NHL-Saisonauftakt: Niederlagen für Grubauer, Draisaitl und Kahun Siege für Titelverteidiger Tampa Bay, Philadelphia und Toronto

Leon Draisaitl (Nr. 29) und Dominik Kahun (Nr. 21) konnten zwar jeweils einen Assists veruchen, damit aber die Auftaktniederlage der Oilers nicht verhindern.  (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | DALE MACMILLAN)Leon Draisaitl (Nr. 29) und Dominik Kahun (Nr. 21) konnten zwar jeweils einen Assists veruchen, damit aber die Auftaktniederlage der Oilers nicht verhindern. (picture alliance / ASSOCIATED PRESS | DALE MACMILLAN)
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Philadelphia Flyers - Pittsburgh Penguins 6:3

Es waren nur 5:12 Minuten zwischen den Pittsburgh Penguins und Philadelphia Flyers gespielt, bis das erste Tor der Saison 2021 fiel. Pens-Neuzugang Mark Jankowski, eigentlich wegen seiner Stärken in der Defensive geholt, erzielte das 1:0 für sein Team. Mit einem starken Powerplay drehten die gastgebenden Philadelphia Flyers jedoch noch im ersten Abschnitt durch James van Riemsdyk und Nolan Patrick, der die gesamte letzte Saison verletzungsbedingt ausfiel, auf 2:1. Sidney Crosby glich im zweiten Drittel mit einem kuriosen Treffer zum 2:2 aus. Flyers-Torhüter Carter Hart versuchte von hinter dem Tor einen Befreiungsschlag, Crosby fing jedoch den Puck aus der Luft ab und bugsierte diesen einhändig aus der Drehung in das leere Tor.


Der starke 20-jährige Joel Farabee (ein Tor, drei Vorlagen) brachte Philadelphia noch vor der zweiten Pause mit 3:2 in Führung. Gut aus der Kabine kam Pittsburgh und stellte in der 44. Minute durch Brandon Tanev auf 3:3. Der Österreicher Michael Raffl vollendete ein starkes Forechecking zur neuerlichen Führung. Die Entscheidung dann mit einem Doppelschlag innerhalb von 20 Sekunden in der 53. Minute. Oskar Lindblom, der eine seltene Krebsart im vergangenen Jahr erfolgreich überwunden hatte, und Kevin Hayes sorgten für den 6:3-Endstand.

Edmonton Oilers - Vancouver Canucks 3:5

Leon Draisaitl und Dominik Kahun spielten zusammen in einer Sturmreihe, und wussten mit jeweils einer Torvorlage gleich zu überzeugen. Doch an der 3:5-Niederlage der Edmonton Oilers gegen die überzeugenden Vancouver Canucks konnten auch die beiden Deutschen nichts ändern. Für die Oilers trafen Kailer Yamamoto, Darnell Nurse und Adam Larsson, während für die Canucks-Tore Bo Horvat, Nils Hogländer (erstes Karriertor bei seinem Debüt), Adam Gaudette und Doppeltorschütze Brock Boeser sorgten. Geburtstagskind Connor McDavid blieb punktlos und konnte so Edmonton, das in der Abwehr zu viele klare Chancen zuließ, nicht zum Sieg verhelfen.

Colorado Avalanche – St. Louis Blues 1:4

Eine Nummer zu groß für Philipp Grubauer und sein Team waren zum Saisonauftakt noch die St. Louis Blues. Der Meister von 2019 ließ sich auch durch das frühe Führungstor für die Gastgeber in Denver nicht aus der Ruhe bringen und sicherte mit einer konzentrierten Leistung den ersten Saisonsieg. Oskar Sundqvist mit zwei Treffern sowie Kyle Clifford und Jordan Kyrou dämpften die Hoffnungen auf einen gelungenen Saisonstart für den Geheimfavoriten aus Colorado. „Ich habe heute morgen noch gefragt: Sind wir bereit für den Wettkampf?“, sagte Avs-Coach Jared Bednar nach dem Spiel. „Gegen echte Gegner, die ein anderes Trikot tragen. So sehr mir unser Trainingscamp gefallen hat, ist es doch etwas völlig anderes, die Gegenwehr auf dem eigenen Eis zu spüren. In meinen Augen wurden wir von Anfang an durch deren härtere Arbeit besiegt.“ Dadurch sei es wohl einfacher für die Blues gewesen, die Punkte mitzunehmen, als sie sich das vorher womöglich gedacht haben.

Tampa Bay knüpft nahltlos an die letzte Saison an, Reilly entscheidet Spiel für Toronto

Bei seinem 5:1-Auswärtssieg in Chicago ließ Titelverteidiger Tampa Bay Lightning von Beginn an wenig Zweifel aufkommen, wer das Eis als Sieger verlassen würde: Mit drei Treffern innerhalb von sieben Minuten durch Ondrej Palat, Mathieu Joseph und Anthony Cirelli stellten die Bolts die Weichen blitzschnell auf Sieg. Dylan Strome gelang erst dreieinhalb Minuten vor dem Ende der Ehrentreffer für die Blackhawks. Zwischenzeitlich hatten noch Steven Stamkos und Brayden Point für die Gäste aus Florida getroffen.

In einem der vielleicht traditionsreichsten Duelle der NHL zwischen den Toronto Maple Leafs und den Montreal Canadiens – beide Teams kommen zusammen auf 37 Stanley Cup-Siege – setzten sich die Leafs auf eigenem Eis in der Verlängerung knapp durch. Morgan Reilly sorgte für die Entscheidung. Die Habs gaben eine zwischenzeitliche 3:1-Führungaus der Hand. NHL-Legende Joe Thornton konnte ein seinem ersten

Spiel für Toronto noch keine großen Akzente setzen und blieb punktlos.

Timo Helfrich / Holger Neumann


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