten Drittel trafen Bryan Rust per Doppelpack und Jake Guentzel innerhalb von knapp vier Minuten. Etwas Hoffnung keimte für die Flyers auf, als Cam Atkinson im Mitteldrittel für die Gastgeber verkürzte. Es sollte jedoch der Ehrentreffer bleiben. Im Schlussabschnitt nutzten die Penguins wieder eine Tiefschlafphase der Flyers: Evan Rodrigues, erneut Jake Guentzel und Brian Boyle in Unterzahl stellten innerhalb von nur 181 Sekunden auf 6:1. Oscar Lindblom konnte kurz darauf nur noch etwas Ergebniskosmetik betrieben.

Mit dem Derbysieg gewannen die Penguins ihr zehntes Spiel nacheinander. Dies ist die bislang längste Erfolgsserie aller NHL-Teams in dieser Spielzeit.

Winnipeg Jets haben Colorados Traum-Sturm nichts entgegenzusetzen'
Beim 4:1-Sieg von Meister Tampa Bay Lightning feierte Nikita Kucherov sein Comeback nach fast dreimonatiger Verletzungspause - standesgemäß mit zwei Assists für die beiden Treffer von Brayden Point und Ondrej Palat. Die Vegas Golden Knights gönnten sich keine Sentimentalitäten bei ihrem 5:1-Heimsieg gegen die New York Rangers: Coach Trevor Gallant und Verteidiger Ryan Reaves, die beide erstmals nach ihrem Wechsel zu den Broadway Blue Shirts in die Wüstenstadt zurückkehrten, hatten sich diese Dienstreise sicher anders vorgestellt.

Das gilt wohl auch für die Winnipeg jets, die bei ihrem Trip nach Colorado von einer Drei-Mann-Lawine überrollt wurden: Die Top-Formation der Avalanche, bestehend aus Gabriel Landeskog, Mikko Rantanen und Nathan MacKinnon, erzielte beim 7:1-Heimsieg der Avs zusammen zwölf Punkte.

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Nacht im Überblick:

Buffalo Sabres - San Jose Sharks 2:3
New Jersey Devils - Columbus Blue Jackets 3:1
Dallas Stars - Florida Panthers 6:5 (SO)
Arizona Coyotes - Chicago Blackhawks 6:4
Los Angeles Kings - Nashville Predators 2:4
Montreal Canadiens - Toronto Maple Leafs (verschoben)
Seattle Kraken - Ottawa Senators (verschoben)


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