Nico Sturm gewinnt mit Minnesota Wild, Moritz Seider verliert mit den Detroit Red WingsMarc-Andre Fleury siegt bei seiner Rückkehr nach Las Vegas

Moritz Seider bewies gegen die Chicago Blackhawks bei seinem 23. Saison-Assist viel Übersicht und großes Spielverständnis. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Paul Sancya)Moritz Seider bewies gegen die Chicago Blackhawks bei seinem 23. Saison-Assist viel Übersicht und großes Spielverständnis. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Paul Sancya)
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Nach einem torlosen ersten Drittel stellten die Washington Capitals mit zwei schnellen Treffern im Mittelabschnitt durch Connor McMichael und Jevgeni Kuznetzov in Überzahl die Weichen vermeintlich auf Sieg. Doch Marcus Foligno stellte für die Gastgeber noch im zweiten Drittel den Anschluss her - gewissermaßen: Denn es war ein Eigentor von Caps-Stürmer Carl Hagelin, dessen Pass ins leere Tor trudelte, während Schlussmann Zach Fucale bei einer angzeigten Strafe gegen die Wild seinen Arbeitsplatz kuzrzzeitig zugunsten des sechsten Angreifers geräumt hatte. Dennoch hatte der junge Franko-Kanadier im Tor der Hauptstädter, der auch einige spektakuläre Saves zeigte, Grund zur Freude: Er blieb zu Beginn seiner NHL-Karriere in drei Einsätzen mehr als 138 Minuten ohne Gegentor - NHL-Rekord. Den Ausgleich für die Gastgeber erzielte Mats Zuccarello in der Schlussminute, als Wild-Goalie Kaapo Kahkonen sein Tor verlassen hatte für den zusätzlichen Feldspieler. Es war der zehnte Treffer der Wild in dieser Spielzeit bei Sechs gegen Fünf - Liga-Bestwert - und bereits der vierte Ausgleichstreffer in der Schlussminute.

Im Penaltyschießen sorgten Kevin Fiala und Frederick Gaudreau für die Entscheidung zugunsten der Wild, die wegen Verletzungen und wegen des Covid-Protololls der NHL auf zehn Spieler erzichten mussten. Nico Sturm verzeichnete in zwöf Minuten Eiszeit einen Torschuss. Er musste allerdings auch fast drei Minuten in Unterzahl ackern.

Los Angeles Kings siegen klar gegen Detroit, "Flower" kehrt erstmals nach Las Vegas zurück
Wenig erfreulich verlief der gestrige Abend für Moritz Seider und die Detroit Reg Wings bei ihrem Gastspiel in Los Angeles. Im ersten Drittel gaben die Kalifornier 27 Torschüsse ab - Franchise-Bestwert. Zuletzt hatten sie vor mehr als zehn Jahren soviele Versuche auf das gegnerische Tor innerhalb eines Abschnitts, ebefalls gegen die Detroit Red Wings. Zweimal waren die Kings dabei auch erfolgreich: Phlipp Danault und Drew Doughty trafen für die Gastgeber. Adrian Kempe stellte spät im Mitteldrittel auf 3:0, Trevor Moore sorgte zweieinhalb Munten vor dem Ende mit dem Empty Net-Goal für den 4:0-Endstand. Moritz Seider konnte mit nur einem Torschuss wenig Akzente setzen, Thomas Greiss musste im Tor der Red Wings Alex Nedeljkovic den Vortritt lassen.

Eine triumphale Rückkehr feierte Marc-Andre Fleury in Las Vegas, wo er vier Jahre gespielt hatte, bis er im vergangenen Sommer nach Chicago getradet wurde. Nun kehrte er erstmals mit den Blackhawks in die Wüstenstadt zurück und wurde vor Beginn des Spiels mit einer Video-Collage begrüßt - ein emotionaler Moment für Fleury, der die ersten vier Spielzeiten der 2017 in die Liga gekommenen Franchise bestritt. Damals waren sie als erstes Team der NHL-Historie in ihrer Premierensaison bis ins Stanley Cup-Finale gestürmt, verloren dieses aber gegen die Washington Capitals.

Und die Punkte nahm "Flower" auch noch mit aus Nevada. Jujhar Khaira und Riley Stillman drehten im Mittelschnitt die die frühe Führung der Vegas Golden Knights. Diesen knappen Vorsprung ließen sie sich nicht mehr nehmen, auch weil Marc-Andre Fleury starke 30 Paraden zeigte. Es war der erste Sieg für den Ex-Champion nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge.

Overtime-Siege für Colorado Avalanche und Florida Panthers
Ein bemerkenswertes Comeback lieferte Colorado Avalanche gegen die Toronto Maple Leafs: Nach gut 25 Minuten lagen sie mit 1:4 auf eigenen Eis in Rückstand, kamen durch Cale Makar, Gabriel Landeskog und JT Compher aber zum Ausgleich und siegten schließlich durch den Overtime-Treffer von Devon Toews. Ebenfalls in der Overtime wurde das Spitzenspiel zwischen den Florida Panthers und den Carolina Hurricanes entschieden: Anthony Duclair traf nach gut drei Minuten in der Extraschicht zum 4:3-Endstand für die Gäste aus dem Sunshine State. Damit kommen die beiden punktbesten Team der Liga aus Florida, denn sowohl die Panthers als auch Meister Tampa Bay haben 51 Zähler auf ihrem Konto.

Philipp Grubauer, Leon Draisaitl und Tim Stützle mussten pausieren, da ihre Spiele verlegt wurden ebenso wie die Partie zwischen den Montreal Canadiens und den Buffalo Sabres.

Die weiteren Spiele der vergangenen Nacht im Überblick: 

Dallas Stars - Pittsburgh Penguins 3:2
Tampa Bay Lightning - Boston Bruins 2:5
Philadelphia Flyers - San Jose Sharks 2:3 (OT)
Columbus Blue Jackets - New Jersey Devils 4:3
Arizona Coyotes - Nashville Predators 2:4
Anaheim Ducks - New York Rangers 1:4


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Niederlage für Bruce Boudreau in seinem 1000. NHL-Spiel als Trainer
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Sturm siegt mit Minnesota, Niederlagen für Stützle und Seider
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Tim Stützle erzielt sechstes Saisontor
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Leon Draisaitl befindet sich mit Edmonton nach der 0:6-Pleite gegen Florida weiter in der Krise. ...

Unglückliche Heimniederlage
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