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NHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley CupNHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley Cup
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Vancouver Canucks - Colorado Avalanche 6:4

5:1 führten die Canucks drei Minuten vor Schluss, dann kam Colorado zurück ins Spiel und bis auf einen Treffer heran. Ein Empty Net Goal von Trevor Linden verhinderte dann ein peinliches Ende für die Canucks. Colorado war das überlegene Team, scheiterte aber immer wieder an Vancouvers Goalie Dan Cloutier.

Dallas Stars - Calgary Flames 2:1

Brendan Morrow war mit einem Tor und einer Vorlage neben Goalie Marty Turco der Matchwinner für Dallas. Turco stand nach zuletzt schwankenden Leistungen unter Druck und hielt stand. Bei den Flames traf nur Tony Amonte.

Nashville Predators - San José Sharks 2:1

Die "Preds" eilen weiter von Sieg zu Sieg, obwohl sie gegen die Sharks nicht ihren besten Tag hatten. "Tomas Vokoun hat uns mit spektakulären Saves in den Schlussminuten gerettet", lobte Coach Barry Trotz seinen Goalie. Nashville bleibt neben Ottawa als einziges NHL-Team ungeschlagen.

Minnesota Wild - St. Louis Blues 3:2

Die Blues feuerten im letzten Drittel 18 Schüsse auf das Tor der Wild ab, doch ohne Erfolg. 2:0 hatten die Gäste bereits geführt. "Es war unser bestes Spiel bisher, aber ihr Torhüter Fernandez war einfach zu gut", sagte Blues-Star Dallas Drake.

Buffalo Sabres - New York Rangers 3:1

Bitter für die Rangers: Ihr vermeintliches Ausgleichstor wurde nicht anerkannt, weil der Schiedsrichter abgepfiffen hatte, bevor der Puck die Linie überschritt. Buffalo hatte hingegen das nötige Glück auf seiner Seite und traf zweimal durch kuriose Treffer.

Columbus Blue Jackets - Detroit Red Wings 0:6

Jason Williams erzielte in den ersten 16 Minuten gleich einen Hattrick für Detroit. "Als ich das letzte Mal in dieser Halle spielte, traf ich zweimal, das hatte ich noch im Hinterkopf", freute er sich. Columbus´ Coach Gerard Gallant war frustriert: "Heute hat nur ein Team gespielt".

Atlanta Thrashers - New Jersey Devils 4:3

Ronald Petrovicky war mit zwei Treffern im Schlussdrittel Matchwinner für Atlanta. Die Devils gaben eine 3:1 Führung noch aus der Hand.

Washington Capitals - Carolina Hurricanes 0:4

Olaf Kölzig war noch der beste im Team der Caps, er stand unter Dauerbeschuss. Selbst der Gegner erkannte seine Leistung an: "Olie hätte heute First Star of the game werden sollen", sagte Carolinas Ray Whitney, der selbst ein Tor gegen Kölzig erzielt hatte.

Montreal Canadiens - New York Islanders 4:3

Spannung bis kurz vor Schluss, als Montreals Steve Begin das erlösende 4:3 für sein Team erzielte. Islanders Coach Steve Stirling war sauer: "Unsere Stürmer waren richtig schlampig bei den letzten beiden Gegentreffern."

Toronto Maple Leafs- Philadelphia Flyers 2:5

Mit drei Toren im Schlussdrittel knockten die Flyers ihren Gegner aus, obwohl Superstar Peter Forsberg noch ohne Torerfolg für sein neues Team ist, er führt trotzdem die interne Scorerwertung mit 12 Assists an.  Auf der anderen Seite traf Eric Lindros zum siebten Mal in acht Spielen für die Leafs.

Boston Bruins - Pittsburgh Penguins 6:3

Die Penguins bleiben die größte Enttäuschung der Liga. Nach zwei Dritteln führte Boston bereits mit 5:1, machte im zweiten Drittel vier Power-Play-Tore, das Spiel war längst entschieden. Sydney Crosby hatte zwei Assists, was ihm nicht viel nutzte: "Nur Punkte für das Team zählen."