NHL Play-offs: Bye, bye Ducks

NHL Play-offs: Bye, bye DucksNHL Play-offs: Bye, bye Ducks
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Chicago Blackhawks - Vancouver Canucks 4:3 n.V.
Dramatik pur in Chicago. Nach zwei deutlichen Niederlagen wollten die Canucks den Sack endlich zu machen. Coach Alain Vigneault überraschte schon vor dem Spiel und ließ Stargoalie Roberto Luongo, der in den beiden letzten Spielen zehn Gegentore kassierte, auf der Bank. Für ihn durfte Cory Schneider beginnen. Luongo musste trotzdem später eingreifen, da sich Schneider verletzte. Trotz dreimaliger Führung reichte es am Ende aber doch nicht, da Ben Smith mit seinem dritten Play-off-Treffer in der Verlängerung das Spiel entschied. Überhaupt erst zum siebten Mal in der NHL-Geschichte gelang es einem Team nach drei Niederlagen die Serie nochmal auszugleichen. Für Vancouver trafen Daniel Sedin, Burrows und Bieksa. Die Blackhawks glichen aber immer wieder aus. Bickell, Bolland und Frolik mit einem Penalty im letzten Drittel waren dafür verantwortlich. Christian Ehrhoff konnte nicht punkten und beendete die Partie mit -2. Spiel 7 findet am Dienstag in Vancouver statt.

Buffalo Sabres - Philadelphia Flyers 4:5 n.V.
Auch diesmal hatten die Flyers wieder Torhüter-Probleme. Coach Peter Laviolette begann mit Michael Leighton, aber nach 20 Minuten und drei Gegentoren war sein Arbeitstag beendet. Brian Boucher übernahm und führte in einem dramatsichen Spiel sein Team zum Sieg. Die 3:1-Führung der Gastgeber aus dem ersten Drittel glichen van Riemsdyk und Briere im Mittelabschnitt aus. Zwar brachte Gerbe die Sabres erneut in Front, aber Scott Hartnell erzwang mit seinem ersten Play-off-Treffer die Verlängerung. Hier hatten diesmal die Flyers das bessere Ende. Schon nach knapp fünf Minuten war Ville Leino zur Stelle und schob einen Nachschuss ein. Wen Laviolette am Dienstag in Spiel 7 ins Tor berufen wird, steht noch in den Sternen. Wohl sicher ist aber, dass sich die Flyers im Sommer nach einer echten Nummer 1 im Tor umschauen werden. Bei den Sabres, die auf den verletzten Pominville verzichten mussten, scorte Verteidiger Tyler Myers drei Assists. Im Verlauf des Spiels schied auch noch Tim Connolly aus, nachdem er von Mike Richards mit dem Kopf gegen die Bande gecheckt wurde.


Nashville Predators - Anaheim Ducks 4:2
Der Jubel war groß in "Music-City". Zum ersten Mal in der Geschichte zogen die Predators in die zweite Runde der Play-offs. Und wieder war ein "no-name" dafür hauptverantwortlich. Nachdem Jerred Smithson im letzten Spiel der Overtime-Hero war, sorgte diesmal Nick Spaling mit zwei Toren für die Entscheidung. Da nutzte auch Teemu Selännes sechster Play-off-Treffer nichts. Wie es mit dem 40-jährigen Finnen weitergeht, ist noch offen, aber ein Karriereende scheint das wahrscheinlichste. Jedenfalls wurde er von Ducks-Coach randy Carlyle als bester Spieler seines Teams in den Play-offs gelobt.

Play-off-Stand: (best of seven)
Washington Capitals (1.) - New York Rangers (8.) 4:1
Philadelphia Flyers (2.) - Buffalo Sabres (7.) 3:3
Boston Bruins (3.) - Montreal Canadiens (6.) 3:2
Pittsburgh Penguins (4.) - Tampa Bay Lightning (5.) 3:2

Vancouver Canucks (1.) - Chicago Blackhawks (8.) 3:3
San Jose Sharks (2.) - Los Angeles Kings (7.) 3:2
Detroit Red Wings (3.) - Phoenix Coyotes (6.) 4:0
Anaheim Ducks (4.) - Nashville Predators (5.) 2:4


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