NHL-Play-Offs: Osgood siegt für Wings - Sharks verlieren

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Nach dem

gestrigen Spieltag sind nun alle Play-Off-Serien in der NHL gestartet. Die

Boston Bruins haben sich wie erwartet im ersten Spiel der Serie gegen Montreal

durchgesetzt, was allerdings keine leichte Aufgabe war. Auf Phil Kessels

Führungstreffer in der 14. Spielminute und das 2:0 durch David Krejci nur 90

Sekunden später folgte der Anschluss durch Chris Higgins nur 98 Sekunden später.

Alexei Kovalev schoss den Ausgleich in der 38. Minute für Montreal, den Zdeno

Chara erst in der 52. Minute per Powerplaytor bereinigen konnte. Erneut Kessel

mit einem Schuss ins von Carey Price verlassene Tor 14 Sekunden vor dem Ende

brachte Boston mit 1:0 in der Serie in Führung.

 

Mit Glück leistete der amtierende Stanley-Cup-Sieger Detroit Red Wings sein erstes Spiel

gegen die Columbus Blue Jackets ab, wobei es bis zur 31. Minute dauerte, ehe

der erste Treffer fiel: Jiri Hudler überwand Steve Mason, aber nur 52 Sekunden

später musste auch Chris Osgood hinter sich greifen, nachdem Umberger getroffen

hatte. Bis dahin hatten die Gäste aus Columbus die besseren Chancen und scheiterten nur an Osgood oder der Latte. Dann aber zeigten sich die Wings unbeeindruckt, Jonathan Ericsson

besorgte mit seinem ersten NHL-Play-Off-Tor in der 35. Minute die Führung und

letztlich auch den Siegtreffer. Das 3:1 durch Niklas Kronwall nur 48 Sekunden

später im Powerplay und das 4:1 durch Johan Franzen in der 43. Minute sicherten

den Sieg ab. Chris Osgood wurde mit 20 Paraden zum besten Spieler des Abends

gewählt.

 

Spannend

ging es in Chicago zu, wo zum ersten Mal in den diesjährigen NHL-Play-Offs die

Overtime herhalten musste. David Moss hatte die Gäste aus Calgary (mit den noch

zuvor fraglichen Dion Phaneuf, Rene Bourque, Curtis Glencross und Andre Roy) in

der 9. Minute in Führung gebracht, Cam Barker in der 34. Minute ausgeglichen,

aber Mike Cammalleri die Flames in der 44. Minute wieder auf die Siegerstraße

geführt. Den Sieg vereitelte Martin Havlat erst in der 55. Minute mit dem

Ausgleichstreffer. Der Tscheche war es auch, der die Hawks mit 1:0 in der Serie

in Führung schoss mit seinem Tor nach nur zwölf Sekunden in der Verlängerung.

 

Eine

ruppige und spannende Serie wird die zwischen San Jose und Anaheim. Trotz eines

herausragenden Christian Ehrhoff konnten die Sharks das Auftaktspiel aber nicht

gewinnen. Scott Niedermayer hatte die Gäste aus Anaheim in der 46. Minute im

Powerplay in Führung gebracht, danach rettete zweimal der Pfosten oder die Latte

(Ehrhoff hatte abgezogen) für den Schweizer Torhüter Jonas Hiller, dem bei

seinem ersten Play-Off-Einsatz ein Shutout gelang, nachdem Ryan Getzlaf mit

einem satten Handgelenkschuss den 2:0-Endstand in der 58. Minute erzielt hatte.

 

(Patrick

Bernecker)