NHL Play-offs: Aus für Pittsburgh, Boston weiter

Es geht weiter, im TD Banknorth Garden der Boston Bruins - Foto: Halley at wikimediaEs geht weiter, im TD Banknorth Garden der Boston Bruins - Foto: Halley at wikimedia
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Boston Bruins vs. Montreal Canadiens 4:3 (OT)

Zunächst sah es so aus, als würde Boston auf Durchzug schalten und mit Leichtigkeit den Tagessieg einfahren. Denn mit den beiden frühen Treffern von Johnny Boychuk und Mark Recchi sahen sich wohl einige Bruins-Fans schon im Conference-Halbfinale. Doch nach der Auszeit zeigten die „Habs“, dass sie sich so schnell nicht geschlagen geben würden. Yannick Weber erzielte mit seinem Powerplay-Tor noch im ersten Drittel den Anschlusstreffer, Tomas Plekanec glich mit einem Shorthander im Mitteldrittel aus.

Nach dem 3:2 von Chris Kelly schien aber Boston wieder die Oberhand zu haben, bis Montreals P.K. Subban mit seinem Überzahltor die Kanadier in die insgesamt vierte Overtime der Serie schoss – am vergangenen Donnerstag entschied Boston nach einer Overtime das Spiel für sich, am Samstag wurde die Partie in der zweiten Verlängerung ebenfalls vom Team aus Massachusetts gewonnen. Und auch diesmal waren es wieder die Bruins, die nach sechs Zusatzminuten durch Nathan Horton letztendlich den Sprung ins Conference-Halbfinale schafften. Für Dennis Seidenberg und sein Team geht es nun – wie auch im vergangenen Jahr – gegen die Philadelphia Flyers.

Pittsburgh Penguins vs. Tampa Bay Lightning 0:1

Schon in den letzen beiden Partien hätten die „Pens“ die Serie für sich entscheiden können, doch Tampa Bay machte dem Team aus Pittsburgh einen Strich durch die Rechnung. Das siebte Spiel sollte entscheiden, wer nun letztendlich den Einzug ins Conference-Halbfinale verdient hat. Nach einem torlosen ersten Drittel schoss schließlich Sean Bergenheim im zweiten Drittel die Gastgeber in Führung – nichts ahnend, dass das Tor des Finnen auch gleichzeitig den Siegtreffer für die Mannschaft aus Florida bedeuten sollte.

Überraschungskandidat Tampa Bay zieht somit in die nächste Runde der Play-offs ein und trifft dort auf die Washington Capitals. Für die „Bolts“ ist dies der größte Erfolg seit der Saison 2003/04, als das Team nach einem Sieg gegen Calgary den Stanley Cup gewann. In den Jahren 2006 und 2007 schied Lightning jeweils im Conference-Viertelfinale aus.

Für die Penguins, die bereits seit Monaten auf ihre verletzten Stars Sidney Crosby und Evgeni Malkin verzichten mussten, sind nun die Play-offs zu Ende – ein Runde früher als vergangene Saison, als sie im Conference-Halbfinale gegen die Canadiens auschieden.

Die Conference-Halbfinalbegegnungen im Überblick:

Western Conference

Vancouver Canucks vs. Nashville Predators

San Jose Sharks vs. Detroit Red Wings

Eastern Conference

Washington Capitals vs. Tampa Bay Lightning

Philadelphia Flyers vs. Boston Bruins

Die Termine werden noch bekanntgegeben.

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