NHL-Playoffs: Wichtige Auswärtssiege für San Jose und Tampa Bay

NHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley CupNHL-Playoffs: Tampa Bay und Calgary spielen um den Stanley Cup
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In den Conference Finals der NHL-Playoffs haben Tampa Bay und San Jose gestern Abend wichtige Auswärtssiege errungen. Während die Sharks im dritten Spiel in Calgary schon mächtig unter Druck standen und den ersten Sieg der Serie feiern konnten, blieb der "Blitz" aus Florida in der emotionsgeladenen Serie gegen Philadelphia äußerst cool und brachte den Flyers die erste Playoff-Heimniederlage dieser Saison bei.

Mit einem glatten 3:0-Erfolg in Calgary verdarben die San Jose Sharks den Flames eine vorentscheidende 3:0 Führung. Überhaupt könnten die schwachen Heimauftritte dafür sorgen, dass die Flames auf dem Weg ins Stanley-Cup Finale noch straucheln. Nur drei der bisher sieben Spiele im heimischen Saddledome wurden gewonnen, dafür sieht die Auswärtsbilanz mit sieben Siegen bei nur zwei Niederlagen deutlich besser aus. Vinny Damphousse brachte mit seinem Treffer in der 28. Minute die Sharks zurück in die Serie. Den Sack endgültig zu machte der Russe Alexander Korolyuk mit zwei späten Toren (59. und 60.). Sharks-Keeper Evgeni Nabokov konnte zudem bereits den dritten Playoff-Shutout im 14. Spiel feiern. Auch Marcel Goc kam zu seinem dritten Playoff-Einsatz, für ihn wurde Nils Ekman auf die Tribüne verbannt. Spiel 4 findet am Sonntag erneut in Calgary statt.

Im Duell des heimstärksten gegen das auswärtsstärkste Playoff-Team dieser Saison setzte sich Tampa Bay eindrucksvoll in Philadelphia durch. Mit dem fünften Auswärtssieg in Folge blieb die Weste des Lightning auf fremden Eis sauber. Die Flyers mussten dagegen beim gestrigen 1:4 im siebten Spiel die erste Heimpleite der laufenden Playoffs einstecken. Schon im ersten Drittel stellten Stillmann (13.) und Fedotenko (16.) die Weichen auf Sieg für die Gäste. Zwar dominierten die Flyers das zweite Drittel, aber an Nikolai Khabibulin war kein Vorbeikommen. Erst als Keith Primeau schon nach 36 Sekunden im Schlussabschnitt verkürzte, keimte bei den enthusiastischen Fans in Philadelphia noch einmal Hoffnung auf, die jedoch Vinny Lecavalier nur 43 Sekunden später mit dem 3:1 erstickte. Den Schlusspunkt setzte Brad Richards in der 49. Minute. Am Samstag stehen sich beide Teams zum vierten Mal gegenüber.

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