NHL Play-offs: Vier Auswärtssiege - Detroit ist durch

NHL Play-offs: Vier Auswärtssiege - Detroit ist durchNHL Play-offs: Vier Auswärtssiege - Detroit ist durch
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New York Rangers – Washington Capitals 3:4 n.2. V.
Das war ein bitterer Abend für die Rangers. Trotz 3:0-Führung, mussten sie am Ende den Gästen den Vortritt lassen. Anisimov, Gaborik und Dubinsky trafen binnen acht Minuten im zweiten Abschnitt, Semin und zweimal Johansson glichen im Schlussdrittel aus. In der zweiten Verlängerung sicherte Chimera den dritten Sieg für die Capitals, die nun am Samstagabend zuhause alles klar machen können.

Tampa Bay Lightning – Pittsburgh Penguins 2:3 n.2. V.
Auch die Penguins machten es spannend. Trotz 0:2-Führung durch Kennedy und Asham, der bereits sein drittes Playoff-Tor erzielte, fiel die Entscheidung erst in der zweiten Verlängerung. St. Louis und Bergenheim sorgten zunächst für den Ausgleich. In der 84. Minute war es dann Neuzugang James Neal, der an der Trade-Deadline aus Dallas kam, der den Siegtreffer erzielte.

Buffalo Sabres – Philadelphia Flyers 1:0
Der einzige Heimsieg des Abends. Das entscheidende Tor fiel schon im ersten Drittel durch Pominville. Die Sabres konnten so die Serie ausgleichen und bereits zum zweiten Mal 1:0 gewinnen. Erstaunlich, da die Offensive der Flyers als hochpotent und effektiv gilt. Herausragend einmal mehr Buffalos Goalie Ryan Miller, der die Flyers zur Verzweiflung brachte. Es bleibt spannend.

Nashville Predators – Anaheim Ducks 3:6
Auch die Ducks konnten die Serie ausgleichen. Nach zwei ausgeglichenen Dritteln fiel die Entscheidung erst in den letzten 20 Minuten. Innerhalb von fünf Minuten schossen Perry in Unterzahl, Getzlaf und McMillan den Sieg heraus. Predators-Keeper Pekka Rinne räumte nach dem sechsten Gegentor seinen Platz für Anders Lindbäck.

Phoenix Coyotes – Detroit Red Wings 3:6
Die Red Wings machten kurzen Prozess mit Phoenix. Ging das gleiche Duell im letzten Jahr noch über die volle Distanz von sieben Spielen, ließ Detroit diesmal nichts anbrennen und "sweepte" das Wüsten-Team. Cleary, Bertuzzi und Eaves (empty-net) machten im Schlussabschnitt den Unterschied. Möglicherweise war es das letzte NHL-Spiel in Phoenix, da ein Umzug unter neuem Besitzer nach Winnipeg im Raum steht.

Play-off-Stand: (best of seven)
Washington Capitals (1.) - New York Rangers (8.) 3:1
Philadelphia Flyers (2.) - Buffalo Sabres (7.) 2:2
Boston Bruins (3.) - Montreal Canadiens (6.) 1:2
Pittsburgh Penguins (4.) - Tampa Bay Lightning (5.) 3:1

Vancouver Canucks (1.) - Chicago Blackhawks (8.) 3:1
San Jose Sharks (2.) - Los Angeles Kings (7.) 2:1
Detroit Red Wings (3.) - Phoenix Coyotes (6.) 4:0
Anaheim Ducks (4.) - Nashville Predators (5.) 2:2