NHL Roundup

NHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley CupNHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley Cup
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Nashville Predators - St. Louis Blues 3:2 n.P.

Sechs Siege in Folge für Nashville, auch ihr Star Paul Kariya hat so etwas noch nicht erlebt. Allerdings wurde ndrei der Siege im Penaltyschiessen erzielt, eine richtige Siegesserie liegt somit nicht vor. Dank Goalie Tomas Vokoun sind die Predators das beste Shootout-Team der Liga.

Boston Bruins - Buffalo Sabres 3:4

Boston noch ohne Heimsieg, nach einer Serie von vier Auswärtsspielen in Folge. "Im letzten Drittel waren wir zu oft auf der Strafbank", kritisierte Bostons Star Sergej Samsonov. In der Phase zog Buffalo mit 2:4 davon, Samsonovs Anschlusstreffer half da nicht mehr.

NY Islanders - NY Rangers 5:4

Zweiter Derby-Sieg für die Islanders binnen zwei Tagen. Den Rangers bleibt der Trost, dass Jagr seinen ersten Hattrick der Saison erzielte und man in beiden Spielen nur knapp unterlag.

Atlanta Thrashers - Tampa Bay Lightning 0:6

Nach 14 Minuten war schon alles klar, Tampa führte bereits mit 4:0. Nur 15 Schüsse gaben die Thrashers ab. Trotzdem war Tampas Coach John Tortorella nach dem Spiel wütend, weil Atlantas Eric Boulton seinen Spieler Paul Ranger mit einem brutalen Ellbogencheck ausser Gefecht gesetzt hatte. "Der wird jetzt gesperrt, aber was bringt das, der spielt sowieso nicht mehr in der NHL", ärgerte sich Tortorella.

Florida Panthers - Washington Capitals 3:2

Alexander Ovechkin schoss beide Tore für Washington und hat bisher in jedem der acht Saisonspiele für sein Team getroffen. Am Ende stand jedoch eine Niederlage, weil Florida endlich zu seinem Powerplay fand, vor dem Spiel war man in der Liga eines der schlechtesten Überzahlteams gewesen.

Toronto Maple Leafs - Carolina Hurricanes 5:4 n.V.

 Das wäre für Toronto fast noch in die Hose gegangen, die Leafs gaben eine 4:2 Führung noch aus der Hand, gewannen aber dennoch durch ein Tor von Ken Klee in der Verlängerung. Die neuen Regeln lassen keine Faulheit zu, wie Ed Belfour sagte: "Man kan nicht mehr auf einer Führung sitzen bleiben. Alles kann passieren."

Pittsburgh Penguins - New Jersey Devils 3:6

Da holten die Penguins Crosby, galten als Geheimfavorit auf den Cup und jetzt legten sie den schlechtesten Saisonstart ihrer Geschichte hin. "Wir fangen immer erst an zu spielen, wir wir schon zurückliegen, das geht so nicht", ärgerte sich Mario Lemieux, der immerhin ein Tor erzielte. Pittsburgh ist das einzige sieglose Team der NHL.

Dallas Stars - Los Angeles Kings 2:7

Die Kings haben dazugelernt. Im ersten Spiel hatte man gegen Dallas noch 4:5 nach einer 4:0 Führung verloren, jetzt gab man das Spiel nicht wieder aus der Hand. "Mit einer 7:2 Führung sollte man sich eigentlich sicher fühlen, aber in diesem neuen Hockey-Zeitalter kann man nie wissen", erklärte Coach Andy Murray.

Calgary Flames - Edmonton Oilers 3:1

 Chuck Kobasew war der Held des Abends. Erst schadete er seinem Team mit einer 2+2-Strafzeit, dann machte er es mit den entscheidenden beiden Toren wieder gut. Bedanken durfte er sich auch bei seinem Torhüter Mikka Kiprusoff, der 28 von 29 Schüssen hielt.

Vancouver Canucks - Phoeniy Coyotes 3:2

Ein umstrittener Sieg für Vancouver. Ed Jovanovski hatte Phoenix´Goalie Curtis Joseph ins Tor geschoben, als Matt Cooke zum Siegtreffer einnetzte. Der Schiedsrichter gab das Tor nicht, wurde aber nach langer Beratung überstimmt, obwohl das Tor aus seiner Verankerung gehoben worden war. "Ich dachte, dass ein Spiel dann automatisch unterbrochen wird", sagte Coyotes´ Coach Wayne Gretzky. "Aber man hat mich aufgeklärt, dass es komplett verschoben sein muss."