NHL-Play-Offs: Wings sind durch - Flyers leben noch

NHL-Play-Offs: Osgood siegt für Wings - Sharks verlierenNHL-Play-Offs: Osgood siegt für Wings - Sharks verlieren
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Endlich

hatte es einmal geklappt für die Columbus Blue Jackets mit dem Tore schießen

gegen die Detroit Red Wings, aber die fünf Treffer im gestrigen Spiel reichten

nicht aus: Detroit gewann auch das vierte Spiel der Serie und setzte sich dank

des 6:5-Sieges in Columbus mit 4:0-Siegen durch. Lediglich zwei Treffer waren

den Jackets in den drei bisherigen Spielen gelungen, und auch gestern sah es

zunächst so aus, als würde Columbus schnell chancenlos sein. Lidström hatte für

die Wings bereits in der 3. Minute per Powerplaytor getroffen, Kristian

Huselius konnte zwar noch ausgleichen (7., PP), aber Holmström (8.) sowie

Cleary (11.) sorgten für zwei schnelle Tore der Wings. Die Jackets reagierten

und kamen durch Nash (22.), der sein erstes Tor der Serie schoss, sowie

Umberger (drittes Tor, 26., PP) zum Ausgleich. Marian Hossa mit seinen ersten

beiden Play-Off-Treffern (27. und 32., PP) stellte dann den Abstand wieder her.

Kris Russell netzte per Alleingang zum 4:5 ein (36.) und Fredrik Modin (39.)

besorgte sogar den Ausgleich für Columbus. Der Todesstoß kam dann in der 60.

Minute 47 Sekunden vor dem Schlusspfiff von Johan Franzen per Powerplay. Detroit

ist damit seit sechs Jahren immer in die zweite Runde der Play-Offs

vorgestoßen.

 

Überlebt

haben die Philadelphia Flyers auswärts bei den Pittsburgh Penguins: 28 Paraden

von Martin Biron und Tore durch Asham (27., ein absolut sehenswertes

Schlagschusstor in den rechten oberen Winkel), Giroux (44.) und Knuble (54.) lassen

die Flyers hoffen. Sie liegen mit 2:3 nach Siegen in der Serie zurück, die

nächste Partie findet in Philadelphia statt (Samstag, 21 Uhr MEZ).

 

Zwei

überragende Torhüter duellierten sich in New Jersey: Devils-Schlussmann Martin

Brodeur hielt 44, Carolina-Hurricanes-Torwart Cam Ward parierte 41 Schüsse.

Einen Schuss hielt Ward nicht: Der für den verletzten Bryce Salvador spielende Andy

Greene hatte in der 32. Spielminute im Powerplay von der blauen Linie abgezogen

und Dale Clarkson seinen Schläger vor dem Tor dazwischen gehalten. Das 1:0

blieb auch am Ende auf dem Videowürfel stehen, die Devils führen somit 3:2 in

der Serie. Brodeur erzielte den 23. Play-Off-Shutout seiner Karriere und zog

mit dem bisherigen Rekordhalter Patrick Roy gleich. Auch nicht uninteressant:

In den 101 Shutouts, die Brodeur während der Vorrunde erzielte, hat er nie mehr

als 40 Schüsse auf sein Tor bekommen.

 

Die San

Jose Sharks stehen nach vier Spielen in der Serie gegen die Anaheim Ducks mit

dem Rücken zur Wand: Durch das gestrige 0:4 in Anaheim steht es nun 1:3 in der

Serie aus Sicht der Sharks. Nach einem schwachen Auftritt gestern ist den Sharks

kaum noch etwas zuzutrauen gegen die zunehmend stärker werdenden Ducks. Bobby

Ryan mit einem Doppelschlag in der 27. und 31. Minute sorgte quasi schon für

die Entscheidung. Corey Perry (55.) und Drew Miller (60.) machten den Sieg der

Ducks und den zweiten Shutout für den Schweizer Torhüter Jonas Hiller perfekt.

 

(Patrick

Bernecker)